MonthFebruar 2011

Das Windelkarussell – oder welche Windel ist die Beste?

Bei der Wahl der richtigen Windel gibt es ja die unterschiedlichsten Philosophien. Die einen sagen: Pampers sind die besten. Andere schwören auf No-Name-Windeln oder die Angebote der Drogerie dm oder die Eigenmarke von Real. Ich glaube, dass hier jeder seinen eigenen Weg finden muss, damit Baby’s Hinterteil nicht wund wird. Ich hab mein eigenes System entwickelt und jetzt mag der ein oder andere denken: Der hat einen Schuss, aber es funktioniert. Wir kaufen einfach eine bunte Mischung von Windeln und ich mische diese durch, denn aus der Erfahrung hat fast jede Windel etwas für sich. Meine Lieblingswindel ist die Moltex Öko, allerdings leider nur selten in den Supermärkten zu finden. Ich habe jedenfalls ein gutes Gefühl dabei.

Windeln: Jede hat ihre Besonderheiten und Vor- und Nachteile

Windeln: Jede hat ihre Besonderheiten und Vor- und Nachteile

Die Vorteile der anderen Marken: Fixies und Pampers tun sich nicht viel, beide sitzen unglaublich gut und sorgen dafür, dass die Dinge, die da reinflutschen auch dort bleiben. Außerdem sind beide unglaublich gut flexibel und damit anzuziehen. Das ist bei den Eigenmarken der Drogerien ehrlich gesagt weniger der Fall, wobei diese weniger nach Chemie riechen. Aber das regelmäßige Durchmischen sorgt dafür, dass Wundcreme nur selten zum Einsatz kommen muss. Ein Windelkarussell 🙂

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Rollentausch mit Mario

1 Wii NSMB PackshotWer Nintendo sagt, sagt auch Mario. Der Großteil der Mario-Titel für Nintendo DS und Wii – und früher natürlich auch für alle anderen Nintendo-Spielesysteme – gehören zu den absoluten Must-haves. Wer nur drei Spiele für eine der beiden Konsolen hat, sollte zumindest zwei Mario-Titel besitzen.

Ganz großes Kino ist natürlich die aktuelle Auflage des Jump’n’Run-Klassikers New Super Mario Bros. Hüpfen und Springen als Solist ist schon ganz groß, aber im Zusammenspiel mit ein paar Kumpels oder – noch besser – den eigenen Kindern liegt die wahre Stärke.

Wenn die Wochenenden lang werden, Krankheiten einzelner Familienmitglieder nicht gerade danach schreien, mehrere Stunden außer Haus (selbst bei schönem Winterwetter) zu verbringen, dann wird schon mal die Wii für einen etwas längeren Zeitraum bemüht.

obstgartenDas gemeinsame kooperative Spiel mit dem Nachwuchs hat schon analog etwas Besonderes. Sehr beliebt – und immer wieder aus dem Schrank geholt – ist beispielsweise das Spiel Obstgarten von Haba. Die bis zu vier Spieler treten gegen einen Raben an, der es aufs Obst im Garten abgesehen hat. Möglichst schnell muss man die Körbe mit dem geernteten Obst füllen, bevor der Rabe zuschlagen kann. Bei solchen Spielen können die Kinder einem wertvolle Ratschläge geben – und haben auch noch selber etwas davon.

Intensiver ist meiner Meinung nach das digitale kooperative Spiel. Man merkt deutlich, wie die Kinder ihren Beschützerinstinkt ausleben, wenn man als zusammengestauchter Mario unterwegs ist, während Luigi unter der Führung des Nachwuchses mit Feuer- oder Eiskugeln auf die Gegner feuern kann. „Papa, jetzt beschütze ich Dich“ und „Jetzt bin ich mal Dein Papa“ sind dann Sätze, die Marc an meine Adresse richtet. Sind die Vorzeichen umgekehrt, heißt es „Papa, jetzt musst Du mich beschützen!“

Screenshot New Super Mario BrosMarc ist sechs – und in diesem Alter sind die Kinder erstmals sinnvoll intensiver an das Thema Videospiele heranzuführen, glaube ich. Sie beginnen die Zusammenhänge zu begreifen. Tom ist mit seinen vier Jahren noch zu klein. Er kann sich nur auf den Moment einlassen. Eine Runde Mario Kart Double Dash ist in Ordnung. Ein Minispiel in der DS-Variante von Super Mario Bros. geht auch – aber dann macht er auch irgendwie dicht. Und das ist ganz gut so.

Screenshot New Super Mario BrosKürzlich habe ich ja erstmals Online-Spiel-Erfahrungen gemacht. Das war wirklich interessant, ja sogar faszinierend. Jetzt arbeiten Marc und ich weiter an unseren kooperativen Spiel-Erlebnissen. Ich denke, dass wir noch viele netten Stunden in unserem Leben mit gemeinsamem Videospiel verbringen werden. Bis zu dem Tag, an dem ihm das Spielen mit Papa zuwider wird. Ich werde ihm nicht mehr das Wasser reichen können, er wird mich als Klotz am Bein empfinden. Aber so leicht lasse ich mich nicht abhängen – nehme ich mir zumindest vor.

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