Seit gut einer Woche bin ich nun Besitzer eines Netbooks. Ich habe mich lange gewunden – und schließlich doch zugeschlagen. Es sollte ein 10-Zoll-Display, eine Festplatte (160 GB) und Windows XP haben. Bislang waren mit die Mini-Rechner in dieser Konfiguration noch zu teuer. Jetzt allerdings gibt es beispielsweise das Acer Aspire One 150 D mit dem Standardakku für rund 300 Euro unter anderm bei Amazon oder auch Discount 24.

Bislang habe ich die Anschaffung nicht bereut. Der Mobilitätsgewinn ist großartig. Ein dickes Notebook funktioniert unterwegs auf dem Weg zur Arbeit nicht. Wer ein Device für das mobile Leben und die normale Nutzung wie ein bisschen Textverarbeitung und Internet braucht, ist mit einem Netbook gut bedient.

Natürlich gibt es Grenzen. Bildbearbeitung geht nicht wirklich. Bildbetrachtung gerade so. Wer aber Zeit im Zug für Dinge nutzen will, die einen sonst länger an den heimischen PC binden, hat viel Spaß. Ich denke, dass ein Großteil meiner Blogbeiträge an diesem Gerät entstehen werden.

Unterwegs online gehen, mit Breitband und so, ist mir zu teuer. Die Flatrate-Angebote variieren zwischen 20 und 40 Euro, was mit den verfügbaren Bandbreiten und dem Moment der Verlangsamung der Datenübertragung zu tun hat. Bei den Volumentarifen herrscht Chaos. Man merkt den Mobilfunk-Unternehmen an, dass die Kunden verwirren wollen, um sie schließlich mit einem unpassenden Tarif abzuzocken. Das haben sie bei der Gestaltung der Mobilfunktarife schon vor Jahren gelernt.

In jedem Fall ist es wichtig das Kleingedruckte zu lesen. Dort erfährt man nämlich, ab wann die Unternehmen keinen Bock mehr haben, einem die volle Freiheit einer Flatrate zu gewähren. Das können 2 GB,5 GB oder 10 GB sein. Je höher der Wert, umso tiefer muss man in die Tasche greifen.

Aber es ist absehbar, dass auch da noch Spielraum nach unten ist, der sicher bald ausgeschöpft wird. Bis dahin werde ich meine Blogbeiträge beispielsweise in BlogDesk verfassen und über den nächsten Hotspot auf den Server jagen. Das geht eigentlich auch. Schnelligkeit im Netz ist schon lange nicht mehr alles.

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