Nach einem echt kräftezehrenden und nervenaufreibenden Arbeitstag freue ich mich nun vor allem auf zwei Dinge. Auf die Wärme und das Geschrei unserer sechs Wochen alten Tochter und – quasi mittelfristig – auf das kommende Wochenende, das ich mit unserem großen Sohn in Hamburg verbringen werde – wenn nicht noch etwas dazwischenkommt.

Details zu Punkt 2: Es ist ganz wichtig für mich, die Erwartungen nicht zu hoch anzusetzen. Hohe Erwartungen erhöhen den Druck auf Marc und schließlich auch auf mich. Man denkt als Erwachsener zu leicht, dass man sich in ein Kind hineindenken kann und damit genau weiß, zu welchen Leistungen es in der Lage ist und welche Bedürfnisse es hat. Die Konsequenz: Unglücklichsein auf allen Seiten. Es ist eine sehr große Portion Gelassenheit notwendig, um eine gemeinsame Aktivität wie diese zu einer Spaß-Veranstaltung werden zu lassen. Ich schreibe dies auch, um mir das ganze bewusst zu machen.

Details zu Punkt 1: Wenn ich mit meiner Familie beim Abendessen sitze und Nora wie üblich brüllt, kann es sein, dass ich mich nicht mehr an mein Worte von eben erinnern kann. Wie gut, dass ich es dann auf meinem eigenen Blog nachlesen kann. Übrigens: Babys schreien eben bevorzugt abends. Das ist erwiesen. Die Familie kommt zusammen. Die Reizdichte wird stärker. Und die Reize des gesamten Tages werden verarbeitet. Trotzdem freue ich mich darauf – jetzt, hier im Zug sitzend. Mal sehen, wie es später sein wird.

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