Am Wochenende war ein guter Freund zu Besuch. Sein Hobby: Hardcore-Wandern. Dazu hat es nicht gelangt. Aber ein bisschen den vorderen Odenwald durchschreiten war schon drin.

Sein wichtigster Begleiter in Lappland, auf Korsika oder in irgendwelchen anderen naturbelassenen Regionen: sein Garmin Oregon 200. Technik-Spielzeug ist bekanntlich Männersache. Da spielt das Alter keine Rolle.

Der Marc hatte Stefan spätestens auf seiner Seite, als dieser den GPS-Empfänger ausgepackt hatte. Marc hat unseren Weg digital verfolgt – und konnte kaum den Blick von dem Farbdisplay und den topografischen Karten abwenden.

Als wir auf dem Bürgersteig unterwegs waren, musste ich ihn häufiger aufklären, dass es möglicherweise nicht ganz schlau ist, dem Oregon mehr Aufmerksamkeit zu widmen als den Autos auf der Straße. Schließlich sind wir wohlbehalten an unserem eigenen Fahrzeug angekommen. Den Weg durch Heppenheim hätte ich auch noch ohne GPS gefunden.

Ich selbst habe auch noch einen GPS-Empfänger – für die Kenner der Szene: einen Etrex Vista. Er ist leider nur s/w. Leider verfügt auch nicht über das sensationelle Kartenmaterial. Trotzdem sollte ich ihn wohl wieder in Betrieb nehmen, um den Marc auch auf rein familiären Touren zu motivieren – wenn es denn einmal nötig sein sollte. Eigentlich ist er ein sehr ordentlicher Marschierer – und beim Radfahren ist er sowieso ganz groß.

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