Solo habe ich das Bild schon auf Facebook gepostet. Aber ich finde, man kann noch mehr draus machen. Nämlich einen hübschen, kleinen Beitrag auf Passionpapa.de.

Nora ist bekanntlich vor Kurzem 3 Jahre alt geworden. Es wird Zeit, etwas über ihre Geschenke zu sagen. Wir haben von Nachbarn, deren Kinder aus dem Puppenhausalter herausgewachsen sind, ein wunderbares Puppenhaus vererbt bekommen. Das Puppenhaus stand schon länger bei uns im Keller. Es war klar, wenn Nora drei wird, bekommt sie das Haus.

Alles, was fehlte, waren die Möbel und Figuren. Allerdings haben wir da eine hervorragende Versorgungsstation gefunden. Schlafzimmer, Küche und Figuren haben wir dort schon früher besorgt und Nora einfach so zum Spielen gegeben. Mit Wohnzimmer, Esszimmer und Bad ist jetzt alles komplett – und das Haus gab es eben auch noch obendrauf als Geschenk.

Respekt vor der Maus im Haus.

Respekt vor der Maus im Haus.

Tom ist auch ein Puppenhausbespieler. So hat er sich in Zusammenarbeit mit Nora vor allem um die Einrichtung gekümmert. Die Versorgung der Menschen ist die Sache von Nora – und auch deren Unterbringung. Wenn nun also das Haus unbespielt in unserem Haus ruht, nehmen die Figuren eine ganz besondere Position ein. Sie hängen kopfüber an ihren Füßen am Rand des Dachbodenbodens. Als jetzt ein guter Freund zu Gast war, fragte er, von wem denn diese Documenta-Installation sei. Es stimmt, irgendwie hat die Aufhängung etwas mit Kunst zu tun, im Auge des Betrachters.

Noras Begründung ist da viel praktischer. In dem Haus gibt es Mäuse, sagt Nora. Da sollten sich die Menschen lieber in Sicherheit bringen.

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