MonthMärz 2013

Schlafspecial Pt. III: Schlafe, wenn die Kinder schlafen…

Der Wecker zeigt 5:15 Uhr an. Viel zu früh. Aus dem einen Kinderzimmer hallt laut: „Papa, der Pilot ist wach, komm her!“ Aus dem anderen Kinderzimmer heißt es lapidar: „Bäääääh.“ Diskutieren hat wenig Sinn. Kinder verstehen nicht, dass die Uhr es noch nicht gestattet, aufzustehen. Der Tag beginnt.

Schlafe, wenn die Kinder schlafen. Foto: Roland Schweins für Passionpapa.de

Schlafe, wenn die Kinder schlafen. Foto: Roland Schweins für Passionpapa.de

Auf geht’s also zu den ersten Ritualen. Schlafsack aus, die kleinen Füßchen in warme Söckchen gestopft und ab zum Frühstück. Der Zweijährige verteilt sein Marmeladenbrot über das komplette Gesicht, während die Flasche für das Baby mal wieder noch viel zu heiß ist und unter lauten Protest mit allen Mitteln der Wahl abgekühlt wird.

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Schlafspecial Pt. II: Pampers sucht Guten-Morgen-Storys

Ein schöner Morgen beginnt mit einer trockenen Nacht. Das ist bei Alt und Jung dasselbe. Nichts ist blöder als eine ausgelaufene Windel, die erstmal samt Body gewechselt werden muss, bevor das Fläschen zum Einsatz kommen kann. Auch ein langer und ungestörter Schlaf ist für Babys besonders wichtig, denn nach einer erholsamen Nacht sind Babys tagsüber aufnahmefähiger, konzentrierter und aufgeschlossener für Neues. Das wissen auch die Hersteller der Windelmarke Pampers von Procter & Gamble, die sich deswegen jetzt eine neue Kampagne ausgedacht haben, um ihr Produkt Pampers Baby-Dry zu bewerben.

Wie viele Anläufe der Fotograf wohl unternommen hat, um ein solches Foto zu bekommen? Fotocredit: Procter & Gamble / Pampers

Wie viele Anläufe der Fotograf wohl unternommen hat, um ein solches Foto zu bekommen? Fotocredit: Procter & Gamble / Pampers

Pampers sucht bis zum 31. März nach Guten-Morgen-Moment-Geschichten. Eltern, die eine spannende Baby-Aufwach-Story zu bieten haben, können diese auf www.pampers.de/gutenmorgen veröffentlichen.  Wer mitmacht, hat die Chance, dass die Story unter die zwölf besten gewählt wird und in zwei Booklets im Magazin „Eltern“ zusammen mit einer „Guten-Morgen“-Fotocollage veröffentlicht wird.

Außerdem lobt Pampers einen 100-Euro-Gutschein von Baby Walz unter denen aus, die auf Facebook ihr schönstes Babyfoto  in der „Guten Morgen Baby“ App hochladen.

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Schlafspecial Pt. I: Wie viel Schlaf braucht ein Baby?

Der Tag ist gemeistert, der Zweijährige schlummert und auch das Baby wurde weich gebettet. Nun beginnt die Zeit für sich selbst. Sollte man meinen. Denn häufig heißt es dann noch mindestens drei Mal: Bääääh! Und auch nach Tagesschau und der ersten Hälfte des Spielfilms, wenn die Eltern entkräftet selbst auf die Matratze krabbeln, gibt es manchmal noch keine Ruhe. Beim Baby fällt der Schnuller raus, es wacht auf – oder die drei Schritte am Babybett werden mit knallwachen Augen erwiedert. Wie viel Schlaf braucht ein Baby? Schlafexperte Jürgen Zulley, Professor an der Universität Regensburg, hat Procter & Gamble – Hersteller der Markenwindel Pampers – im Rahmen der Kundenaktion „Guten Morgen, Baby“ ein Interview mit einigen spannenden Antworten gegeben, das wir euch heute vorstellen und zur Diskussion stellen möchten.

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Ein Rapper und der Papst

Als ich heute früh in die Küche kam, saß da schon ein kleiner Rapper mit Mütze auf dem Kopf. „Na Marc, bist Du heute ein Rapper?“ Verdutzter Blick. „Nein, da stehen nur so ein paar Haare ab.“

Ich hatte auf jeden Fall gleich Spaß an diesem Tag. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass er die Schlafantenne mit seiner Maßnahme bändigen konnte. Aber sicher wird ihm noch geholfen, bevor er aus dem Haus geht.

Es ging unterhaltsam weiter – und das stimmte mich wirklich positiv auf den Tag ein. Später, es waren bereits vier Personen am Tisch, kamen Nachrichten im Radio. Es ging zu allererst um den neuen Papst. Gerade wollte Tom sich mitteilen, da fuhr Marc energisch dazwischen und bat um Ruhe. Toms Kommentar: „Jetzt interessiert der sich schon für den Papst.“ Tatsächlich interessiert sich Marc schon seit dem Rücktritt von Benedikt XVI. für das Geschehen im Vatikan – und wahrscheinlich schon länger.

Nun kann der Tag auf jeden Fall kommen. Die ersten, wenn auch kleinen Höhepunkte, verbuche ich schon einmal auf der Habenseite.

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Ritter Rost und meine Ritter

Kurz vor Ausbruch des Frühlings, eigentlich auf den Tag des Ausbruchs genau, habe ich mir nochmals vorgenommen, mit den Jungs ins Kino zu gehen. Seit einigen Wochen läuft die Verfilmung des Kindermusicals/der Kinderbücher/der Hörspiele mit dem liebenswerten Antihelden Ritter Rost. Ein wandelnder Haufen Schrott, der nicht immer mit bestem Benehmen glänzt. Das mit dem Schrott ist gar nicht so schlimm, da ziemlich viele Schrott-Charaktere unterwegs sind.

„Ritter Rost – Eisenhart und voll verbeult“ ist ein Kinderfilm, ganz klar. Interessant sind dennoch die Reaktionen meiner Kinder. Eigentlich dachte ich, dass der Film für Marc vielleicht etwas langweilig sein könnte, war es aber gar nicht. Er war durchaus zufrieden mit dem Kinobesuch. Tom hingegen fand den Streifen zu traurig. Es geht natürlich um Freundschaft aber auch um Vertrauen und Vertrauensverlust, es geht um Ängste und Sorgen, ein ganz kleines bisschen geht es auch um Ruppigkeit und natürlich um Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit sowie Gut und Böse. Kinder haben da ganz unterschiedliche Antennen, wir eigentlich auch. Aber bei uns kommt dann doch ganz oft der Verstand und die Erfahrung ins Spiel. Und das verändert die Realität und die Wahrnehmung. Die Kinder spüren das Jetzt, sie sind achtsam und verschwenden weniger Gedanken an das, was war, oder das, was kommt.

Ich habe mir überlegt, welche Filmfigur Tom wohl am nächsten steht. Ich habe auf Burgfräulein Bö getippt. Heute Abend habe ich Tom dann gefragt. Und tatsächlich, Tom hat meine Vermutung bestätigt. Bö ist ein ganz liebenswertes Wesen mit Hang zur Selbstaufopferung. Doch alles lässt sie sich von Ritter Rost dann doch nicht bieten. Mit Ritter Rost hat Tom auch ein wenig gelitten. Vor allem, dass er kurzzeitig teilweise auseinander genommen wurde, hat Tom nicht geschmeckt.

Marc hat sich auf den treuen Begleiter von Ritter Rost, den Drachen Koks, festgelegt. Klar, nicht ganz im Vordergrund aufhalten, aber trotzdem ordentlich cool sein.

Mich hat der Film nur teilweise überzeugt. Die Handlung ist mir zu sperrig, sie wirkt sehr konstruiert – eben auf ein paar Highlights für den Film hingeschrieben. Wahnsinnig viel habe ich auch nicht gelacht – ein bisschen mehr als die Jungs vielleicht. Der Drache mit dem Doppelkopf mit rheinländischem Akzent (unter anderem von Tom Gerhardt gesprochen) war ganz lustig. Besonders gefehlt haben mir ein paar mehr Songs. Wer das Musical/die Hörspiele kennt, weiß, dass sie wirklich sehr geistreich sind – und vor allem den Kindern sehr viel Spaß bereiten. Ich glaube, dass sie den Kindern auch gefehlt haben.

Qualitätszeit mit meinen beiden Rittern war es dennoch – für ein intensives Erleben des Miteinanders ist ein Film und dessen Qualität tatsächlich zweitrangig.

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