Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich ein Fan von Videospielen bin. Damit ist auch klar, dass unser Nachwuchs auch an das Thema herangeführt wird. Meine Mario-Storys sind ja möglichicherweise schon gelesen worden.


Heute will ich mich einem anderen Thema widmen: Lern-Software. Wer nämlich noch auf der Suche nach guter Software für die Spielekonsole Wii ist, dem sei die Serie „Lernerfolg Grundschule“ von Tivola ans Herz gelegt. Ich finde, dass die Titel der Serie sich sehr gut als Weihnachtsgeschenke eignen. Man kann sie guten Gewissens seinen Kindern oder Enkeln schenken.

Marc hat bereits die Folgen Deutsch und Mathematik getestet. Begleitet werden die kleinen Spieler von Vampir Freddy. Nach der Sprachauswahl (es stehen neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Türkisch zur Auswahl) und dem Anlegen eines Profils, dem dann auch die Spielfortschritte zugeordnet werden, wird die Klassenstufe gewählt. Die Spiele bleiben also ganze vier Jahre aktuell – das ist ein großer Pluspunkt.


Es gibt jeweils mehrere Themenbereiche. In Mathematik sind es für die 1. Klasse unter anderem: Zahlen zerlegen, Addition, Subtraktion und Rechnen mit Geld. In Deutsch sind es – ebenfalls für die 1. Klasse – beispielsweise: Alphabetisch ordnen, Lesen und Schreiben, Wie klingen Wörter? und Was reimt sich?.

Dann startet die eigentliche Herausforderung in Form einer Aufgabenreihe. Für die ganz Kleinen handelt es sich teilweise schon auch um eine Geduldsprobe. Konzentration und Aufmerksamkeit sind gefordert, bis am Ende einer Sequenz die Beurteilung der Leistung in Form von Sternen erfolgt. Wer keinen Fehler gemacht hat, erhält drei Sterne. Ansonsten gibt es Abzüge.

Die Anzahl der Sterne entspricht auch einem gewonnenen Zeitkontingent für jeweils drei unterschiedliche Mini-Spiele, in denen auch Vampir Freddy zum Einsatz kommt. In der Mathematik-Variante heißen die Spiele Hindernis-Grand-Prix, Geisterstunde und Puzzlefieber. In „Lernerfolg Grundschule: Deutsch“ heißen die Lockerungsspiele Hindernisexpress, Sargboxen und ebenfalls Puzzlefieber. Recht schnell können die Kinder erfassen, worum es bei den Spielen geht. Auch Videospiel-Neulinge dürften hier keine Probleme haben.

Der Spiel- und Lernfortschritt ist für die Eltern auch einzusehen, wenn sie das Spiel nicht die gesamte Zeit mitverfolgen. Die Statistiken geben Aufschluss.

Die von uns getesteten Spiele der Reihe bekommen von mir 8 von 10 möglichen Punkten. Abstriche gibt es dafür, dass die einzelnen Aufgabensequenzen zum Teil zu lang sind. Man muss die Kinder, vor allem die Kleinen, von außen motivieren, damit sie dran bleiben. Es fehlt eine Angabe, wie lange es noch dauert, bis eine Sequenz abgeschlossen ist. Ansonsten gibt es meines Wissen keine vergleichbar guten Lern-Programme für die Wii. Ein großer Pluspunkt ist die lange Einsatzfähigkeit für die Software, die rund 40 Euro kostet. Das Geld ist gut angelegt.

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