MonthDezember 2009

Tom L. spricht erstmals über seine Erfahrungen vor der Geburt

Erfahrungsberichte gibt es eigentlich genug. Wenn sie in der Bild-Zeitung gestanden haben, dann erscheint meist kurze Zeit später noch ein Buch. Die einfachste Form findet sich im Schulalltag der Kleinsten wieder. „Mein schönstes Ferienerlebnis“ oder ähnliches werden auch wir noch mehrfach in irgendwelche Aufsatzhefte gemeinsam mit unseren Lieben hineintexten dürfen.

Es mangelt deutlich an Berichten von Kleinkindern darüber, wie sie ihre Zeit in Mamas Bauch erlebt haben. Gestern Abend war es dann soweit: Tom griff einen Teilaspekt des Lebens im Wasser auf. Und irgendwie lieferte er dabei gleich einen Grund, warum die Babys irgendwann ihre warme Höhle verlassen möchten.

Wir saßen beim Abendessen. Er erzählte (hier die transkribierte Version, das Original ist natürlich deutlich besser): „Als ich bei der Mama im Bauch war, gab es kein Frühstück und kein Abendessen. Da bin ich aus dem Bauch rausgekommen und bin ins Bett gegangen. Dann Frühstück und Abendessen.“

Wir sind gespannt auf weitere Geschichten.

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Neues von der Neuen Grippe

Morgen vor drei Wochen waren wir gemeinsam bei der Kinderärztin, um uns gegen die Neue Grippe vulgo Schweinegrippe impfen zu lassen. Morgen hätten die Jungs ihre zweite Spritze bekommen sollen. Tatsächlich ist das nicht nötig.

Die STIKO hat die Impfempfehlungen aktualisiert. Darin heißt es, dass für alle Personen ab sechs Monaten die einmalige Impfung mit dem Impfstoff Pandremix ausreichend ist. Bis dato hätten Kinder bis zu neun Jahren ein zweites Mal zur Impfung gehen sollen, da sie nur die Hälfte des Wirkstoffes erhalten. Das ist mit der Aktualisierung hinfällig. Das freut uns natürlich.

Außer den Effekten an der Einstichstelle können wir über keine Nebenwirkungen berichten. Die zeitweise etwas erhöhte Temperatur kann bei den Kindern auch mit Impfung in Zusammenhang stehen. Ansonsten stehen wir noch immer zu unserer Entscheidung. Vielleicht kann das ja jemandem helfen, der noch unschlüssig ist.

Andererseits nimmt die Schweinegrippe nicht mehr den Raum in der Berichterstattung ein wie noch vor einigen Wochen. Das kann damit zu tun haben, dass der erste Scheitelpunkt der Erkrankungen erreicht ist. Andererseits wird bei Patienten mit Verdacht auf Schweinegrippe nicht mehr untersucht, um welchen Erreger es sich handelt. Es wird aufgrund der Symptome diagnostiziert. Damit wird möglicherweise auch die Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema konterkariert. Bis zum 27. November wurden laut aktuellem Epidemiologischem Bulletin des Robert-Koch-Instituts gut 172.000 Erkrankungen gemeldet. Allein in der Kalenderwoche 46 waren es gut 25.000 Fälle, wobei Kinder zwischen fünf und 15 Jahren am anfälligsten zu sein scheinen.

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Kaventspost

Die vergangenen Tage waren mit allen möglichen Dingen dicht gedrängt. Der Urlaub lässt nicht mehr lange auf sich warten – und das ist auch gut so. Meine Zeit für die Blogs war knapp – die Gedanken oft woanders.

Aber heute will ich doch unter der Rubrik „Telegramm“ wieder etwas loswerden.

Ich sage im Beisein der Kinder oft Sachen, die für sie zwar mit einer Konsequenz verbunden sind, aber als Phrase wörtlich keinen Sinn machen. Dann machen sie ganz lustige Dinge draus. Aus „Ab geht die Post“ hat Tom „Ab in die Post“ gemacht.

Außerdem ist ja die Zeit der Adventskalender angebrochen – für Tom ist es einfach der Kaventslender. Finde ich super.

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