Es ist ja doch immer wieder ganz nett, wenn man abends auch noch etwas unternehmen kann. Leider ist man nicht immer bereit, einen Babysitter zu organisieren. Manchmal ist aber auch nur noch einer in der Familie in der Lage, länger als bis 23 Uhr wach zu bleiben. So war es leider auch diesmal.

Ein Event, das mich auch unter schwierigsten Umständen immer wieder hinter dem nicht vorhandenen Ofen hervorlockt, ist ein Konzert meiner Leibkombo B-Sides. Gestern gastierten die drei Jungs in der Linie 9 in Griesheim. Sie haben wieder einmal die Bude gerockt und für 2,5 Stunden ausgelassene Stimmung gesorgt. Das war auf jeden Fall genau das Richtige, um den Alltag hinter sich zu lassen.

Allerdings hat mich dieser auch sehr schnell wieder eingeholt. Gerade als ich zur Haustür hereingekommen war, hörte ich Action von oben: Der Große kämpfte mit heftigen Magen-Sperenzien, die eine Komplettwäsche und ein Umbetten nach sich zogen. Schließlich lag er bei mir auf der Matratze, war wieder wie neu – aber eben auch umtriebig. So blieb mir ein Streifen von 30 Zentimetern, um meinen nächtlichen Bewegungsdrang auszuleben. In meinen Ohren rauschte es tüchtig – und ich hatte viel Zeit, mir das anzuhören.

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