Categoryanalog und digital

Telegramm von Nora

Nora: „Papa, kannst Du Zöpfe flechten?“

Ich: „Leider nein!“

Nora: „Und warum kannst du dann Auto fahren?“

Ohne Zöpfe, mit Auto

Ohne Zöpfe, mit Auto

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Vor wem ist man noch sicher?

Internet-Sicherheit

Internet-Sicherheit

Es kommt für jeden Computer nutzenden Vater der Tag, an dem sich der Nachwuchs am Rechner zu schaffen macht. Sicher bekommt nicht jedes Kind mit Schuleintritt oder auch etwas später direkt einen eigenen Computer ins Zimmer gestellt. Klar, auch dieser Tag wird irgendwann kommen. Aber ich bin, ehrlich gesagt, eher für einen sanften Übergang der Lebensphasen. Eigentlich bei allen Themen, gerade bei der Technik und der Digitalisierung des Lebens. Das muss nicht alles ganz schnell gehen.

Dürfen die Kinder denn einmal den Computer, auch unbeaufsichtigt, nutzen, ist der richtige und passende Schutz gefragt. Vor einiger Zeit habe ich die Möglichkeit erhalten, die Avira Family Protection Suite zu testen – auf Herz und Nieren und über einen längeren Zeitraum. Dieses Angebot der cyscon GmbH hat mich zum rechten Zeitpunkt ereilt. Mein Computer war nicht mehr sicher – vor allem vor den Kindern.

Umfangreicher Schutz ist unabdingbar. In jenem Moment, in dem man das weltweite Netz für sich nutzbar macht, ist das Einfallstor für unerwünschte Angriffe von außen sperrangelweit geöffnet. Egal, wer der Bediener ist. Unsere Kinder müssen wir aber ganz genau an diese Gefahren heranführen. Wir müssen sie fit machen für das sichere Bewegen in der Welt – offline wie online. Auch hier kann ein System wie die Avira Family Protection Suite einen wahnsinnig wichtigen Dienst leisten.

Neben der Abwehr von Cyberangriffen geht es selbstverständlich auch darum, die Kinder dafür zu sensibilisieren, was passieren kann, wenn sie beim unbedarften Surfen durch die Welt des Internet auf zwiespältige Seiten treffen. Selbstverständlich muss man diese erstmal als zwiespältige Seiten identifizieren. Auch das ist viel Arbeit. Und dann gibt es schließlich noch Seiten, die die lieben Kleinen gar nicht besuchen sollen.

Für all diese Problemlagen des virtuellen Lebens sind Programme wie die Avira Family Protection Suite gedacht. Es können Zeiten definiert werden, in denen die Kinder Computer und Internet nutzen können. Seiten, die nicht besucht werden sollen, können auf eine schwarze Liste gesetzt werden. Und obendrauf kommt natürlich noch der normale Schutz beim Surfen und Abrufen von E-Mails.

Aus meiner Sicht ist es wichtig und notwendig, dass Kinder auch nach und nach ganz eigenmächtig das Netz für sich erschließen. Wir als Eltern können nicht bei jedem Ausflug ins weltweite Netz dabei sein. Doch dann wird es wichtig, dass entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um ein böses Erwachen zu verhindern. Leider sind wir vor gar nichts sicher, weder online noch offline. Aber es gibt Möglichkeiten, gefahren abzuwenden und Kinder stark zu machen. Und die sollten wir nutzen.

Transparenzhinweis: Die Avira Family Protection Suite wurde uns kostenfrei von der cyscon GmbH zur Verfügung gestellt.

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Die Sonne ist auch müde

Ich will nicht nerven, aber einige Dinge muss ich doch immer wieder wiederholen.

Es ist großartig morgens noch Zeit zu haben, um im Bett mit den Kindern zu kuscheln. Natürlich ist das am Wochenende besonders gut möglich. Ganz wunderbare Gespräche können sich dabei ergeben. Wie jetzt am Samstag.

Nora: „Ist es schon hell.“

Ich: „Nein, aber es wird langsam hell.“

Nora: „Ja, die Sonne will morgens auch nicht aufstehen. Deshalb dauert es immer so lange, bis es hell wird.“

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Zahnrad oder Maschinenführer

Überfallartig – wie jedes Jahr – wurden die Sommerferien beendet. Konsequenz: Das neue Schuljahr ist gestartet. Ich gebe zu, dass ich mir eine kleine Auszeit gegönnt habe. Das hat auch richtig gut getan. Der Urlaub war herausragend – darüber wird zu einem späteren Zeitpunkt noch zu berichten sein.

Gehen deine Kinder zur Schule, gehst du auch zur Schule. Wir als Eltern sind irgendwie mittendrin. So ist das eben. Vor einigen Jahren, als die Schulzeiten für unsere Kinder noch in weiter Ferne lagen, habe ich mir das so, meine ich mich zu erinnern, nicht vorgestellt. Klar, wir nehmen Anteil an den Dingen, die gerade wichtig für unsere Kinder sind. Und wir können ruhig zugeben, dass wir die Themen manchmal auch erst so aufladen, dass sie zu Themen für unsere Kinder werden – in diese Falle tappt sicher jedes Elternteil einmal.

Jetzt ist also wieder der Alltag da. Noch ist die Zeit der Umstellung nicht abgeschlossen. Gerade weil Marc auch auf die weiterführende Schule gewechselt ist. Neue Wege, neue Gepflogenheiten, neue Klassenzusammensetzungen, neue Regeln, neue Freiheiten. Da wird schonmal entschieden, etwas länger am Schulgelände zu bleiben. Weil man eben Lust hat, mit einem Freund den Snack Point zu besuchen. Die, die zu Hause warten, warten. Es muss sich also einiges einspielen.

In der Grundschule geht es für Tom erstmal einfach so weiter. Das hat etwas von Kontnuität. Das ist auch gut. Beim Kindergarten ist es selbstverständlich ähnlich.

Und dann sind da wir Eltern. Der Elternabendmarathon findet gerade sein Ende, die erste Runde. Aber auch die anderen Themen binden einen wieder intensiv ins Schulleben ein. Die Arbeit im Förderverein ist da einer meiner Hauptpunkte. Mit den ganzen Aktivitäten rückt man nah an die Kinder ran – und an die Dinge, die wichtig für sie sind. Das ist gut und wichtig. Doch dann kommt die Eigendynamik. Die führt einen auch mal auf Abwege, Umwege und schiefe Wege. Hier gilt es aufzupassen, sonst wird man selbst Teil des Getriebes.

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Klare Ansagen

Manchmal müssen es eben klare Ansagen sein. Hintergründe für diese Maßnahme sind mir bislang nicht bekannt. Ich habe da aber so Ahnungen.

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Liebe für Schlafmangel

Mond

Schlaflos – na und?

Heute Nacht lag ich wieder mehrere Stunden wach. Das Licht der Straßenlaterne bahnte sich den Weg durch unseren alten und ein wenig heruntergekommenen Holzrolladen im Schlafzimmer. Wach liegen, an die Decke starren und sich nebenbei um das kranke Kind kümmern, das neben einem liegt.

Auch banale Krankheiten werfen das Leben einigermaßen durcheinander. Dieses Mal ist es ein ordentlicher Schnupfen mit einem noch ordentlicheren Husten, der die Kleine quält. In dieser Nacht habe ich mich schwerpunktmäßig um das Wohlbefinden von Nora gekümmert. Das heißt nicht, dass meine Frau nichts mitbekommen hat. Aber sie verlässt sich darauf, dass ich mich um die Grundversorgung kümmere: Wasserflasche reichen, Nase putzen, Stirn fühlen, Platz im Bett machen, in den Arm nehmen, trösten – alles nach Bedarf.

Stunde um Stunde vergeht. Der Schatten bewegt sich nicht, starr steht die Laterne. Für Abwechslung sorgt der eine oder andere Lichtschein, der sich über die Decke bewegt. Schon wieder ist ein Auto um die Ecke gebogen. Im Laufe der Nacht lassen sich dann doch einige Autos zahlen.

Und wieder Husten und Schniefen. Taschentuch raus, Nora aufrichten, Nase putzen. Eine ganz normale Nacht, wie es sie jetzt schon seit fast zehn Jahren regelmäßig gibt in unserem Leben.

Klar, es gibt viele grenzwertige Situationen, in denen du irgendwann nicht mehr willst. Es ist auch gerne einmal quälend, wenn sich mehrere Nächte dieser Art aneinanderreihen. Oder, wenn du weißt, dass am nächsten Tag irgendetwas ansteht, das deinen kompletten ausgeruhten Geist braucht.
Und dann kommt der Moment in der Nacht, der Körper will sich gerade sein Recht zurückholen. Die Umstände sind günstig. Seit 20 Minuten musst du nicht aktiv werden, deine Augen fallen zu. Das kleine Wesen neben dir dreht sich in deine Richtung und der kleine, leichte Arm legt sich auf deine Brust oder um deinen Hals. Wahr gewordene Zärtlichkeit. Spätestens dann ist klar: Dafür lohnt sich jede Nacht, die du schlaflos verbringst, an die Decke starrst und Autos zählst.

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