Jeden Morgen das gleiche Bild. Mit großen Worten, in denen Angespanntheit und Wichtigtuerei mitschwingt, verschwindet Papa im fensterlosen Gäste-Bad, um sich dort unter die Dusche zu begeben. Er ist froh, wenn er sich auf die Haar- und Hautpflege konzentrieren kann.

Plötzlich geht die Tür auf. Tom kommt mit den Worten: „Entschuldige, dass ich Dich störe. Aber ich muss meine Hände waschen.“ Papa darauf: „Ich finde es großartig, dass Du so höflich bist und Dich entschuldigst.“ Er ist spürbar beeindruckt.

Schon schwingt die Tür zu und fällt ins Schloss. Und: Das Licht geht aus. Tom zieht ab und grinst. Das sieht Papa nicht – aber er weiß es.

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