Wieder liegt ein Osterfest hinter uns – und erneut hat der Osterhase beste Dienste geleistet. Einige Tage vor Ostern hat Marc noch gesagt, dass er glaubt, dass es den Osterhasen gibt, weil die Eltern doch nicht so früh wach sind, um die Leckereien zu verstecken.

In diesem Glauben haben wir Ostern dann auch verbracht. Die Kinder haben am Samstag die Nester vorbereitet, die Karotten wurden verteilt (Wegzehrung für den Hasen). Und dann kam die Nacht, es war eine besondere Nacht – nicht nur, weil Ostern vor der Tür stand.

Ich will mich nicht in Details verlieren. Es gab bei den Kindern ein paar Unpässlichkeiten, die uns einige Stunde der Nachtruhe geraubt haben. Es war schon lange hell, bevor der Osterhase seinen Dienst tun konnte.

Marc und Tom waren natürlich früh wach, um schon mal in den Nestern nachzusehen – doch da war noch nichts. Die Enttäuschung war gar nicht besonders groß. Wir konnten noch erklären, dass es bestimmt noch etwas gibt.

Zwar konnten die Kinder den Garten im Auge behalten, allerdings hat unser Besuch sie geschickt abgelenkt, so dass die Sachen ausgebracht werden konnten – und die Freude über die Gaben des Osterhasen war groß.

Am Montagnachmittag waren wir im Odenwald ein bisschen spazieren, mit Picknick. Auch da hat der Osterhase am Wegesrand das eine oder andere liegen gelassen. Die Kinder waren hin und weg, die Motivation war hoch und selbst die Kleinste war begeistert. Der Hase wirkt noch immer. Und irgendwie ist dieses Spiel doch ganz nett.

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