Am Anfang war der Babyflohmarkt, da war unser Sohn noch gar nicht auf der Welt. Söckchen für 50 Cent, einen Strampler für einen Euro. All das gab es gut, günstig und in ausreichender Zahl in Oberkassel zu erstehen. Und als wir das kleine Würmchen (man verzeihe mir diese Allgemein-plätzige Wortwahl) dann bei uns auf dem Wickeltisch lag, stellten wir fest, dass nicht alles gut ist, was günstig erscheint. Das gilt aber auch für die teureren Stücke.

Can't help being so cute - Babypulli von H&M

Can't help being so cute - Babypulli von H&M

Für uns heißt es daher seitdem: Gleichgültig, was es kostet, Hauptsache praktisch. Das schützt uns nicht vor Enttäuschungen, wie ich in meiner neuen styleranking-Kolumne „Baby-Style“ in meinem Blog styleranking reflektiert habe. Ein Strampler von Ernstings Family schien unseren Erwartungen zu entsprechen, sitzt aber nicht vernünftig. Auch mit H&M haben wir schon die ein oder andere schlechte Erfahrung gemacht. Mütze und Handschuhe – super süß und einfach schlecht geeignet. Baby schwitzt darin, die Mütze rutschte ständig in die Augen.

Das ist kein generelles Urteil, wir suchen einfach sehr viel und werden ehrlich gesagt nur selten fündig. Ein Positivbeispiel ist übrigens der hier im Foto gezeigte Pulli – ebenfalls von H&M, den wir sehr lieb gewonnen haben. Und in Kombination mit der Jeans mögen wir wirklich hier von „Baby-Style“ sprechen.

Zur Verwunderung der Verwandschaft trägt unser Kleiner jetzt schon Jeans – und zwar mit einem Baby-gerechten Bündchen, das dem ähnelt, wie auch Schwangerschaftshosen designt sind – und zwar sehr elastisch.

Doch generell gilt für uns: Praktisch geht vor Preisempfinden.  Und dann wär’s schön, wenn’s auch noch nett ausschaut. Zum Glück haben zwar unsere Verwandschaft und wir auch ästhetischen Anspruch an die Outfits unseres Kindes – aber er selbst natürlich noch nicht. Was sich schnell ändern dürfte, wenn wir den Erfahrungsberichten befreundeter Eltern vertrauen…

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