MonthFebruar 2011

Elternzeit für einen Tag

Ganz in Ruhe Lego-Türme bauen: Das geht an echten freien Tag am besten.

Ich werde nicht müde, die Besonderheit ganz banaler Tage zu betonen. Ich hatte gerade wieder einen freien Tag unter der Woche. Solche Tage fühlen sich meist an wie Elternzeit, wenn man nicht gerade zig anderen Verpflichtungen nachgehen muss. Ich hatte wirklich frei – und damit auch wirklich Zeit für die Familie.

Großes Highlight ist für die Kinder und mich der Gang in Schule und Kindergarten. Geschwiegen wird auf dem Weg, den wir in 99% der Fälle übrigens zu Fuß bewältigen, in der Regel nicht. Ganz im Gegenteil. Es kommen Themen und Dinge zur Sprache, über die sonst weniger geredet wird. Das gemeinsame Gehen, und damit irgendwie auch Bewegung, entspannt und macht frei.

Sehr wertvoll ist es auch, den Alltag regelmäßig am eigenen Leib zu spüren. Der Aufwand für Organisation und Administration wird aus der Ferne vom Schreibtisch und Arbeitsplatz allzu oft falsch eingeschätzt. Kinder-Logistik, Nahrungsmittel-Logistik, Termin-Planung: Das ist Projektmanagement pur. Weiterbildung findet hier in der Familie statt.

Am Nachmittag waren die Jungs dann freundemäßig versorgt. Einer war aus dem Haus, der andere spielte mit seinem Freund bei uns – tatkräftig von Mama unterstützt. Da hatte ich wertvolle Zeit mit unserer Kleinsten. Wir haben uns ins Spielzimmer zurückgezogen und Lego-Türme gebaut. Diese intensive Zeit richtig zu nutzen – das ist etwas ganz Großes. Noch spricht Nora ihre eigene Sprache, die wir allerdings mehr und mehr verstehen. Aber sie ist von Beginn an mit einer Mimik ausgestattet, die mehr als hundert Worte sagt. Es ist einfach großartig. An den Wochenenden und den Tagesrandlagen kann man das alles auch erleben. Aber einer ganz normaler banaler Tag ist da doch noch etwas ganz anderes.

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Kindersichere Wohnung: Vorbereitungen auf die ersten Schritte

Mit fast sechs Monaten macht der Sprössling ernsthafte Anstalten, sich zu drehen. Nun habe ich keine Ahnung, ob er damit weit vorn oder eher abgeschlagen in der Entwicklung der Babys ist – aber eines ist sicher: Ich muss mir über eine kindersichere Wohnung Gedanken machen.

Wie sichert man seine Boxen vor dem Kleinkind?

Wie sichert man seine Boxen vor dem Kleinkind?

So einigen Firlefanz hatten wir schon bei Ikea erstanden – Kindersicherung für die Steckdose oder für den Putzmittelschrank. Was ist aber mit der Kindersicherung vor etwas? Ich muss ja auch meine Lieblingsstücke vor dem Kind schützen. Meine Boxen etwa. Die sind zur Freude aller Einrichtungsfetischisten über einen Meter hoch, haben sieben Frontlautsprecher und einen Rückausgang (Bass). Die vorderen Lautsprecher liegen frei. Ja, ich hege eine innige Beziehung zu meinen Lautsprechern. Mein Bruder hat sie selbst gebaut. Im Laden würden sie ein Vermögen kosten. Und ich gestehe:

Ich habe Angst vor dem Kinderfinger, der nacheinander alle Membranen ordnungsgemäß eindrückt – oder sie gleich mit einem heftigen Pieks durchstößt. Dass die Schubladen ausgeräumt werden, ist mir gleich – auch die ein oder andere Vase kann ich mit einem Lächeln verschmerzen. Aber bei meiner Stereoanlage werde ich kleinlich.

Was also nun tun? Einen Zaun bauen? Die Anlage abbauen und durch eine Multifunktions-Mädchenanlage ohne Klang ersetzen? Die Boxen auf einen Thron hieven? Bislang habe ich keine geeigneten Zäune gefunden – nur Türeinsätze, dass der Kleine nicht weglaufen kann. In Kester Schlenz‘ Standardwerk „Mensch Papa“ steht, dass die kindgerechte Wohnung schmutzig, unaufgeräumt aussieht und diese Verwüstung dazu gehört. Damit bin ich einverstanden.

Damit wir uns nicht missverstehen: Ich freue mich sehr auf die ersten eigneen Schritte. Ich freue mich auch darauf, was man dann alles gemeinsam erleben kann. Es gibt nur eines, was ich noch lösen muss. Meine Boxenmembranen, die sind heilig….

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Masterplan für Kinderbetreuung

Kinderbetreuung ist ein komplexes Thema. Es ist komplex und hat etwas mit Mangelverwaltung zu tun. Ich will nun gar nicht in aktuelle und grundsätzliche Diskussionen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsteigen – das werde ich sicher auch wieder bei Gelegenheit an anderer Stelle tun. Es geht vielmehr um die konkrete Situation in meiner Heimatgemeinde.

Es kann heikel werden, wenn man im Internet öffentlich über sein direktes Umfeld schreibt. Daher versuche ich so konkret wie möglich zu werden, ohne mich auf allzu dünnes Eis zu begeben. Vielmehr erhoffe ich mir eine Diskussion mit Eltern, die von ihren Erfahrungen berichten und helfen könnten, die Lage in unserem Dorf (>5500 Einwohner) weiter zu verbessern.

Im Prinzip sind wir ganz gut ausgestattet. Es gibt eine Kindertagesstätte mit acht Kiga-Gruppen. Dazu kommen eine Krippe und ein Hort in derselben Einrichtung. Eine Kindergruppe sichert die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren zusätzlich halbtags ab. An der Grundschule gibt es ein Betreuungsangebot für einen Teil der Schüler.

Bis zur Schulreife der Kinder ist also alles gut. Das dürfte an anderer Stelle auch so oder so ähnlich sein. Natürlich gibt es einen Mangel an Betreuungsplätzen für die ganz Kleinen. Eine Gruppe von Tagesmüttern hilft, das Leck etwas abzudichten. Im Kindergarten ist eigentlich alles ausreichend in Ordnung. Doch dann kommt die Schulzeit – und die Gemengelage wird unübersichtlich.

Wer einmal einen Platz im Hort hat, kann sich darauf die gesamte Grundschulzeit verlassen. Dort sind die Kinder gut bis 17 Uhr untergebracht. Wer einen der Betreuungsplätze in der Schule ergattert, hat diesen nur für ein Schuljahr sicher. Neues Jahr, neues Glück. Um das Ganze jetzt noch etwas unübersichtlicher zu machen, tritt in der Schule nun ab dem kommenden Jahr die pädagogische Mittagsbetreuung (PMB oder PÄM) auf den Plan.

Klingt auch gut – aber was steckt hinter diesem ersten Schritt einer Schule auf dem Weg zur Ganztagsschule (die unterschiedlichen Konzepte kann ich an dieser Stelle auch nicht erläutern, kommt wahrscheinlich zu einem anderen Zeitpunkt)?

In einem ersten Schritt bekommt die Schule die Möglichkeit, einen Sozialpädagogen halbtags zu beschäftigen. Das Geld darf übrigens auch direkt genommen und selbstverwaltet werden. An unserer Schule kommt es so zu einer Betreuung der Schüler an maximal drei Tagen in der Woche, wovon maximal 60 Kinder profitieren könnten. Das würde allerdings auch bedeuten, dass jedes einzelne Kind an nur einem Tag in der Zeit von Unterrichtsende bis 14.30 Uhr pädagogisch mittagsbetreut würde. Im Idealfall schließt sich dann eine AG oder ein vom Förderverein organisierter Arbeitskreis an. So dass die Kinder bis vielleicht 16 Uhr an einem Tag in der Woche versorgt wären. Fußnote zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Welcher Job ist so gebaut, dass er mit diesem Modell zusammengeht? (Ja, es gibt welche, aber es sind die wenigsten.)

Der Hort ist kostenpflichtig, die Betreuung in der Schule auch. Die PMB ist kostenlos. Auf „Kundenseite“ muss das zur Verwirrung führen. Aus meiner Sicht ist eine solche PMB nur als Förderkonzept zu denken. Es darf keine Freiwilligkeit geben. Die Schüler müssen dazu gut begründet eingeladen werden. Dieses Konzept ist tatsächlich noch denkbar. Sollte es aber anders kommen, ist das Chaos programmiert. Und chaotisch wird es allein schon deshalb, weil die Interessenlage der Protagonisten (Bürgermeister, Schulleitung, Schulamt, Jugendamt des Kreises, Träger des Kindergartens) extrem heterogen ist. Man könnte auch sagen, man sorgt sich vornehmlich um die eigenen Interessen und verliert die Familien, Eltern und Kinder sowie deren Entwicklung und Bildung aus den Augen.

Und hier kommt das social Web ins Spiel. Vielleicht mag der eine oder andere Lösung hier seine Meinung kundtun. Vielleicht gibt es herausragende Lösungen in anderen Kommunen.

Zu Anregung der Diskussion skizziere ich meine Idee. Eigentlich müssten die Eltern gemeinsam mit den Protagonisten der Kinderbetreuung einen Masterplan für unser Dorf entwerfen, in dem die optimale Lösung festgehalten wird. Die Ressourcen müssen zusammengelegt werden. Es muss zu einer transparenten Situation kommen, in dem die Interessen der „Kunden“ möglichst perfekt bedient werden. Dabei müssen aber auch die Egoismen der Eltern eingedämmt werden. Auch sie müssten ihren Teil zum Wohl des Gemeinwesens zurückstellen (und das stellt sicher nicht gerade das kleinste Problem dar).

Die Diskussion ist eröffnet – in unserem Dorf, aber vielleicht auch hier.

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Betreuung ist gewährleistet…

Als ich seinerzeit in der Bank meine Lehre gemacht habe, wurde mir schnell klar, wie weit es mit der Emanzipation her ist: „Ich bin jetzt 25 Jahre alt, ich bekomme keine Seminare mehr, ich könnte ja schwanger werden“, sagte mir – damals 18-jährigem – eine Kollegin.

Seither beobachte ich Storys kritisch, die nach einer Frauenquote in Unternehmen rufen. Aus meiner Sicht sind diese Geschichten, die immer wieder aufploppen gleich von mehreren Seiten verlogen. Vor allem aber von den klassischen „Medien“, die gern eine Geschichte bringen wie „xy fordert Frauenquote in Unternehmen“ und dies dann mit einem schmissigen Kommentar versehen – selbst aber als Unternehmen ganz anders agieren und in Wirklichkeit auf der Suche nach weiblichen Abonnenten sind. Dieser „Dreh“ geht mir schon eine ganze Weile ziemlich auf den Zeiger.

Da ich ja selbst ein Unternehmen – allerdings ein recht überschaubares < 10 Mitarbeiter betreibe, bekomme ich immer wieder Bewerbungen von gestandenen Frauen, die relativ hilflos in ihrer Bewerbung signalisieren: Ich habe ein Kind – aber keine Angst – die Betreuung ist gewährleistet.

Dass der Staat ja seit einiger Zeit Elterngeld zahlt und die Kinderproduktion incentiviert – das ist ja schon fast als Luxusauswuchs einer Gesellschaft zu charakterisieren. Aber mit der dann folgenden Kultur, wie sie in der Gesellschaft und Politik gelebt wird, ist es dann nicht weit her. Kindertagesstättenplätze? Mangelware. Tagesmütter? Kaum vorhanden. Hilfe bei der Rückkehr in den Job für Frauen? Eine Pharse.

Ein böser Gedanke dabei könnte lauten, dass Kinder zwar gewünscht ist, es von der Politik aber nicht so weit mit dem Wiedereinstieg in den Beruf ist. Denn: Dann würden die Frauen ja in der Arbeitslosenstatistik bzw. bei den Arbeits-Suchenden auftauchen. Also Kinder ja gern – und Frauen danach bitte an den Herd?

Die Dame, die sich heute bei uns beworben hat, hätte ich bei passender Eignung sehr gern eingeladen und ihr gesagt, dass ein Kind etwas Normales ist und man sich dafür in der Bewerbung nicht schämen muss und dies auch keine Rechtfertigung erfordert. Allein: Diesmal passte es fachlich nicht.

Sie wird es mir nicht glauben. Sie wird denken: Mit Kind habe ich keine Chance. Schade das.

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Club Family: Neues Reiseportal für Familien

Wenn man meine Frau fragen würde, ob ich eine Fernweh-Typ bin, wäre die Antowort sehr eindeutig: Nein. Er verschanzt sich am liebsten zu Hause. Reisen ist ihm ein Gräuel.

Triest: Bedrohtes Rathaus

Also: Ganz so dramatisch ist die Situation natürlich nicht. Auf jeden Fall ist meine Frau ganz froh, dass ich die Fotografie als Hobby entdeckt habe  (wir waren sogar schon häufiger in Italien, das Foto zeigt das Rathaus von Triest). Damit wird die Schwelle zur Reisebereitschaft und der Aufnahme von Reisevorbereitungen niedriger. Das kann ich uneingeschränkt bestätigen. Wenn ich dann erstmal im Urlaub bin, dann gefällt es mir nach zwei, drei Tagen Akklimatisieren meistens auch ganz gut. Es macht einfach doch viel Spaß, die Kinder dabei zu erleben, wie sie gemeinsam mit uns die neue Welt um sie herum erkunden und welch unvoreingenommenes Interesse sie für alles an den Tag legen.

Sich auf die Suche nach in Frage kommenden und geeigneten Reisezielen und Unterkünften zu machen, ist – wie gesagt – schon die erste große Hürde. Ist die Entscheidung gefallen, dann muss man sich darüber klar werden, ob man direkt, über einen Veranstalter oder ein Reisebüro bucht – Aufwand ohne Ende.

Homepage von Club Family

Homepage von Club Family

Im Internet gibt es seit wenigen Monaten – rechtzeitig zur neuen Reisebuchungssaison – ein neues Angebot, dass einen durch den Dschungel der Angebote leiten will und dabei immer die Familienfreundlichkeit im Fokus hat. In dem Familien-Urlaubsportal mit Namen Club Family sind Hotels im In- und Ausland buchbar, dazu kommen zahlreiche Ferienparks und Ferienhäuser. Bei dem Portal arbeitet ein Team daran, die Unterkünfte auf Familientauglichkeit zu untersuchen. Die Bewertung erfolgt laut eigener Darstellung anhand von 35 Prüfkriterien. Das Experteteam vergibt bis zu 5 Windräder als Auszeichung und Kennzeichung der Hotels, Ferienparks und Ferienhäuser. Zudem gibt es eine Unterteilung in Babys, Minis und Kids, um deutlich zu machen, welche Unterkünfte für Kinder welchen Alters geeignet sind.

Wir haben mit Daniel Schaffeld, dem Geschäftsführer von SD Inspiring Travel, dem Betreiber des Portals, gesprochen. In dem Interview erläutert er das Konzept von Club Family genauer.

Passionpapa: Daniel, warum sollten Familien ihren Urlaub über Club Family buchen?

Daniel Schaffeld: Wir bieten unseren Kunden eine große und vielfältige Auswahl an Familienhotels, Ferienhäusern und -parks, die wir vorab von Hand aussuchen, recherchieren und besonders auf ihre Familienfreundlichkeit überprüfen. Darüber hinaus liefern wir den Familien Informationen zu den verschiedenen Reiseregionen sowie deren Sehenswürdigkeiten. In unserem Magazin erhalten die Kunden zudem nützliche Tipps zum Thema Urlaub mit Kindern.

Wir möchten, dass der Familienurlaub schon bei der Buchung beginnt! Und damit jede Familie ihr perfektes Reiseziel findet, berät unser Service-Team sie persönlich bei der Buchung. Die Mitarbeiter des Teams können alle auf eine langjährige Touristikerfahrung – speziell im Familienbereich – zurückgreifen. Zudem sind sie selbst oftmals Mütter, so dass sie die Anforderungen und Wünsche von Familien bestens verstehen und erfüllen können.

Was genau könnt Ihr besser als ein herkömmliches Reisebüro bzw. ein Direktanbieter von Familienreisen?

Wir grenzen uns durch eine bessere Technik von unseren Wettbewerbern ab. Die Wünsche und Anforderungen von Familien sind bei der Urlaubsbuchung sehr individuell und in der Regel werden die Buchungsmasken der klassischen Reiseportale diesen nicht gerecht.
Häufig scheitern die Familien dort bei der Buchung schon an der Familienkonstellation und wenden sich nach der Internetrecherche doch wieder an ein stationäres Reisebüro. Es ist beispielsweise nicht leicht, das passende Angebot für eine 5-köpfige Familie zu finden, die zwei Zimmer mit einer Verbindungstür sowie Babynahrung benötigt und darüber hinaus mit einer deutschen Fluggesellschaft fliegen möchte.
Unsere Nutzer haben den Vorteil, dass sie sich alle Angebote bequem von zu Hause aus angucken und diese anhand der Filter besser nach ihren speziellen Bedürfnissen selektieren können, um sich dann das passende Angebot herauszusuchen. So können unsere Hotels zum Beispiel nach Kriterien wie kindersicherer Einrichtung, Hochstühlen oder eingezäuntem Poolbereich durchsucht werden.

Auf einen persönlichen Kontakt müssen die Kunden dennoch nicht verzichten, da unser Service-Team sie bei der Buchung telefonisch oder per E-Mail berät. Hier bieten wir als besonderen Service eine Live-Beratung, bei der der Kunde die vom Reiseexperten vorgeschlagenen Hotelangebote direkt auf seinem Bildschirm sieht, während er mit dem Berater spricht. Somit kann sich der Kunde schon während des Gesprächs ein genaues Bild über das Hotel und die Rahmenbedingungen wie Flugzeiten und Verpflegung machen.

Ich habe Probleme damit, wenn Familienurlaub als ein Urlaub definiert wird, in dem die Eltern durch Dauerbespaßung und -animation des Nachwuchses möglichst wenig mit ihren Kindern zu tun haben müssen. Es geht ja eigentlich nicht um Urlaub von der Familie, sondern vom Arbeitsalltag. Wie stehst Du zu dem Thema?

Die Familien haben ganz unterschiedliche Wünsche, wenn sie auf uns zukommen. Legt eine Familie beispielsweise großen Wert darauf, möglichst viel Zeit gemeinsam zu verbringen, empfehlen wir ein Hotel, Ferienhaus oder Ferienpark, in dem keine Animation, dafür aber vielleicht ein Freizeit- oder Naturpark in der Nähe geboten wird. Dort kann die Familie ihr Freizeitprogramm ganz nach ihrem Belieben gestalten, hat aber trotzdem die Möglichkeit, gemeinsam etwas Nicht-Alltägliches zu unternehmen.

Andere Familien möchten sich und ihren Kindern wiederum auch etwas Freiraum während des Urlaubs geben. In diesem Fall vermitteln wir eine Unterkunft, in der Kinderbetreuung und Animation angeboten werden. Gerade etwas größere Kinder freuen sich, wenn sie im Urlaub ein paar Aktivitäten mit Gleichaltrigen unternehmen können. Aber auch die Eltern genießen es, wenn sie das Sport- und Wellnessprogramm des Hotels nutzen oder Zeit zu zweit verbringen können.

Grundsätzlich gilt: Animation und Kinderbetreuung sind kein Zwang. Wenn eine Familie also mal lieber unter sich sein möchte, ist dies durchaus auch in Hotels möglich, in denen Kinderbetreuung angeboten wird.

Ich selbst bin auch eher der Urlaubstyp, der gerne viel gemeinsame Zeit mit der Familie verbringt. Aber dies ist natürlich bei jeder Familie anders und unser Angebot ist so breit gefächert, dass wir jeder Familie ihren individuellen Traumurlaub vermitteln können.

Habt Ihr Reisen und Locations im Angebot, die für Familien geeignet sind, die vor allem ganz viel Zeit miteinander verbringen möchten und dazu den einen oder anderen Impuls benötigen? Wie sieht es also mit Angeboten für die ganze Familie aus?

Wie bereits erwähnt, sind die Wünsche der Familien ganz unterschiedlich. Deswegen ist die persönliche Beratung durch unser Service-Team ausschlaggebend, um das perfekte Reiseziel für – und vor allem gemeinsam mit – unseren Kunden zu finden.

Warum nicht mal ein Wellnessurlaub mit der ganzen Familie? Viele Hotels offerieren mittlerweile ein großes Wohlfühlprogramm für Eltern und Kinder. Neben dem klassischen Hotelangebot bieten wir aber auch Ferienparks und Ferienhäuser an, in denen die Familien Aktivität und Erholung miteinander verbinden können. Besonders beliebt sind die Ferienparks in Deutschland, den Niederlanden oder in Frankreich, die beispielweise oft über einen großen Aquapark verfügen, der Badespaß für die ganze Familie bereithält.

Darüber hinaus haben wir in Kürze ein Angebot, dass sich genau auf diese Familienzielgruppe spezialisiert. Dort wohnen die Familien in landestypischen familienfreundlichen Unterkünften und können die landschaftlich und kulturell attraktivsten Gebiete Europas erkunden.
Wir selbst berichten in unserem Reisemagazin auf www.clubfamily.de auch immer wieder über neue Impulse für die Gestaltung des gemeinsamen Familienurlaubs. Hier können Familien sich also jederzeit informieren, wie sich ihr Urlaub unvergesslich gestalten lässt.

Welche Reiseziele stehen bei Euren Kunden im Moment besonders hoch im Kurs?

Aufgrund der politischen Lage werden klassische Reiseziele wie Tunesien und Ägypten momentan selbstverständlich nicht gebucht. Dadurch hat sich unser Angebot etwas verkleinert.

Besonders beliebt sind derzeit die Reiseziele Türkei, Italien und Spanien – und dort besonders die Balearen-Insel Mallorca sowie die gesamten Kanarischen Inseln.

Natürlich hat Club Family nicht nur die typischen Sonnenziele im Programm. Unser Angebot wächst stetig und bietet z.B. auch viele Reiseziele innerhalb von Deutschland an, bei denen Berge, Städte, Seen und Inseln erkundet werden oder auch Wander- und Natururlaube in Österreich und in der Schweiz. Zu unseren besonderen Angeboten zählt sicherlich auch das Traumreiseziel Mauritius.

In unserer Rubrik „Reiseziele“ erfahren die Familien auf www.clubfamily.de zudem alles Wissenswerte über zahlreiche Urlaubsregionen weltweit sowie deren Attraktionen.

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Der Aufpass-Zyklus

Der Alltag mit den Kindern ist so dynamisch – da bekommt selbst das geschulteste Gehirn Probleme, sich an Ereignisse zu erinnern, die bereits eine geraume Zeit zurückliegen. Wie war es denn, als die jetzt schon etwas größeren Kinder immer mobiler wurden? An den ersten Schritt erinnern sich noch viele Eltern. Wann aber – und vor allem wie – haben die Kinder das erste Mal Treppen bestiegen (in unbeobachteten Momenten) oder wann sind sie zum ersten Mal selbstständig aufs Sofa geklettert?

Nora hat jetzt, mit rund 17 Monaten, kein Verständnis mehr dafür, sich auf den Boden zu setzen, während der Rest der Familie selbstverständlich auf Sofas, Sesseln und Stühlen Platz nimmt. Also nutzt sie jede Gelegenheit, um vor allem aufs Sofa zu klettern. Ich habe wirklich keinerlei Erinnerungen mehr daran, wie das die Jungs angestellt haben. Vielleicht haben sie erst viel später den eigenmächtigen Aufstieg auf die Sitzmöbel geprobt. Zu einem Zeitpunkt, als man sich einfach keine Sorgen mehr um die machen musste.

Nora ist kürzlich also prompt vom Sofa gefallen. Natürlich auf den Kopf und natürlich auf den harten Parkettboden. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Auf jeden Fall haben wir gemerkt, dass wie mit den Jungs viel früher und häufiger geübt haben, mit den Füßen zuerst und rückwärts Stufen hinabzusteigen – oder eben auch das Bett oder das Sofa zu verlassen. Das ist eine absolut empfehlenswerte Übung. Die Kinder lernen schnell, wenn man es nur oft genug mit ihnen probiert.

Der Entwicklungsdrang von Nora hat natürlich Konsequenzen. Wir können wie nun nicht mehr für mehrere Minuten unbeaufsichtigt in einem Raum lassen. Selbst unserer Nebenerwerbsaufpasser können mit den Kletterkünsten der Kleinsten schnell überfordert sein. Auch wenn die Jungs anschlagen und uns rufen, kann ein Sofaausflug schnell auf dem harten Boden enden – manchmal sind Teppiche doch nicht so schlecht.

Damit sind wir im Aufpass-Zyklus wieder eine Runde weiter. Zuerst passt Du auf. Dann werden Kind und Eltern routiniert, weil sie die Situation sehr gut einschätzen können. Doch dann entwickelt sich das Kind doch tatsächlich weiter – und alles fängt wieder von vorn an. Ich habe mir sagen lassen, dass dieser Zyklus bis ins hohe Alter relevant bleibt.

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