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Es ist Freiheitsfest – und nur wenige kommen

Die Pfalz ist nicht meine Heimatregion, daher bewege ich mich mit meiner Familie nicht bevorzugt dort bewege. Ab und zu sind wir aber in der Pfalz – und genießen es sehr. Wandern im Pfälzer Wald beispielsweise ist großartig – und zu jeder Jahreszeit empfehlenswert.

Ein wenig zufällig haben wir mitbekommen, dass an diesem Sonntag das Hambacher Freiheitsfest gefeiert wurde. Den ganzen Tag Programm am Hambacher Schloss (Foto oben), darunter auch ein ganz besonders interessanter Act: Die deutsch-französisch rappenden Brüder von Zweierpasch (Foto unten). So haben wir und an diesem heißen Nachmittag auf den Weg nach Neustadt an der Weinstraße gemacht. Das Hambacher Schloss mit seiner gut gemachten Ausstellung zum Thema Hambacher Fest und vor allem Meinungs-/Pressefreiheit ist äußerst sehenswert. Gerade in diesen Zeiten sollte man sich mit Demokratiebewegungen beschäftigen – und auch den Kindern entsprechend vermitteln.

Es ist ganz wichtig, dass wir unsere Kindern früh an das Thema heranführen. Das ist ein wichtiger Punkt, um undemokratischen Bewegungen, die leider auch wieder Deutschland unsicher machen, den Nachwuchs abspenstig zu machen.

Das „Freiheitsfest“ ist hierfür eigentlich eine tolle Gelegenheit. Man hat sich auch viel Mühe gemacht, ein interessantes Programm für Kinder auf die Beine zu Stellen. Sogar spezielle Kinderführungen wurden angeboten. Ein bisschen Spiel und Spaß war auch dabei. Und auch das Bühnenprogramm hatte zumindest mit dem Auftritt des Chors „Groupe Vocal Unis-Sons“ eine eher jüngere Zielgruppe im Auge.

Doch was war: Es war relativ leer. Man hatte einen Buspendelverkehr von einem nahe gelegenen Parkplatz eines SB-Warenhauses eingerichtet, was darauf hindeutet, dass man einen etwas stärkeren Ansturm erwartete hatte. Aber der Ansturm blieb offensichtlich aus. Offiziell spricht man von 3000 Besuchern. Wie viele Besucher kommen sonst an einem Sonntag zum Hambacher Schloss? Viel weniger sind es sicher nicht. Um die 200000 Besucher sollen es pro Jahr sein. Klar, dass die meisten am Wochenende kommen. Eine Berechnung zeigt: Die Freiheit hat an diesem Tag nicht besonders gezogen.

Das ist sehr schade.

Einen kleinen Beitrag vom SWR kann ich zumindest anbieten.

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Buchmesse mit Experte

Buchmesse Logo 2016Die Buchmesse ist in der Stadt – und ich freue mich sehr, dass ich in diesem Jahr wieder mit dabei sein kann.

Da ich mich ja nicht zuletzt der Familie wegen mit Kinder- und Jugendliteratur beschäftige – und diese zum Teil ganz neu oder auch neu wieder für mich entdecke -, habe ich gedacht, es ist eine gute Idee, mit einem Experten die Buchmesse zu besuchen. Mit unserem großen Sohn Marc.

Die Verlage sollten ein großes Interesse daran haben, dass junge Menschen mit Hang zum Lesen in ihrer Leidenschaft bestärkt werden. Außerdem ist es doch toll, wenn junge Leute selbst beispielsweise in einem Blog Lesetipps geben können. So richtig angekommen ist das bei der Messe Frankfurt wohl aber nicht.

Auf Nachfrage hieß es, dass es eigentlich nicht erwünscht ist, dass Kinder an den Fachtagen auf der Messe sind, da an diesen Tagen Fachgespräche im Mittelpunkt stehen sollen. Das können selbstverständlich nur erwachsene Buchhändler, Verlagsvertreter, Journalisten und Blogger (sowie deren weibliche Vertreterinnen). Dass aber ein junger Mann, der gerne liest, sehr wohl weiß, was die anderen jungen Menschen mögen könnten, ein Fachmann ist, hat sich noch nicht herumgesprochen.

Schließlich ist es aber so, dass man Kinder, wenn es denn gar nicht anderes geht, auch an einem Fachtag mitbringen darf. Unter uns: Es ist bei Weitem nicht so, dass es an Fachtagen nur sachlich und fachlich zugeht. Und das ist ehrlich gesagt auch gut so. Und schließlich gibt es massig Bücher zum Schmökern und Kennenlernen. Viele Kinder und Jugendliche lieben Bücher. Und so störend sie doch gar nicht.

Kurzum: Ich kaufe ihm ein Ticket, nehme ihn mit und führe viele Fachgespräche mit ihm und den anwesenden Fachleuten.

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„Der kleine Prinz“ auf dem Waldkunstpfad – Bilder der Premiere

Gestern hatte „Der kleine Prinz“ am Waldkunstpfad Premiere. Rund 150 große und kleine Zuschauer haben sich mit dem kleinen Prinzen, gespielt von unserem Tom und Lea Pawlowski, auf die Reise zu den Planeten begeben. Mehrere Stationen des Waldkunstpfades wurden zur Kulisse des von Kirsten Uttendorf inszenierten Stückes. Für die Kostüme ist Yvonne Werkmann verantwortlich.

Hier sind einige Impressionen der Aufführung, die Lust auf mehr machen sollen. Es gibt noch einige Gelegenheiten das Stück anzuschauen.

Der kleine Prinz (Tom Lippok) und der König (Felicia Engel).

Der kleine Prinz (Tom Lippok) und der König (Felicia Engel).

Der kleine Prinz und der Säufer (Maike Werkmann).

Der kleine Prinz und der Säufer (Maike Werkmann).

Der kleine Prinz (Lea Pawlowski) und der Geschäftsmann (Hannah Stahl).

Der kleine Prinz (Lea Pawlowski) und der Geschäftsmann (Hannah Stahl).

Der doppelte kleine Prinz.

Der doppelte kleine Prinz.

Weitere Aufführungen:

  • Sonntag, 28. August 2016 um 17 Uhr
  • Samstag, 3. September 2016 um 17 Uhr
  • Sonntag, 4. September 2016 um 14 und um 17 Uhr

Der Eintritt ist frei. Treffpunkt: Luftschloss am Waldkunstpfad in Darmstadt.

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Aufführung im Wald: „Der kleine Prinz“ in Darmstadt

20160824_092901Während die meisten Kinder und Jugendlichen sich – völlig zurecht und verdienterweise – in ihren Ferien erholen und keine fixen Termine haben, bereiten sich nun schon seit zwei Wochen zehn Kinder auf ihren großen Auftritt auf einer ganz besonderen Bühne vor.

Unter der Regie von Kirsten Uttendorf werden sie an den kommenden beiden Wochenende “Der kleine Prinz” von Antoine de Saint-Exupéry in einer Fassung der Regisseurin an verschiedenen Stationen des Internationalen Waldkunstpfades in Darmstadt präsentieren.

Die kleine Mannschaft, die Kinder sind zwischen 8 und 16 Jahre alte, arbeitet sehr akribisch. Auch an der Ausstattung unter der Federführung von Yvonne Werkmann hat sie mitgewirkt.

Der Verein für Internationale Waldkunst ist Veranstalter des Theater-Sommercamps und auch der Aufführung. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Lions Club Darmstadt. Der Zeit der Probe ging ein Casting voraus, über das auch das Darmstädter Echo ausführlich berichtet hatte.

Nun fiebert also alles der Premiere entgegen. Das trifft auch auf meine Familie und mich zu. Tom spielt nämlich einen der kleinen Prinzen.

Premiere hat das Stück am Samstag, 27. August 2016 um 14 Uhr. Der Treffpunkt befindet sich am Luftschloss am Internationalen Waldkunstpfad.

Weitere Aufführungen:

  • Sonntag, 28. August 2016 um 17 Uhr
  • Samstag, 3. September 2016 um 17 Uhr
  • Sonntag, 4. September 2016 um 14 und um 17 Uhr

Der Eintritt ist frei. Veranstalter, Regisseurin sowie die Darstellerinnen und der eine Darsteller freuen sich sehr auf viele Zuschauer.

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Chor-Casting: Es wird etwas von Alter Bridge

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Casting naht. Durchs Haus schallt „Cry of Achilles“ von Alter Bridge. Unterstützt wird Sänger Myles Kennedy dabei von Marc. Playback ist wohl erlaubt, in dem Fall, dass der Chorleiter den Song nicht am Klavier begleiten kann. Und das dürfte wohl so sein. Wir alle sind sehr gespannt. Vor allem der Vorsänger.

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„Kann es auch Metal sein?“

Ein Vorsingen steht an. Marc ist bei den Chorkids am Schuldorf. Ab der siebten Klasse gehen die singenden Kinder in den Hardchor. Dieser Übergang ist mit einem Vorsingen verbunden. Es wird ein wenig gesiebt. Allerdings könnten die Jungs insgesamt recht gute Karten haben. Jungs braucht man immer in einem Chor.

Die Kinder sollen sich nun einen Song aussuchen, mit dem sie ins Casting gehen. „Kann es auch Metal sein?“, fragte Marc seinen Chorleiter. Ja, es dürfe auch Metal sein, aber das sei  nicht ganz leicht, warnte dieser.

Erste Wahl: Back in Black von AC/DC, Sonne von Rammstein und One von Metallica. Das Grübeln hat begonnen. „Bei Back in Black muss man zu sehr pressen. Das bekomme ich nicht hin.“ Auch vor One ist der Respekt gestiegen. „Sonne geht immer“, sagt Marc. Der Song ist also noch im Rennen.

Aber drei weitere Songs sind in der engeren Auswahl. Iron Man von Black Sabbath, Another One Bytes the Dust von Queen und The Unforgiven von Metallica. „Papa, was meinst du?“ Ich persönlich halte Iron Man ja für schwierig. Queen und Metallica könnten gehen. Damit sind wohl noch drei Songs im Rennen. Wie gesagt, Sonne geht immer. Und vielleicht kommen ja auch noch neue Titel hinzu. Die Spannung steigt.

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