Jetzt muss ich doch ein paar Worte über unsere Baustelle im Haus verlieren – allerdings werde ich keine Details verraten, um die Einbrecher nicht auf die Spur zu bringen ;-).

Wir haben nun schon seit gut 5 Wochen keine Küche mehr. Der Kühlschrank steht im Spielzimmer, die Herdplatten stehen im Wohnzimmer. Gespült wird on the fly im Flur oder im Bad.

Wir hoffen, dass wir zu Weihnachten schon selbst gebackene Plätzchen verzehren können. Garantiert ist das nicht. Es gibt noch eine Menge zu tun für die verschiedenen Gewerke.

Mich nervt die Situation schon ziemlich. Viel härter trifft es natürlich meine Frau und die Kinder. Die Frau im Haus ist hart im Nehmen. Doch bekommen ich langsam das Gefühl, dass die Kinder der Situation auch langsam überdrüssig werden.

Das lässt sich nicht konkret oder bewusst festmachen. Allerdings gibt es anstrengende Verhaltensweisen der Kinder – Aufmüpfigkeit, Unausgeglichenheit, Stimmungsschwankungen -, die auf Stress hindeuten. Aber jetzt sind wir nun einmal mittendrin. Zurückdrehen lässt sich nichts.

Am Anfang waren die Bauarbeiten ziemlich laut – in dieser Zeit hat Nora nachts viel geweint. Baulärm und Nachtlärm – da gab es einen direkten Zusammenhang. Außerdem haben sich massenweise fremde Männer die Klinke in die Hand gegeben. Das hat Nora sicher auch verwirrt – allerdings hat sie sich mit allen Jungs auf Anhieb bestens verstanden.

Die meisten üblen Situationen haben irgendwann ein Ende. So wird es hoffentlich auch hier sein. Die Hoffnung haben wir noch nicht verloren.

Flattr this!