Über Entwicklungsschritte beim Baby…

Wenn man keine Väter-Erfahrung hat, dann hat man auch noch kein Neugeborenes beobachtet. Zumindest nicht so analytisch, dass man weiß, was so ein kleiner Mensch schon zu leisten vermag und was eben nicht. Wenn man hingegen Papa wird, nimmt man natürlich jeden kleinsten Entwicklungsschritt mit Freude zur Kenntnis. Dabei wundert man sich anfangs, wie wenig die Kleinen Würmchen doch so können. Nicht mal ihre Hände beherrschen sie. Doch das ändert sich.

6 Monate: Das Spielzeug wird aktiv wahrgenommen...

6 Monate: Das Spielzeug wird aktiv wahrgenommen...

Nun mit fast sechs Monaten sind die Fortschritte deutlich sichtbar und machen ehrlich gesagt großen Spaß. Das erste Umdrehen auf den Bauch – ohne Möglichkeit wieder zurückzukommen; das erste Meckern, wenn ein Spielzeug wieder weggenommen wird oder ein aktives Herumtoben – es ist einfach für einen Mann sehr schön, wenn man auch eine Reaktion von dem kleinen Menschlein zurückbekommt. Beim Spielzeug gibt es jetzt echte Prioritäten: Wenn möglich, wird Klavier gespielt – und zwar auf der viertastigen Fisher Price Orgel, die einige voreingestellte Melodien parat hält. Danach folgen das Auseinanderrupfen von Windeln und einige Steh-Auf-Männchen, die man auch prima „anlullern“ kann, aber auf jeden Fall drehen, wenden und hochnehmen.

Das Umdrehen ist nun gelungen. Aber mit der Fortbewegung hadert es noch. Von Krabbeln kann noch keine Rede sein und auch das in Papabüchern viel beschriebene „Rollen“ ist noch kein Thema. So lautet das Spiel so: Ich dreh mich um, bis ich keinen Bock mehr habe, und das dauert ungefähr 30 Sekunden bis maximal 55 Sekunden – und dann wird gequarkt und gequängelt, bis Mom oder Dad mich wieder wie einen Pfannkuchen wenden. Und in spätestens drei Minuten lieg ich dann wieder auf dem Bauch…

Dass dieses Spiel ebenso niedlich, bewundernswert wie Aufmerksamkeit fordernd ist, braucht an dieser Stelle bestimmt keiner näheren Erläuterung.

Zum Duschen werd‘ ich das Baby nun kurz in den Maxi-Cosi einschließen. Sicher ist sicher…

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1 Comment

  1. Ich fand es auch sehr schöner meiner Tochter dabei zuzusehen wie sie immer mehr lernt. Es ist einfach unglaublich wie flott das auf einmal geht, wenns einmal anfängt. Schöner Blog übrigens!

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