Kinder diskutieren in der Zeit vor Fastnacht gern darüber, in welcher Verkleidung sie an den tollen Tagen durch die Gegend marschieren wollen. Als Folge solcher Diskussionen sollen schon Freundschaften im Kindergartenalter auf immer und ewig aufgekündigt worden sein.

Marc hat sich diesmal als Sohn eines Videospielefans für den Klempner Mario entschieden. Eigentlich eine ganz lustige Wahl. Einer seiner besseren Kumpel hat diesen Plan mit der besserwisserischen Aussage „So eine Verkleidung gibt es doch gar nicht.“ Marc war verzweifelt. Wir konnten ihm zigmal sagen, dass es natürlich jede Verkleidung gibt – manche gibt es eben nicht zu kaufen, dann muss man sie eben selber machen.

Und tatsächlich: Einige Kinder denken, nur weil es entsprechende Masken nicht im Kaufhaus gibt, existieren auch die entsprechenden Verkleidungen nicht. In Wirklichkeit ist eben manchmal Kreativität und Einsatz gefragt.

Selbst heute, als Mario verkleidet, hat Marc noch befürchtet, dass man ihm sagen werde, eine solche Verkleidung gebe es doch gar nicht. Die Unbeschwertheit ist wie weggeblasen. Der ach so lustige Karneval, eine ernste Sache.

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