Der Kummer mit dem Schlafbedarf

Immer wieder hören wir Geschichten von Kleinkindern (2+), die unbedingt abends um 19 Uhr ins Bett gebracht werden müssen, damit sie am nächsten Morgen nicht länger als bis 8 Uhr im Bett bleiben.

Das sind für uns Geschichten aus einer anderen Welt. Mit großen Augen und weit geöffnetem Mund stehen wir dann da, werden neidisch und versinken in Selbstmitleid.

Das letzte ist natürlich Quatsch. Allerdings ist es wohl so, dass Kinder tatsächlich mit sehr unterschiedlichem Schlafbedarf gesegnet sind – und das ist dann einfach so.

Bei unseren Dreien können wir schon heute sagen, dass sie in ihrer Kleinkindzeit mit wenig Schlaf auskommen. Das ist nicht immer ganz leicht.

Gerade bei Nora (20 Monate) stehen wir im Moment an einem entscheidenden Punkt. Macht sie ihren normalen Mittagsschlaf (90 Minuten) ist sie abends noch zu munter und wacht am nächsten Morgen zwischen 5.15 Uhr und 6.15 Uhr auf. 6.15 Uhr ist ja noch okay – aber alles davor eigentlich unerträglich auf Dauer. Macht sie keinen Mittagsschlaf, klappt es mit dem Einschlafen besser – und morgens sind dann auch alle ein bisschen länger im Bett – was ja auch mal gut tut.

Allerdings: Die Zeit des Mittagsschlafs können meist Mama und manchmal auch Papa ebenfalls für eine kleine Pause nutzen. Legen wir Nora mittags hin, um sie dann nach einer halben Stunde wieder zu wecken, wird sie zur Furie. Da ist Fingerspitzengefühl und wieder mal ein wenig Geduld gefragt. Dann klappt es auch bald mit der richtigen Schlafdosierung.

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1 Comment

  1. Ohja, das kenn ich! Allerdings kann ich sagen, dass die Schlafgewohnheiten meiner Töchter je nach Stimmungslage variieren. Es kann schon mal sein, dass sie ca. 22:00 Uhr Lust auf schlafen haben und dann trotzdem um 5:00 Uhr auf der Matte stehen 🙁

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