Es kommt ja nicht so oft vor, dass Papa kocht. Manchmal vor Wut und gelegentlich auch in der Küche. Der Nachwuchs wird dann in der Regel skeptisch.

Während es zu Jubelstürmen kommt, wenn Papa und nicht Mama den Wagen steuert (was übrigens völlig unbegründet ist), ist Vorsicht geboten, wenn Papa den Kochlöffel schwingt und das Messer führt.

Heute habe ich mich wieder einmal einem Risotto versucht – mit Erbsen und viel Parmesan. Marc hat früh angekündigt, dass er nichts essen wird, selbst wenn er dann auch auf den Nachtisch verzichten muss.

Mit sorgenvollem Ton konnte ich ihn nur wenig später hören, als er sich vertrauensvoll an Mama wandte. Seine Furcht muss groß gewesen sein. Originalton: „Wenn ich das essen muss, was der Papa kocht, dann muss ich brechen.“

Am Ende hat es dann doch allen geschmeckt – so ein Glück.

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