MonthJanuar 2011

Ich will Spielzeug, mit dem ich auch arbeiten kann!

Mann, was war das ein böser Kommentar, als ich kürzlich gepostet hatte, dass wir super viele Geschenke erhalten, die wir doppelt und dreifach bekommen. „Undankbar“ – „da haben sich Freunde Gedanken gemacht und dann so ein Blogpost“, hieß es. Nundenn. Es hat sich wenig verändert. Wir bekommen noch immer den zwölften Teddybär oder das siebenunddreißigste Schnuffeltuch geschenkt. Was uns zu einer Strategie-Änderung im Freundes- und Familienkreis veranlasst hat.

Wer uns fragt, der bekommt inzwischen genaue Tipps, was wir denn gebrauchen können. Einen Strampler in Größe xy etwa oder einen neuen Anorak. Für das Spielzeug sind wir derzeit auf der Suche nach zwei großen Spiel-Tonnen, die nicht nur schön ausschauen und groß sind, sondern sich auch idealerweise in unsere Einrichtung einfügen. Eine große Herausforderung und selbst das Internet hat sich bislang als wenig hilfreich erwiesen.

Spielzeug für den Sohnemann oder für den Papa?

Spielzeug für den Sohnemann oder für den Papa?

Beim Spielzeug muss ich zugeben, dass ich kürzlich selbst einmal zugeschlagen habe, als es einen kompletten Flughafen im Aldi für nur 10 Euro zu erstehen gab. Zugegeben: Das Spielzeug ist ab drei Jahren, niemand weiß, ob dies auch keine Schadstoffe enthält und die kleinen Männchen sind für ein Kleinkind ungeeignet. Aber sie eignen sich einstweilen für den Papa. Ich sehne die Zeit herbei, in der ich meine gehorteten Schätzchen wieder ausgraben kann: Die Fisher-Technik Überreste. Viel Lego, das schon mein Bruder vor über 50 Jahren im Einsatz hatte – und das ich vor über 30 Jahren grandios aufgerüstet habe. Von meinen Playmobil-Spielsachen ist nichts mehr vorhanden – mein schönes Piratenschiff, verschenkt und nie wieder aufgetaucht. Aber ein weiterer Schatz schlummert noch bei meinen Eltern: Die Märklin-Eisenbahn in Spur H0. Lediglich die Lok ist geschrottet, weil ich als frühpubertierende Göre in Versuchung kam, diese aktiv entgleisen zu lassen, aber ich denke, dass Ebay hier helfen kann.

Und in Gedanken baue ich schon eine vier mal fünf Meter große Eisenbahnplatte auf, verlege Kabel für Weichen und Beleuchtung, überziehe die Platte mit Kunstrasen und bastel mit Styropor einen großen Tunnel.

Bis es so weit ist, wird noch einige Zeit verstreichen. Das Söhnchen ist nun viereinhalb Monate alt und interessiert sich eher für seine Händchen, einen Ball und wenige Spielzeuge, die wir ihm geben, damit er nicht vor lauter Krimskrams einen Spielzeug-Overload erfährt.

Ach ja: Ein Kosmos Elektronikbaukasten müsste auch noch im Bestand sein. Das Radio, das man aus hunderten Widerständen zusammensetzt, habe ich damals nie ans Laufen bekommen. Wer weiß – vielleicht gelingt’s mir heut 🙂

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Vorstellung Kids Life und Gedanken über das geänderte Leseverhalten von Eltern

Zurückblickend habe ich sehr viele Magazine gekauft – und einige davon auch gelesen. Schon als angehender Papa will man ja vorbereitet sein. Daher griff ich immer wieder im Supermarkt zu Baby-Zeitschriften, Sonderheften mit 111 Fragen und Antworten für Schwangerschaft und Geburt und den Klassikern wie der Zeitschrift „Eltern„.

Inzwischen hat sich das Leseverhalten sehr geändert. Eltern und andere Magazine kaufe ich gar nicht mehr, die Infos und Fragen löse ich mit dem Bekanntenkreis oder direkt online und wenn es ein Magazin gibt, in das ich doch hereinschaue, dann ist es entweder die kostenlose Libelle, in der man auch kostenlos gedruckte Anzeigen schalten kann, wenn man eine Kita oder eine Tagesmutter sucht oder KidsGo – wegen der guten Übersicht über Veranstaltungen, Elterncafes oder Flohmärkte. Mein Kaufverhalten ist also deutlich zurückgegangen. Es ist schwierig, dass mich ein Magazin in gedruckter Form aktuell hinter dem Ofen hervorlockt.

Kids Life: Elternratgeber als Magazin

Kids Life: Elternratgeber als Magazin

Um so mehr war ich überrascht, als mir das Magazin „KidsLife“ in die Hände fiel. Das Magazin erscheint in einem Turnus von drei Monaten, was ich bei meinem Informationsbedarf für gut und angemessen finde. Begleitend gibt es eine umfangreiche Online-Präsenz als Elternratgeber rund um Babys und Kinder. Dort zu finden: Themen etwa wie „Wie geht man bei der Nutzung sozialer Online-Netzwerke mit Kindern um“ oder Steuertipps.

Die Zeitschrift hat einen Umfang von rund 100 Seiten und ein relativ gutes Inhaltsverzeichnis, bei dem sich zwar die Überschriften nicht immer sofort erschließen (Ansichten & Aktionen), die Themen aber allesamt sorgsam ausgewählt wirken. Ein Auszug: Es geht um Hautpflege im Winter, Tipps zum Thema Lernen und Lesen, was Kindern im TV begegnet und was diese im Fernsehen sehen dürfen oder Städtetripps mit Kindern, zum Beispiel nach Rom.

Dem Layout täte ein etwas strengerer Art Director gut. Es wird mit sehr vielen verschiedenen Elemente, Überschriften und Elementen gearbeitet, was das Heft beim ersten Durchblättern ein bisschen unübersichtlich erscheinen lässt.

Die Texte sind überraschend gut formuliert und geschrieben – und was ich an vielen Magazinen heute vermisse sind nutzwertige Kästen oder Adressen und Tipps. Dies ist eine Stärke von Kids Life. Die Reportage „Rom entdecken mit Kindern“ habe ich verschlungen. Authentisch werden die Sehenswürdigkeiten mit den Augen der Kinder beschrieben. „Kinder mögen Brunnen – und auf beinahe jeder Piazza in Rom sieht man sprudelndes Wasser aus riesigen Skulpturen fließen“,  heißt es etwa.

Auch der Titel-Text „Hat mein Kind mich verändert?“ ist exzellent geschrieben und gibt die Herausforderungen, Ängste und Nöte wieder, wenn man sich für ein Kind entscheidet und Verantwortung übernimmt. Es wird gut dargestellt, wie Kinder das Leben umkrempeln, was ich aus eigener Erfahrung so bestätigen kann 🙂

Die gehighlighteten Zitate sind gut gewählt und verraten, worum es in den nächsten Passagen geht. „Das eigene Selbst steht nicht mehr so im Mittelpunkt“ – „Die Kinder bestimmen den Alltag stärker als die Arbeit“ – „Man ist nie mehr allein“.

Überrascht war ich von dem guten Bericht „Kampfsport für Kinder“, in dem es um kleine Karateprofis geht oder eben um solche, die es werden wollen. Die Sportarten werden in einem Kasten gut und prägnant beschrieben – Judo, Karate, Taekwondo, Aikido, Ju-Jutsu. Spätestens hier fällt bei Kids Life auch auf, dass das Magazin mit exzellenter Bebilderung der Geschichten arbeitet. Für ein Magazin, das keinem der großen Verlage angeschlossen ist, ist dies eine Seltenheit.

Überhaupt merkt der mediengeübte Leser schnell, dass Kids Life etwas gelingt, was ich bei vielen der großen konkurrierenden Magazine vermisse: Die Trennung von Texten und Anzeigen. Normalerweise hat man ja schon keine Lust mehr auf’s Lesen, wenn man die Reportage über Beautytipps für Mütter und dann noch auf der direkt gegenüberliegenden Seite die entsprechend passende Werbung findet. Vielleicht ist das etwas, was nur mich stört, aber in Kids Life kommen die Anzeigen daher auch glaubwürdiger heraus. Hier werben Lego mit einem Einlegebooklet, Hörspielanbieter oder Fissan (Marke für Babybadeshampoo). Das Heft hat eine ordentliche Auflage von 90.000 Exemplaren, von denen 30.000 in den Einzelhandel gehen und der Rest über Kooperationspartner wie zum Beispiel Krankenkassen, Kindergärten oder Arztpraxen vertrieben wird.

Die insgesamt geringe Anzeigenauslastung lässt darauf schließen, dass das Magazin noch ein paar weitere Kunden vertragen könnte. Und diese täten gut daran, im Heft zu werben, denn die Zielgruppe wird hier hochkarätig angesprochen. Die Anzeigen habe ich allesamt wahrgenommen und angeschaut.

Der Verkaufspreis von 3,90 Euro erscheint teuer, ist aber den Inhalten des Hefts sehr angemessen. Ein Abo kostet 15 Euro im Jahr für 4 Hefte und ich bin heute Abonnent geworden 🙂 Das Bestellformular im Internet ist nicht ideal gestaltet, ich gehe aber davon aus, dass mein Heft alsbald in meinem Briefkasten eintrudelt.

Fazit: Eltern stehen vor der Herausforderung, ihre Zeit besser zu managen und Arbeit und Familie in einen Einklang zu bringen. Magazine landen schnell ungelesen im Altpapier, weil man einfach genug damit zu tun hat, die Tages- und Wochenpresse zu bewältigen. Ein monatliches Magazin ist mir zu viel. Wenn ich ein Magazin lese, dann lege ich höchsten Wert darauf, was ich dort geboten bekomme: Versteckte Werbebotschaften oder hochkarätige Inhalte. Letztere bietet Kids Life in einem für mich optimalen Erscheinungsrhythmus von drei Monaten. Ich kann das Magazin uneingeschränkt empfehlen.

PS: Und am Wochenende backe ich den Käsekuchen aus dem Rezept von von Seite 70…

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Zu Besuch bei Rittern und Dombaumeistern

Man kann es drehen und wenden, wie man will. Der Winter ist eine Belastungsprobe für eine Familie. Irgendwer ist immer krank. Das Wetter lockt in der Regel nicht gerade nach draußen. An schönen Tagen muss man der Kälte trotzen wollen. Die Gefahr, dass sich der Lagerkoller ausbreitet, ist groß.

Zum Glück gibt es da Indoor-Veranstaltungen, sportlicher aber eben auch kultureller Art. So haben wir am Samstag mal wieder eines unserer Lieblingsmuseen besucht, das Historische Museum der Pfalz in Speyer.

Im vergangenen Jahr waren wir in der Hexenausstellung unterwegs, damals die Familien-Mitmach-Ausstellung. Die Jungs sprechen manchmal heute noch davon. Jetzt heißt das Motto: „Burg Drachenfels – Reisen ins Mittelalter“. Die Ausstellung geht noch bis zum 31. Juli. Geöffnet ist sie wie das gesamte Museum von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Meine Empfehlung: Unbedingt hingehen.

Reisen ins Mittelalter - Familien-Mitmach-Ausstellung in Speyer

Im Vorraum des Ausstellungsbereichs können sich die Kinder Ritterkutten anziehen. Das ist großartig. Zig kleine Knappen, Ritter und Burgfräulein flitzen durch die Gegend. Vor den Kappen sollte man sich vielleicht besser in Acht nehmen. Wer weiß, welche Tiere dort bereits hausen.

Kinder mit großem Bewegungsdrang und verspielter Ader kommen ebenso auf ihre Kosten wie wissbegierige Lexikonleser. Einige Sachen wie das Dachdecken oder Münzen stanzen kann man selbst ausprobieren. Für letzteres sollte man jemanden von dem freundlichen Museumspersonal um einen Rohling fragen. Beim Halten des Stanzwerkzeugs sollte zudem vielleicht ein Erwachsener helfen. Wer nicht selbst den Hammer führt, sollte seine Finger gut im Auge behalten – ganz wie im richtigen Leben.

Von Holzpferden kann man Seilringe auf eine Stange Bugsieren, ein kleines Katapult und das Armbrustschießen sind besonders für die auf Kampf spezialisierten Mini-Ritter interessant. Kinder zwischen 4 und 8 Jahren kommen in der Mitmach-Ausstellung besonders auf ihre Kosten. Bei älteren Kindern hat man gesehen, dass sich etwas rascher Langeweile ausbreitet.

Für zwei Stunden hochwertigen Zeitvertreib langt die Reise ins Mittelalter allemal. Und wenn das Wetter gut ist, kann man noch eine Stunde durch das nette Städtchen am Rhein flanieren und sich dem Dom in seiner ganzen Pracht anschauen und nicht nur als Modell.

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Bücherliebe

Nora ist jetzt 16 Monate alt, und sie liebt Bücher. Sie kann natürlich nicht lesen, und auch das Zuhören funktioniert noch nicht so gut. In Bilderbüchern blättern geht schon ganz gut. Allerdings passiert das in einer Geschwindigkeit, in der die Aufnahme der Inhalte schier unmöglich erscheint. Ein Interesse dafür hat sie allerdings, das lässt sich nicht absprechen.

Sehr gut gefällt es ihr auch, in Büchern mit Klappen zu schmökern und diese Klappen dann herauszureißen, womit das Geklappe für alle dann auch ein Ende hat. Zum Glück hat der kleine Beserker erst in einigen wenigen Büchern seine Spuren hinterlassen.

Ihre wahre Liebe zu gedruckten Werken offenbart sich, wenn sie vor dem Regal mit dem harten historischen Stoff steht. In schöner Regelmäßigkeit zerrt sie die Bücher von den Brettern. Die damit einhergehende Haufenbildung ist möglicherweise ihr eigentliches Ziel. Am stärksten ramponiert ist eine alte Auflage des dtv-Atlas zur Weltgeschichte. Längst hat sich der Umschlag vom Rest des Buches gelöst. Allerdings weiß ich gar nicht mehr genau, ob dafür das intensive Studium des Buches durch mich und meine Frau der Auslöser dafür war oder doch das Treiben des kleinsten Familienmitglieds.

Es ist schön, dass Nora Bücher so gern hat, wenn ich auch diese Art der Liebe zum Buch nicht ganz teile. Immer und immer wieder räume ich das Regal ein. Und das wird wohl noch ein paar Wochen so bleiben. Die Bücher aus der Kleinkindhöhe zu entfernen, ist auch keine Lösung. Der Umgang mit dem Buch ist am Anfang eben etwas ruppig. Aber nur wer den Kontakt zum Buch hat, kann es auch irgendwann so verwenden, wie es eigentlich gedacht ist. Und das kommt, das ist sicher. So sicher wie die Neuauflage des dtv-Atlas zur Weltgeschichte.

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Annabell und Bodobert haben die Nase vorn

Die iTunes-Seite mit Ritter Bodobert.

Unzählige Male habe ich den Kindern das Pixi-Buch „Ritter Bodobert und der Yeti“ vorgelesen. Die Geschichte ist auch wirklich großartig. Bodobert sitzt in seiner Burg und isst Königsberger Klopse, als plötzlich das Abenteuer ruft. Es faselt etwas von einem Yeti. Draußen tobt ein Schneesturm und doch macht sich Bodobert auf den Weg. Er ist zu allem entschlossen, stellt aber fest, dass der Yeti ein liebenswürdiges Geschöpf ist. Als Bodobert in seine Burg zurückkehrt, findet er das Abenteuer, wie es sich am Kamin wärmt. Das ist ein Stoff nicht nur für Kinder.

Seit drei Wochen nun sind die digitalen Ableger der Pixi-Bücher aus dem Carlsen Verlag bei iTunes für das iPad verfügbar. Und tatsächlich zeigt sich der Verlag von dem Erfolg überrumpelt. In den entsprechenden Kategorien liegen demnach „Prinzessin Annabell“ (79 Cent) und „Ritter Bodobert und der Yeti“ (kostenlos) ganz vorn in den Bestenlisten. Bei den Büchern für 79 Cent belegen alle sechs verfügbaren Titel die ersten sechs Ränge, wie es heißt. Und Carlsen hat noch viel vor. Dauerbrenner kennen sie auch von ihren Druckwerken. Immerhin 1800 Pixi-Bücher sind seit 1954 erschienen. 300 Millionen Exemplare wurden in dieser Zeit an Eltern und Kind gebracht.

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Neues Spielzeug für Papa (und den Nachwuchs)

Noch sind die Kinder klein. Noch bekommen sie nicht alles mit. Noch sind sie großteils davon abhängig, was die Erwachsenen ihnen von der großen weiten Welt verraten. Sie können weder einschlägige Websites noch die zugehörigen Magazine konsumieren. Die Welt der Unterhaltungselektronik ist vielfältig. Die Innovationszyklen verkürzen sich immer weiter. Von all dem bekommen sie noch nichts mit. Ich bin versucht zu sagen: Das ist auch gut so.

Warum?: Der Wissensvorsprung gibt Papa ein gutes Gefühl. Hier hat er noch alles unter Kontrolle und die Nase vorn. Papa kann die Kleinen noch überraschen. Und: Er kann Vorfreude ganz allein für sich ausleben. Sehr schön…

Aber worum geht es hier eigentlich? Es geht um etwas Banales wie einen neuen Spiele-Handheld aus dem Hause Nintendo. Videospielefans finden das neue Wunderteilchen aber ganz und gar nicht banal – mir geht es genauso, übrigens.

Der Nintendo 3DS wird etwas größer als der DSi und etwas kleiner als der DSi XL sein.

Auf der Videospielemesse E3 in Los Angeles hat der japanische Konzern im Juni das Geheimnis um die Spielekonsole für unterwegs gelüftet, die einem das Tor in die dritte Dimension eröffnet. Der Handheld heißt Nintendo 3DS und wird in Japan am 26. Februar auf den Markt gebracht. Bis Ende März sollen die weiteren relevanten Märkte für Videospiele, darunter auch Deutschland folgen. Bis zu diesem Zeitpunkt will das Unternehmen 4 Millionen dieser Spielgeräte verkauft haben. Ursprünglich sollte schon das Weihnachtsgeschäft mitgenommen werden – das hat aus Sicht von Nintendo leider nicht geklappt.

Im unteren Teil wird der Touchscreen untergebracht sein und die obere Hälfte ziert ein Display, das dreidimensionale Darstellungen zulässt. Und der Benutzer benötigt keine spezielle Brille fürs Spielen sowie das Betrachten von Filmen und Fotos – das ist die Revolution. In einschlägigen Blogs kann man schon lesen, dass die Effekte in jedem Fall so gut sei sollen, wie bei entsprechenden Fernsehern. Die Spiele müssen allerdings speziell für die dritte Dimension programmiert sein. Man rechnet damit, dass die Titel zwischen 45 und 55 Euro kosten werden. Spiele für den DS bzw. DSi kosten rund 40 Euro, wenn sie frisch auf dem Markt sind. Die Konsole selbst wird in Japan wohl für umgerechnet 220 Euro angeboten, was auf einen Verkaufspreis von 249 Euro in Deutschland hindeutet. Noch im Januar werden die Details und auch das endgültige Spiele-Lineup für den Start bekanntgegeben.

Außen befinden sich zwei Kameras, um 3D-Bilder erstellen zu können.

Im Vorfeld hat es schon einigen Wirbel um den Handheld gegeben. Nintendo selbst hat davor gewarnt, dass Kinder unter 6 Jahren nur den 2D-Modus nutzen sollten, da sonst eine Schädigung der Augen nicht ausgeschlossen werden kann. Eltern können in den Nutzereinstellung entsprechende Vorkehrungen treffen. Zudem kann der 3D-Effekt über einen Regler auf der oberen Hälfte des Spielgeräts eingestellt werden. Auch Erwachsene sollten aufgrund der speziellen Belastung alle 30 Minuten eine Pause einlegen, heißt es von Nintendo. Unterhaltungselektronik hat sein Tücken.

Zum Schluss noch ein japanische Promo-Video, das deutlich macht, was noch alles in dem kleinen Wunderteil steckt. Also ich freu mich auf den 3DS – aber das müssen die Kinder ja noch nicht wissen ;-). Und wenn sie ein solches Teil in die Finger bekommen, dann sind die Eltern auch entsprechend gefordert.

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