Das Wochenende war eigentlich gar nicht so schlecht – der gestrige Sonntag allerdings wird in die Familiengeschichtsbücher eingehen. Die Kinder haben gestern so viel geheult und geschrieen wie noch nie – das ist ein gefühlter Wert.

Alles wurde zum Anlass genommen, um daraus ein Drama zu machen. Jede Kleinigkeit. Dazu kam auch noch Pech, wie der eine oder andere Sturz mit Bagatellverletzung. Ich habe mit anderen Elternteilen kommuniziert – sie haben von ähnlichen Phänomenen berichtet.

Was war Schuld? Ich bin zu allerletzt ein Verschwörungstheoretiker. Tatsache aber ist, dass in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Sommerzeit begonnen hat. Die Uhren wurden eine Stunde vor gedreht. Als Marc noch sehr klein war, noch keine zwei Jahre alt, hatte das auch furchtbare Auswirkungen auf seinen Rhythmus. Er ist einen ganzen Sommer lang selten vor 22 Uhr eingeschlafen (allerdings hat er zu jener Zeit noch ausgiebige Mittagsschläfchen gehalten).

Jetzt bleibt nur die Hoffnung, dass sich das ganze schnell wieder einpendelt. Ich bin ja heute wieder im Büro gewesen und bin dort von Kindergeschrei und -geheule verschont gewesen. Aus Sicherheitsgründen habe ich auf einen Anruf zu Hause verzichtet.

Bei allem Kummer wegen der Sommerzeit. Nun genieße ich sehr, dass ich nach Hause fahre und die Sonne noch scheint – und dass sie es noch eine Weile tun wird.

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