MonthAugust 2009

Der Wurm im Haus

Neulich vor unserem Badezimmer. Es gab wieder einmal Streit mit Tom wegen zu wenig intensiv gereinigter Hände. Ich habe ihm gegen seinen Willen etwas unter die Arme gegriffen.

Mit dem Sprechen klappt es ja nun schon ein wenig besser. So neigte er sich ein wenig vor erhob den Finger und schickte mir wieder einmal ein Telegramm:

„Du……bist…….ein……..Wurm!“

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Der Countdown hat begonnen

Ich habe mich heute mit meinem ledierten Knie zum Einkaufen geschleppt. Die Nächte werden unruhiger. Irgendetwas tut sich da.

Einkaufen: Ich habe mal wieder ein paar Windeln besorgt. Das ist bei uns jetzt nicht wirklich etwas Neues. Wieder einmal neu ist es aber, dass ich bei den Pampers zur Größe 1 für Kinder von 2  bis 5 Kilogramm gegriffen habe. Das macht man wirklich selten in seinem Leben. 27 Windeln sind in dem Kinderschuhkarton großen Päckchen drin. Die Spannung steigt, auch die Anspannung. Wie lange wird es wohl noch dauern? Der Countdown läuft.

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Pet Shop Boys

Zugegeben, ein großer Fan von den Pet Shop Boys war ich nie. Aber Marc hat mir die Band irgendwie näher gebracht. Ganz oft muss ich mit ihm das Video zu „Love etc.“ ansehen.  Und was soll ich sagen? Ich habe sogar Spaß dabei. Super Song, Super Video. Respekt.

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Adios, Amigos!

Heute kam wieder einmal eine alte Geschichte auf den Tisch. Sie stammt noch aus der Zeit, als wir eine Ein-Kind-Familie waren.

Meine Frau war mit Marc zum Eisessen in einem Nachbarort. Sie waren mit dem Rad unterwegs, Marc im Kindersitz. Auf dem Rückweg kann man auch einen Weg über den Friedhof nehmen. Gerade als die Beiden den Friedhof verlassen wollten, hat Marc laut gerufen: „Adios, Amigos!“ Passend für den Friedhof, eigentlich.

Später haben wir kapiert, dass die mexanische Erzieherin in der Krippe mit den Kindern vorbeifliegenden Flugzeugen „Adios, Amigos!“ hinterherruft. Das ist heute auch noch so. Auch Tom kennt diesen Spruch schon.

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Chancen für neue Väter

Bitte auch die Kommentare beachten!!! (aktualisiert am 21. August 09)

Die Titelstory des Stern hat in dieser Woche neue Väter natürlich zum Kauf des Magazins animiert. Ehrlich gesagt: Der Titel hat mehr versprochen, als er halten konnte. In Stern-Manier wurden fünf Fallbeispiele runtergeleiert. Mehr oder weniger uninspiriert. Mit den typischen Floskeln zum Charakterisieren von Menschen – langweilig.

Über die Auswahl kann man auch streiten. Schließlich kam kein Beispiel von Vätern vor, die wirklich zu Hause bleiben – auch länger als zwei oder sechs Monate. Die gibt es auch. Aber in diesen Fällen müssen eben die Umstände stimmen: Die Frau muss den besseren Job haben, mehr verdienen. Dann klappt das nämlich auch.

Nur trifft man eben ganz selten auf eine solche Situation – und dazu tragen solche hohle Väter wie der in dem Stern-Beitrag beschriebene Mark Dieckmann bei. Großkotzig wird da von einem Sabbatical geschrieben, nachdem das erste von drei Kindern geboren war. Tatsächlich hatte er zu dem Zeitpunkt keinen Job – das ist ja ein gewisser Unterschied. Er ist heute als Chef und scheint massive Probleme zu haben, wenn Männer in seinem Unternehmen darauf pochen, mehr Zeit für die Familie zu haben. Flexible Arbeitszeitmodelle, Work-Life-Balance und ähnliche Begriff sind auch für die jungen Patriarchen wie Dieckmann ein Graus.

Die hohlen Chefs wissen gar nicht, welches Potenzial sie vergeuden, wenn sie einen hohen Druck auf ihre Mitarbeiter – egal ob Frauen oder Männer – in Familienfragen ausüben. Es geht Motivation flöten, Kreativität wird blockiert, die Zukunft eines Unternehmens wird aufs Spiel gesetzt.

Dieckmann ist mutig gewesen, seine überkommenen Ansichten in einem Stern-Interview zum Besten zu geben. So lange wir es mit solchen Entscheidern zu tun haben, werden wir auch nicht vorwärts kommen. Männer können ihre Bequemlichkeit nur ablegen, wenn die Umstände passen. Und wenn das einmal so sein sollte, dann haben wir auch neue und modern Väter in Massen – dann braucht man das Thema gar nicht mehr auf die Tagesordnung heben.

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Müllabfuhr

Häufig können Eltern und Kinder viel Spaß mit den selben Büchern, Liedern und Videos haben. Lustig wird es für beide aus völlig unterschiedlichen Gründen. Ein solches Beispiel ist das Lied der Müllmänner aus „Der Sendung mit der Maus“ aus dem Jahre 1976.

Gezeigt wird dort aus heutiger Sicht eine völlig fremde Welt. Während heute manchmal nur ein Müllmann in einem Auto unterwegs ist, das die Mülltonnen am Straßenrand automatisch aufnimmt und entleert, sehn wir hier ein Sechs-Mann-Besatzung auf einem Müllwagen. Auch der Grüne Punkt und das Duale System und das ganze Recycling-Thema waren nicht lange nicht zu spüren.

Alles in allem: Der Film ist großartig – für Groß und Klein.

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