Die Tücken der Zeitumstellung

Ich versuche ja manchmal, mich mit Tatsachen und Entscheidungen anderer, die sich außerhalb meines Einflussbereichs befinden, abzufinden. So halte ich das im Normalfall auch mit der Sommerzeit. Ja, mir sind die Studien bekannt, die herausgefunden haben wollen, dass der Mensch mit seinem natürlichen Biorhythmus für solche Eskapaden nicht geeignet ist. Trotzdem ist meine Einstellung zur Zeitumstellung ziemlich liberal.

Am Tag nach der Zeitumstellung – und manchmal auch noch einige Tage danach – ist meine Meinung, von ganz subjektiven Ereignissen geprägt, dann doch eine völlig andere.

Wenn die mitteleuropäische Sommerzeit auf die Normalzeit wechselt kommt immer wieder die Sprache darauf, dass man eine Stunde geschenkt bekommt. Wer allerdings Kinder hat, wird da schnell eines anderen belehrt. Vor allem kleinere Kinder schert das Gerede nicht. „Toll, da kann man glatt eine Stunde länger schlafen!“

Wer gestern Abend dann auf die Abendgestaltung verzichtet hat und gemeinsam mit den Kindern oder allenfalls kurz danach in die Federn gesunken ist, hatte möglicherweise die Chance auszuschlafen. Bei uns war heute um 5.15 Uhr die Nacht beendet. Der Tag, der auf diese Nacht folgt, kann da schon ganz schön lang werden. Für alle Beteiligten.

Genörgel, Gejammer, Gequängel – und das an mehreren Tagen von mehreren Kindern. Da kann die Liberalität schon für einige Tage hinter Gittern landen.

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1 Comment

  1. Wir waren dafür gestern bis vier Uhr früh aus und haben die Tochter morgens einfach nicht gehört. Leiden musste die babysittende Tante. Auf die Methode sollte ich vielleicht ein Patent anmelden, oder?

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