Aufführung im Wald: „Der kleine Prinz“ in Darmstadt

20160824_092901Während die meisten Kinder und Jugendlichen sich – völlig zurecht und verdienterweise – in ihren Ferien erholen und keine fixen Termine haben, bereiten sich nun schon seit zwei Wochen zehn Kinder auf ihren großen Auftritt auf einer ganz besonderen Bühne vor.

Unter der Regie von Kirsten Uttendorf werden sie an den kommenden beiden Wochenende “Der kleine Prinz” von Antoine de Saint-Exupéry in einer Fassung der Regisseurin an verschiedenen Stationen des Internationalen Waldkunstpfades in Darmstadt präsentieren.

Die kleine Mannschaft, die Kinder sind zwischen 8 und 16 Jahre alte, arbeitet sehr akribisch. Auch an der Ausstattung unter der Federführung von Yvonne Werkmann hat sie mitgewirkt.

Der Verein für Internationale Waldkunst ist Veranstalter des Theater-Sommercamps und auch der Aufführung. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Lions Club Darmstadt. Der Zeit der Probe ging ein Casting voraus, über das auch das Darmstädter Echo ausführlich berichtet hatte.

Nun fiebert also alles der Premiere entgegen. Das trifft auch auf meine Familie und mich zu. Tom spielt nämlich einen der kleinen Prinzen.20160824_092914

Premiere hat das Stück am Samstag, 27. August 2016 um 14 Uhr. Der Treffpunkt befindet sich am Luftschloss am Internationalen Waldkunstpfad.

Weitere Aufführungen:

  • Sonntag, 28. August 2016 um 17 Uhr
  • Samstag, 3. September 2016 um 17 Uhr
  • Sonntag, 4. September 2016 um 14 und um 17 Uhr

Der Eintritt ist frei. Veranstalter, Regisseurin sowie die Darstellerinnen und der eine Darsteller freuen sich sehr auf viele Zuschauer.

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Chor-Casting: Es wird etwas von Alter Bridge

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Casting naht. Durchs Haus schallt „Cry of Achilles“ von Alter Bridge. Unterstützt wird Sänger Myles Kennedy dabei von Marc. Playback ist wohl erlaubt, in dem Fall, dass der Chorleiter den Song nicht am Klavier begleiten kann. Und das dürfte wohl so sein. Wir alle sind sehr gespannt. Vor allem der Vorsänger.

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„Kann es auch Metal sein?“

Ein Vorsingen steht an. Marc ist bei den Chorkids am Schuldorf. Ab der siebten Klasse gehen die singenden Kinder in den Hardchor. Dieser Übergang ist mit einem Vorsingen verbunden. Es wird ein wenig gesiebt. Allerdings könnten die Jungs insgesamt recht gute Karten haben. Jungs braucht man immer in einem Chor.

Die Kinder sollen sich nun einen Song aussuchen, mit dem sie ins Casting gehen. „Kann es auch Metal sein?“, fragte Marc seinen Chorleiter. Ja, es dürfe auch Metal sein, aber das sei  nicht ganz leicht, warnte dieser.

Erste Wahl: Back in Black von AC/DC, Sonne von Rammstein und One von Metallica. Das Grübeln hat begonnen. „Bei Back in Black muss man zu sehr pressen. Das bekomme ich nicht hin.“ Auch vor One ist der Respekt gestiegen. „Sonne geht immer“, sagt Marc. Der Song ist also noch im Rennen.

Aber drei weitere Songs sind in der engeren Auswahl. Iron Man von Black Sabbath, Another One Bytes the Dust von Queen und The Unforgiven von Metallica. „Papa, was meinst du?“ Ich persönlich halte Iron Man ja für schwierig. Queen und Metallica könnten gehen. Damit sind wohl noch drei Songs im Rennen. Wie gesagt, Sonne geht immer. Und vielleicht kommen ja auch noch neue Titel hinzu. Die Spannung steigt.

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Die Zahnfee-Lüge

Es wird Zeit, mit einer weit verbreiteten Lüge aufzuräumen. Mit einem Hirngespinst, von dem man nicht weiß, wozu es nützt.

Irgendjemand, es ist anzunehmen, dass es Kinder waren (die allerdings ihrerseits einer fixen Idee ihrer Eltern aufgesessen sind), hat unserem Kind den Floh ins Ohr gesetzt, dass es so etwas wie eine Zahnfee gibt. Ich weiß sehr wohl, dass es das Zahnfee-Phänomen in unseren Breiten schon seit geraumer Zeit gibt. Ich will jetzt gar nicht weiter auf die Herkunft dieser Idee eingehen. Und ich könnte jetzt sagen: damals, als ich klein war,…. Aber darum geht es nicht.

Mich nervt, dass ich mich ein Wochenende lang überhaupt mit der Zahnfee-Lüge auseinandersetzen musste.

Der Wackelzahn war eigentlich noch gar nicht so wackelig. Aber in der Hoffnung, die Zahnfee würde auch bei uns vorbeischweben, riss sich Nora mit einiger Gewalt den Zahn heraus. Das habe ich schon mit nicht sicht- und spürbaren Unverständnis quittiert. Strahlend präsentierte sie also ihre Trophäe, voller Hoffnung – die später enttäuscht werden musste.

Klar, der Zahn landete mit einigen Umwegen unter dem Kopfkissen.

Heute dann kam sie schlecht gelaunt in die Küche, warf den Zahn auf den Tisch. Und sagte entsetzt: „Die Zahnfee.“

Es war klar, dass sie nicht kommen würde. Sie hat ihre Chance gehabt, die Fee, die keiner kennt. Und wir hatten den vermeintlichen Spaß am Montagmorgen mit Nora das Thema zu besprechen. Dass es bei uns definitiv keine Zahnfee gibt, nicht für diesen und nicht für die nächsten Zähne. Die emotionale und elterliche Arbeit ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Klar, gehört das im Alltag mit Kindern dazu. Aber es gibt sinnvollere Themen, an den man wachsen kann, als die Zahnfee-Lüge.

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Reise in die Vergangenheit mit Blick nach vorn

Der Wegzug von Düsseldorf 2005

Der Wegzug von Düsseldorf 2005.

Ich weiß selbstverständlich nicht, was das Jahr 2016 mir persönlich, meiner Frau, meinen Kindern, der gesamten Familie bringen wird. Es wird mit Sicherheit wieder ein spannendes Jahr mit hoffentlich zahlreichen tollen Momenten und wertvollen Erkenntnissen.

Wer den Blick nach vorne richtet, ist gut beraten, auch den Blick in die Vergangenheit nicht zu vernachlässigen. Wo komme ich her? Eine wichtige, weil persönlichkeitsbestimmende Frage.

Es nun gut zehn Jahre her, dass wir das Kapitel Düsseldorf zugeschlagen haben. Marc hat seine ersten Lebensmonate in Düsseldorf verbracht – seitdem war er noch nicht wieder am Ort seiner Geburt.

Die ruhigen Tage zwischen den Jahren haben wir nun genutzt, um eine Reise in die Vergangenheit anzutreten. Gedacht, getan, habe ich die Kinder eingepackt und bin mit ihnen nach Düsseldorf gefahren. Wir haben einen tollen Tag verbracht.

Startpunkt unserer Zeitreise war das Krankenhaus in Benrath. Dort ist Marc geboren. Wir Eltern haben nicht die besten Erinnerungen an die Stunden im Kreißsaal. Aber ganz schlimm sind sie nun auch nicht. Wir sind allerdings froh, dass die Erinnerungen an die beiden anderen Geburten deutlich besser sind.

Bestens gelaunt haben wir uns das Gelände angesehen. Es hat sich gar nicht so viel geändert. Die Fahrt zur Klinik führt an dem hübschen barocken Benrather Schloss vorbei. Die Meinungen über das Rosa der Fassade gingen deutlich auseinander.

Im Anschluss haben wir dem Haus, in dem wir gewohnt haben, einen Besuch abgestattet. Es liegt an der Kölner Straße. Die Hausbesitzer wohnen noch in dem Haus, auch eine Nachbarin von damals lebt noch dort. Ich habe geklingelt, es war niemand da. Die Kinder hätten gern die Nachbarin kennengelernt.

Dann ging es mit der U-Bahn in die City. Wir haben den Blick vom Fernsehturm auf die Stadt genossen. Eine Currywurst mit Pommes war auch noch drin. An der Zentrale der Verlagsgruppe Handelsblatt, für die ich gearbeitet habe, sind wir mit der Straßenbahn vorbeigefahren. Die Shadow-Arkaden haben wir auch noch besucht, auch dort habe ich einst für RP-Online gearbeitet. Es war die Hölle los in der Stadt – und wir Zeitreisende mittendrin.

Ein interessantes Erlebnis – mit meiner Next-Generation. Ich habe es genossen. Und die Kinder dem Vernehmen nach ebenfalls.

Eine Brücke vom gestern zum morgen.

Allen Lesern von passionpapa.de wünsche ich ein gutes Jahr 2016 – mit vielen wertvollen Erlebnissen und viel Zeit für die Familie. Uns allen wünsche ich viel Gelassenheit und Frieden.

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Ein 9. Geburtstag, jetzt kommt nur noch eine(r)

Ein Morgen-Geburtstagstisch.

Ein Morgen-Geburtstagstisch.

Es ist wieder Zeit, Geburtstag zu feiern. Tom wird 9. Wahnsinn. Auch die Geschwister haben sich Gedanken gemacht und auch erstmals Geschenke in Eigenverantwortung gekauft. Das ist der zweite 9. Geburtstag, jetzt folgt nur noch eine(r), leider. Zum Glück bleibt noch ein bisschen Zeit.

Nach der Feier mit der Familie steht dann auch ein Kindergeburtstag an – es geht in den kommenden Tagen auf die Eisfläche, Schlittschuhlaufen. Alles Gute, lieber Tom!

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