Date21/05/2009

Pflaster, Fully, Fotos

Das war ein ereignisreicher Feiertag. Angefangen hat alles damit, dass ich endlich das Rundpflaster von Obi in unseren Vorgarten gelegt habe. Mit dem Klopfen habe ich mich zurück gehalten, schließlich ist ja Feiertag. Aber ein Nachbar älteren Semesters hat sich schon lobend geäußert. Ich habe erklärt, dass in dem Vorgarten noch einiges passieren muss. Mit einem Augenzwinkern hat sich angeboten, die Endabnahme zu machen. Eine Foto reiche ich in den kommenden Tagen nach.

Danach habe ich mich mit Fotos beschäftigt, eines in einen Rahmen gepackt und einige mehr in Passepartouts geklebt. Es ist unglaublich, um wie viel besser ein Foto wirkt, wenn es in einem Passepartout präsentiert wird. Demnächst kommen noch einige im Netz georderte Rahmen, in die die Fotos dann hinein kommen – und dann ab an die Wand.

Schließlich habe ich mein Fully aus der Garage geholt, die Reifen aufgepumpt, den Helm aufgesetzt und meine erste Radtour seit gut einem Jahr gestartet. Das war schon ein ordentlicher Test für mein im Dezember operiertes Knie. Gestartet bin ich in Bickenbach. Erstes Zwischenziel war der Erlensee, dann ging es durch das Pfungstädter Moor zum Pfungstädter Schwimmbad (Radweg 17 im Landkreis Darmstadt-Dieburg). Über Eberstadt Süd 3, dort bin ich groß geworden, bin ich nach Malchen gefahren und habe dann den Blütenweg erreicht. Ich war sehr lange nicht mehr dort – und wusste gar nicht mehr, wie wunderschön dieser Weg oberhalb des Rheingrabens ist. Gerade jetzt. Ich kann jedem nur empfehlen, den Weg (gelbes B auf braunem Grund) von Malchen nach Seeheim abzufahren (mittelschwer) oder auch abzulaufen. Das ist wirklich ein außerordentlicher Genuss. Das gilt auch für den Abstecher bei der Eisdiele Natale, wo es leicht fällt, die Kalorien, die man während des Ausritts verloren hat, wieder draufzupacken. Noch eine besonders nachdrücklich Empfehlung. Meinem Knie geht es noch gut. Kleinere Aufgaben sind noch zu erldeigen – und dann geht es entspannt ins Bett und morgen auf den Bürostuhl.

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Uff de heilsche Vaddertaach

„Uff de heilsche Vaddertaach“ waren damals die ersten Worte des Direktors der Chirurgischen Klinik II des Klinikums Darmstadt, als er just an diesem „heiligen“ (?) Tag in den OP musste. Meine Mutter bekam die Kassette später zum Diktat und dieser Satz hat sich bei uns irgendwie etabliert. Wenn ich der Tradition in Groß-Zimmern folgen würde, müsste ich mich heute also gegen 10:00 Uhr ins Knuspereck begeben, der Sammelstelle trinkfreudiger Väter. Dort würde ich dann stundenlang Stammtischdiskussionen beiwohnen müssen; kein schönes Bild.

Wir fahren heute nach Seulberg. Eine Kollegin von Inke besuchen. Das Wetter scheint ja nicht so mitzuspielen. Aber das wird uns nicht davon abhalten. Die Kollegin, deren Name ich schon wieder vergessen habe, interessiert sich für Geocaching und hatte wohl in der Kantine mitbekommen, dass das bei uns auch ein Thema ist. So kam diese Einladung zustande: Cachen mit anschießendem Grillen.

Ein Cache war in der Nähe schnell ausgeguckt und so wird es dann heute mal eine Einführung in Technik, Wegpunkte, Beschreibung, Suchen und Finden geben. Ich bin gespannt. Und ich hoffe, dass uns nicht gerade ein Wolkenbruch heimsucht. Gegen ein bisschen Regen bin ich ja mittlerweile immun.

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