Einer der am nettesten gemeinten Wünsche vor dem Wochenende: Erholt Euch ein bisschen! Wie gesagt: Gut gemeint und wirklich nett, nur steht dem die Realität häufig entgegen.

Wir sind ja alle froh, dass der Frühling nun endlich da ist. Aber: Je mehr Frühling, desto mehr Heuschnupfen. Zum Glück ist in unserem Haushalt nur die Elterngeneration betroffen – hoffentlich bleibt das so. Auf jeden Fall war es echt übel an diesen zwei Wochenendtagen.

Verschlimmert werden die Effekte noch, wenn man vom schönen Wetter getrieben Gartenarbeit verrichtet. Mit einem Kettensägen-Kumpel sind wir unserer Korkenzieher-Weide zu Leibe gerückt. Erfolgreich – jetzt liegt der ganze Garten voll mit Grünabfall. Das riecht nach noch mehr Arbeit. Auf jeden Fall haben wir ordentlich Pollen aufgewirbelt. Des Rest des Tages war quasi gelaufen. Mutig haben wir am Nachmittag noch die Wiesbadener Innenstadt geentert. Bis zum H&M haben wir es geschafft, der Papa hat Klamotten gekauft und dann haben wir auch wieder mit tränenden Augen und triefenden Nasen das Weite gesucht.

Richtig übel wurde es erst heute: Der Tag begann mit einem Paukenschlag. Tom ist mit seinem Gesicht gegen eine Stufenkante gerasselt. Das Ergebnis: Vier lockere Schneidezähne und einMund voller Blut. Das ist wirklich keine schöne Sache. Ärztlichen Notdiensten sei dank, konnten wir uns nach fachmännischem Blick auf die Bescherung wiederetwas entspannen. Bei positivem Verlauf dürften die Zähne wieder festwachsen. Bei Milchzähnen ist das so – so ein Glück. Beobachten müssen wir den kleinen Mann trotzdem.

Morgen geht es dann wieder total entspannt und erholt zur Arbeit.

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