Eintritt in die Beikostreife: Wenn der Löffel ins Spiel kommt…

Wenn man Papa wird, steht man gleich vor mehreren Herausforderungen: Wem – außer dem Bekanntenkreis und dem Finanzamt und dem Einwohnermeldeamt und der Kindergeldstelle – soll man denn von der Existenz des Sprösslings verraten? Schon in der Klinik wird man mit Gutscheinen und Geschenken überhäuft – die man bekommt oder attraktive Nachlässe erhalten kann, wenn man denn nur seine Adresse preisgibt.

Nun, man ist ja auch an Wissenswertem interessiert und so habe ich gleich mehrere Newsletter aktiv abonniert. Wohlwissend, dass man damit Werbung-Empfänger wird. Manchmal will man das ja auch. Ganz vorzüglich fand ich bislang den Hipp-Newsletter, der gleich in der zweiten Woche die richtigen Links zu Formularen für’s Kindergeld mitgeschickt hat. Bei Pampers gibt’s Rabatte und ein Shirt, wenn man sich im Babyclub anmeldet – ähnlich sieht das bei Milupa, Nestle oder Hipp aus. Und so langsam werde ich nun für das Thema „Kindernahrungsprodukte“ sensibilisiert. Den heutigen Newsletter mit dem Betreff „Langsam kommt der Löffel ins Spiel“ – möchte ich einmal ein bisschen auseinandernehmen…

„Mit etwa vier Monaten erlischt der Saugreflex und  langsam, ganz langsam kann es Zeit für Beikost werden“, heißt es. Na das macht mich erstmal besorgt: Der Saugreflex erlischt? Kann ich gar nicht glauben.

…und weiter: „Für manche Babys wird jetzt eine Ergänzung sinnvoll. Je nach individuellem Entwicklungsstand des Babys reicht die Milchnahrung oder das Stillen nach dem 4. bis 6. Monat alleine nicht mehr aus. Denn Babys wachsen in dieser Phase sehr schnell. Ernährungsexperten empfehlen dann die Erweiterung des Speiseplans um Gemüse-Fleisch-Mahlzeiten. Das sind die typischen Anzeichen für Beikostreife.“

Beikostreife???? 🙂

Kochen für Babys

Kochen für Babys

Wir haben uns im ersten Schritt ein Büchlein zugelegt: Kochen für Babys und in diesem steht, dass das Selbst-Kochen nicht nur günstiger ist, sondern auch gesünder für die weitere Entwicklung sein soll. Die Begründung: In Fertignahrung sind sehr viele Stoffe enthalten, die lange satt machen und dazu viele Zuckerbestandteile. Und dadurch wird das Essverhalten auch für das spätere Leben geprägt.

Nun bin ich sehr gespannt auf Erfahrungen von Eltern, die den einen oder anderen Weg gegangen sind. Fertigkost oder Selbstgekochtes? Und natürlich darauf, wann eure Sprösslinge in die Breireife eingetreten sind. Dass es bis zur Geschlechtsreife noch einige andere Reifestufen gibt, war mir allerdings bislang unbekannt. Aber das soll ja nichts heißen 🙂

Flattr this!

2 Comments

  1. Also, ich hab mich auch erst ganz verrueckt machen lassen & wollte mit 4 Monaten schon zufuettern. Das hat der Spross aber nicht so ganz mitgemacht & so wurde es dann doch erst der 6. Monat. Dafuer hat es da dann aber umso besser geklappt.
    Bezueglich Fertig oder Frisch kann ich nur zu einer Seite Stellung nehmen, naemlich Fertig. Ich kann jetzt natuerlich noch nicht sagen, ob ich jetzt das Leben meines Kindes fuer immer versaut habe, aber er hat es meistens ganz gut gegessen & hat in normalen Abstaenden wieder Hunger bekommen. Also nix negatives an der Stelle bei uns. Bis jetzt.

  2. roland

    29/01/2011 at 3:31 pm

    Hi Kiki, meine Gedanken bezogen sich auch vor allem auf das Exzellente Online- und Postwurf-Marketing von Milupa, Hipp & Co, die regelmäßig Pröbchen senden und wirklich gut gemacht Ansagen verschicken, dass es jetzt mal Zeit ist, ins Regal zu greifen 🙂

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

© 2020 passionpapa

Theme by Anders NorenUp ↑