ich_werde_papaEs lässt sich nicht viel länger verbergen, es gibt einen neuen Lebensabschnitt und ich kann mich nun darauf einstellen: „Ich werde Papa.“ Damit bekommt „Clip“ nun einen Co-Blogger, der ganz vorn beginnt – in einer Zeit, an die sich einige zurückerinnern – oder die sich wiederum andere noch gar nicht vorstellen können. Hier kommt also mein Outing, mein Starter-Beitrag und damit die Teilnahme an meinem dritten Blog, das ich schreibe. Lebensabschnitt 2.0 sozusagen.

Die Reaktionen fallen bislang allesamt positiv aus, es sind aber auch einige dabei, dir mir mindestens zu denken geben. „Genießt die Zeit, ihr werdet nie wieder für euch sein“, sagt der eine. „Tja, dann heißt es ja jetzt Nestchen bauen“, die andere. Einige vermuten einen „Unfall“, andere sind sich sicher, dass „das“ geplant war. Mein Highlight aber bislang lautete: „Dass es aber bloß nicht unehelich wird.“ Fein, fein. War ich doch Messdiener, weiß um diverse Konventionen und Herausforderungen und muss mich erst einmal über ganz grundsätzliche Dinge schlau machen.

Angst vor Schwörern vor der Tür…

Die Frauenärztin verriet uns: Zu 85 Prozent wird’s ein Junge. Das wäre auch meine Präferenz. Ich hoff‘ natürlich, dass im Falle dessen der Junge auch zu 100 Prozent ein selbiger wird. Mich persönlich würd’s freuen, kann ich mir doch Besuche bei Borussia Dortmund, Carrera-Bahn-Kaufen, gemeinsam Basketball zocken oder das erste gemeinsame Bier mit dem Pubertierenden viel besser vorstellen als Barbies, Kleidchen diskutieren, Zickenalarm oder 15-jährige Schwörer, die plötzlich vor der Tür stehen und mit dem 12-jährigen Töchterlein ***ich will’s mir gar nicht ausmalen*** „ausgehen“ wollen. Wobei mir ein Vertauter dann aber auch sagte: „Was meinste, wie schön das ist, wenn das kleine Töchterchen den Papa anhimmelt.“ Nun – davor hab ich eher Respekt, wie soll ich denn da etwas verbieten können?

Noch ein schönes Zitat von meinem Ex-Chef, der gerade zwei weibliche Zwillinge aufzieht: „Jungs kriegen Jungs – und Männer machen Mädchen.“ So langsam füllt sich das Repertoire für ein Gedankenbuch zur Schwangerschaftsvorbereitung für angehende Väter…

Aber egal für welches Geschlecht es sich nun entscheiden wird: Ich freu mich auf die Zeit natürlich sehr. Für mich ist’s alles noch sehr schwer vorstellbar – kaum fassbar – und meistens denk ich mir: „Mann, muss das langweilig sein, wenn man neun Monate lang gar nix sehen kann und gar nicht weiß, wie’s da draußen so abgeht.“

Von der Idee mit Passion Papa und dem Papablog wusste ich schon zu einer Zeit, als ich mich selbst nie als Autor gesehen hätte. Jetzt war’s einer meiner ersten Gedanken, mich hier zu beteiligen und meine Bewerbung wurde angenommen. Merci. Und daher werde ich mit euch in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten hier einige meiner Gedanken teilen – und Passion Papa hoffentlich im ein oder anderen Falle etwas bereichern. Auf jeden Fall freue ich mich über jeden Tipp, hilfreichen Hinweis, denn ich bin ein Neuling in der Sache, ein Rookie, ein Greenhorn, Frischling und absoluter und blutjunger Anfänger. Mit meinen zarten 36 Lenzen*.

Übrigens: Ich brauch noch ein gutes Buch für angehende Väter. Irgendwie häuft sich in unserer Wohnung** ein Turm von Mutter-Büchern und Zeitschriften – selbst die Zeitschrift „Eltern“ ist schon dabei. Aber für mich persönlich fehlt’s noch an Lektüre. Und wenn einer was weiß, freu ich mich über einen Kommentar…

So long…

*noch’n comment: „Naja, das Alter habt ihr ja dafür“
**die es in diese Form noch gar nicht gibt, wir wohnen noch getrennt und sind auf der Suche in Düsseldorf nach einem gemeinsamen Heim und über Hinweise dankbar

Flattr this!