Vielleicht hat auch schon jemand von Euch die Erfahrung gemacht, dass sich Kinder in einem temporär veränderten Umfeld rasch weiterentwickeln. Wir waren gerade im Urlaub. Vor allem bei der Kleinsten konnte man täglich neue Fertigkeiten beobachten. Bei Marc und Tom war es auch so, allerdings konzentriere ich mich hier nur auf Nora.
Sie hat gleich zwei Dinge perfektioniert, die zuvor nur in Ansätzen erkennbar waren. Sie hat begonnen, professionell zu krabbeln. Die Zeit des Robbens ist vorbei. Damit wird allerdings auch die potenzielle Fallhöhe größer. Noch schlimmer: Sie kann sich manchmal an Bettkanten, Stühlen und anderem hochziehen. Der Kopf bewegt sich immer weiter weg vom Boden. Der doch so wichtige und verletzliche Kopf.
Diese neuen Dinge hat sie nun aber in einem anderen Umfeld ausprobiert. Jetzt sind die eigentlich gewohnten Verhältnisse daheim neu. Das hat am Tag nach unserer Rückkehr zu einigen Tränen und Blessuren geführt: Beule an der Stirn, blutige Nase und violette Schramme am Auge nach intensiver Bekanntschaft mit einem Thermostat an der Wohnzimmerheizung.
Spätestens jetzt ist klar, dass uns die Mobilitätsbemühungen unserer Tochter in den kommenden Wochen und hoffentlich nicht Monaten ganz schön auf Trab halten werden. Die Tücken der Mobilität eben.

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