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Gartentag

Heute war ein typischer Gartentag. Ich habe mir allerdings das Recht herausgenommen, die Arbeiten alleine zu verrichten. Ein Rekonvaleszent darf nicht aus dem Haus. Der andere minderjährige Mitbewohner hat den Nachmittag verschlafen.

Morgens hab ich noch die Reste der Fällaktion beseitigt – Nachbarn sind etwas Wunderbares (Anhänger, Auto mit Anhänger-Kupplung und volljährige, hilfsbereite Kinder findet man beispielsweise unter ihnen).Die Überbleibsel der Weide befinden sich nun also in der ersten Kompostierungsstufe in der Kompostierungsanlage. Jetzt ist der Garten zwar frei von Geäst – aber dafür wird umso deutlicher, dass die Mähsaison begonnen hat.

100 Kilogramm Schotter habe ich in dem Loch versenkt - tatsächlich ist das so viel wie nichts.

100 Kilogramm Schotter habe ich in dem Loch versenkt - tatsächlich ist das so viel wie nichts.

Am Nachmittag dann habe ich an eines meiner Projekte im Garten gewagt. Der Vorgarten soll ein rundes Pflaster bekommen, mit einem Durchmesser von 1,45 Meter. Das wird ein Bereich sein, in dem es kein Unkraut mehr geben wird. Dann war also erstmal auskoffern angesagt. Spaten und Schaufel haben auf diesem Weg dann auch die Saison begonnen. Die erste Kieselschicht ist auch schon eingebracht. Jetzt geht es mit Splitt weiter. Dann folgt das Pflaster. Wenn sich die Knie wieder beruhigt haben und der Rücken auch wieder mitspielt, werde ich berichten, wie es weiter gegangen ist.

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Erholt Euch!

Einer der am nettesten gemeinten Wünsche vor dem Wochenende: Erholt Euch ein bisschen! Wie gesagt: Gut gemeint und wirklich nett, nur steht dem die Realität häufig entgegen.

Wir sind ja alle froh, dass der Frühling nun endlich da ist. Aber: Je mehr Frühling, desto mehr Heuschnupfen. Zum Glück ist in unserem Haushalt nur die Elterngeneration betroffen – hoffentlich bleibt das so. Auf jeden Fall war es echt übel an diesen zwei Wochenendtagen.

Verschlimmert werden die Effekte noch, wenn man vom schönen Wetter getrieben Gartenarbeit verrichtet. Mit einem Kettensägen-Kumpel sind wir unserer Korkenzieher-Weide zu Leibe gerückt. Erfolgreich – jetzt liegt der ganze Garten voll mit Grünabfall. Das riecht nach noch mehr Arbeit. Auf jeden Fall haben wir ordentlich Pollen aufgewirbelt. Des Rest des Tages war quasi gelaufen. Mutig haben wir am Nachmittag noch die Wiesbadener Innenstadt geentert. Bis zum H&M haben wir es geschafft, der Papa hat Klamotten gekauft und dann haben wir auch wieder mit tränenden Augen und triefenden Nasen das Weite gesucht.

Richtig übel wurde es erst heute: Der Tag begann mit einem Paukenschlag. Tom ist mit seinem Gesicht gegen eine Stufenkante gerasselt. Das Ergebnis: Vier lockere Schneidezähne und einMund voller Blut. Das ist wirklich keine schöne Sache. Ärztlichen Notdiensten sei dank, konnten wir uns nach fachmännischem Blick auf die Bescherung wiederetwas entspannen. Bei positivem Verlauf dürften die Zähne wieder festwachsen. Bei Milchzähnen ist das so – so ein Glück. Beobachten müssen wir den kleinen Mann trotzdem.

Morgen geht es dann wieder total entspannt und erholt zur Arbeit.

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April, April

Natürlich sind Aprilscherze bei Kindern beliebt. Unsere Jungs sind zum Glück dafür noch etwas zu klein. Selbst verbal müssen wir noch nicht mit Hinterhalten rechnen.

Obwohl es aber bei Aprilscherzen ja mehr um unwahre Geschichten geht, scheinen sich auch Schabernacke an diesem ominösen Tage durchzusetzen. So berichtete eine Kollegin, dass ihre Tochter in die auf Maß gefertigten Schuhe des Familienoberhauptes ein rohes Ei gepackt hat. Der arme Papa war in Eile, wollte schnell aus dem Haus, schlüpfte rasch in die Schuhe – und schon war das vorhersehbare geschehen. Nasse Strümpfe, durchweichte Schuhe, dicker Hals.

Das Beste wäre wohl gewesen: Ab auf den Herd mit dem Schuh, fertig ist das Leder-Omelette. Guten Appetit…

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AC/DC

Ehrlich gesagt: Obwohl ich Hardrock in den verschiedenen Spielarten liebe, gehört AC/DC nicht gerade zu meinen Lieblingsbands. Die guten Zeiten der Australier sind vorbei. Der Erfolg, den sie mit ihrem aktuellen Album „Black Ice“ haben, kommt für mich überraschend. Sei’s drum.

Da AC/DC eben nicht zu meinen Lieblingsbands gehört und ich noch nicht einmal eine CD oder DVD mein Eigen nenne, scheint Marc einen Narren an der Band gefressen zu haben. Wahrscheinlich lief einmal eine Nummer der DownUnder-Rocker im Radio, als wir im Auto unterwegs waren.

Auf jeden Fall lagen wir heute Abend wieder gemütlich auf dem Bett, wo ich aus dem Buch Achtundzwanzig Lachgeschichten vorlesen sollte. Bevor es aber losging, wollte Marc etwas ganz Wichtiges wissen: „Wann können wir endlich mal wieder AC/DC hören?“ nach kurzer Verwirrung und einer wahrscheinlich unbefriedigenden Antwort („Weiß ich nicht.“) konnte ich die Lesung beginnen.

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Telegramm

Mein Sohn hat mir heute ein Telegramm geschickt. Verbal. Am Frühstückstisch. Er ist noch keine 2,5 Jahre alt, auch mit dem Sprechen läuft es noch nicht so rund. Wenn es aber darum geht, Unruhe an den Tisch zu bringen, ist er ganz groß. Auch weiß er ganz genau, was Papa oder Mama ihm auf das Brot schmieren sollen. Und da geht meistens das Gefuchtel los.

Damit dieses nicht in Überschwemmungen und/oder mit herunterfallenden Tellern endet, muss man ihn leider manchmal zur Räson bringen, verbal und bestimmt. Heute war es mal wieder so weit, und Tom überraschte alle mit einem Drei-Wort-Satz, einem Telegramm an Papa: „Papa, doof, raus!“

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DSi, die erste…

Seit gestern ist ein neues Objekt der Zocker-Begierde in meinem Besitz. Nintendos aufgebohrter Handheld DSi steht zwar erst ab dem 3. April in den Regalen der Saturns und Co – ich habe allerdings das Glück, vorab eine Version ergattert zu haben. In loser Folge will ich hier über dieses Gadget berichten, das sicher in vielen Kinder- aber auch einigen Erwachsenenhänden unter Beweis stellen wird, was es auf dem Kasten hat.

Der erste Eindruck ist optisch aber eben vor allem auch haptisch. Das kleine Teil fühlt sich auf jeden Fall schon einmal angenehm an. Die raue Oberfläche macht es zu einem Handschmeichler. Materialien und Verarbeitung wirken hingegen etwas zu billig. Der Klappmechanismus darf sicher keiner Kraftprobe mit einem Neider – etwa einem quirligen Zweijährigen – ausgesetzt werden. Wer noch keinen DS in der Hand hatte, der fürchtet sich möglicherweise um die Haltbarkeit der Tasten. Die Bildschirme sind im Vergleich zum Vorgänger-Modell um ein viertel Zoll gewachsen. Das ist auch gut so.

Neu ist die Kamera-Funktion, die sicher für viel Spaß auf Schulhöfen und Büros sorgen wird. Gesichtserkennung und verschiedene Filter machen aus dem Schulkameraden oder Kollegen eine hübsche Witzfigur. Die zwei Linsen, eine für Selbstporträts, die andere für die Außenwelt, machen ganz gute Bilder auf einem niedrigen Niveau. Gespeichert werden diese intern oder auf einer optionalen SD-Karte. Den schwächsten Eindruck macht die Abdeckung des SD-Karten-Slots. Häufiges wechseln der Karte dürfte zu einem schnellen Ende des schlabberigen Plastikteils führen.

Mit dem eingebauten Mikrofon lassen sch kurze Ton-Sequenzen aufzeichnen, die mit unterschiedliche Filtern moduliert werden können. Auch da ist Spaß programmiert. Die ersten Tests haben für gute Laune gesorgt. Bezüglich dieser beiden Features muss sich erst noch herausstellen, wie lange sie einen motivieren können. Wer anfängt, die Ergebnisse über die Funkverbindung auszutauschen, wird sicher länger Freude dran haben, als der einsame Daddler, der zwischen zwei Games, auch einmal mit Bild und Ton herumspielen möchte.

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