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	<description>ein blog für moderne papas und ihre familien</description>
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		<title>Die Sache mit dem Entscheiden</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:31:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine der ganz wichtigen Dinge, die ein Mensch auf seinem Lebensweg lernen muss, ist es, Entscheidungen zu treffen. Die hohe Kunst ist es, richtige Entscheidungen zu treffen. Täglich hat der Mensch die Chance, seine Fertigkeiten zu trainieren, sich in diesem Punkt zu verbessern. Die Nach-Entscheidungs-Dissonanz ist ein dauerhafter Begleiter durch Leben. Sie macht es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der ganz wichtigen Dinge, die ein Mensch auf seinem Lebensweg lernen muss, ist es, Entscheidungen zu treffen. Die hohe Kunst ist es, richtige Entscheidungen zu treffen. Täglich hat der Mensch die Chance, seine Fertigkeiten zu trainieren, sich in diesem Punkt zu verbessern. Die Nach-Entscheidungs-Dissonanz ist ein dauerhafter Begleiter durch Leben. Sie macht es einerseits schwer, andererseits aber auch erst möglich, Entscheidungen zu hinterfragen und beim nächsten Mal vielleicht noch richtiger zu entscheiden.</p>
<p>Wann aber entscheidet der Mensch sich zum ersten Mal für irgendwas? Beim Entscheiden handelt es sich um einen kognitiven Vorgang. Intuition und Bedürfnisbefriedigung sind anders geartet.</p>
<p>Kinder bekommen schon früh mit, wie es ist, wenn sich jemand entscheidet. Die ersten Entscheider im Umfeld der Kinder sind natürlich die Eltern. Zum Leidwesen der Kinder sind die Eltern vor allem auch Bestimmer – aber das ist noch eine andere Geschichte.</p>
<p>Am vergangenen Samstag gab es dann endlich mal so etwas Richtiges für Marc zu entscheiden. Er wollte sich von seinem eigenen Geld ein Fahrrad kaufen. Zwei Geschäfte haben wir hierfür aufgesucht. Das hat tatsächlich gereicht. Und im zweiten Geschäft sollte dann auch die Entscheidung fallen. Das Rad stand in voller Pracht vor Marc. Er war nachdenklich. Ganz sicher war er sich nicht. Das ist auch völlig in Ordnung. Und dann kam ein Satz, der mir wieder einmal schön den Spiegel vorgehalten hat. Ein Satz, der viel über das eigene Entscheidungsverhalten oder das anderer enger Verwandter sagt. &#8220;Ich muss mir das gut überlegen. Ein Fahrrad kaufen ist ja schließlich eine Entscheidung fürs Leben.&#8221; Sehr schwermütig das Ganze. Ich habe ihm gesagt, dass es nicht ganz so schlimm ist, er ja noch wachse, und es schließlich noch größere und damit später besser passende Räder gibt.</p>
<p>Aber so schwer wie es geklungen hat, war es schließlich doch nicht. Es war halt doch eher ein Satz von Mama und Papa. Die Entscheidung fiel rasch – und war zudem auch noch richtig. Glaube ich, oder vielleicht doch nicht? <img src='http://www.passionpapa.de/wordpress/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Fragen, die gestellt werden müssen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:14:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Samstag kam es zum Schwur. Es gibt einfach Fragen, die irgendwann einmal gestellt werden müssen. Als Vater und Mutter ahnt man so etwas. Auch die Fragen ahnt man. Und die Antworten fürchtet man. Ich hätte vielleicht noch besser vorbereitet sein können. Aber eigentlich habe ich ganz gut pariert. Aufgepasst: Ihr werdet die Antwort ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag kam es zum Schwur. Es gibt einfach Fragen, die irgendwann einmal gestellt werden müssen. Als Vater und Mutter ahnt man so etwas. Auch die Fragen ahnt man. Und die Antworten fürchtet man. Ich hätte vielleicht noch besser vorbereitet sein können. Aber eigentlich habe ich ganz gut pariert. Aufgepasst: Ihr werdet die Antwort hier nicht lesen. Ich habe Angst vor Zensur <img src='http://www.passionpapa.de/wordpress/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als Mensch, der in DARMstadt groß geworden ist, empfindet man diesen Namen der Stadt nicht als besonders bemerkenswert. Als ich in Wien studiert habe, und erzählte, woher ich komme, habe ich auch anderes Feedback bekommen. Zum Glück hat Darmstadt eine gewisse Größe und damit auch eine Bekanntheit über den Kirchturm hinaus. Insofern halten sich die kritischen Anmerkungen insgesamt doch in Grenzen.</p>
<p>Jetzt kommt in Darmstadt eine kleine Namensbesonderheit hinzu. Es gibt ausgerechnet einen Stadtteil mit Namen WIXhausen. Und davon handelt meine kleine Geschichte.</p>
<p>Marc und ich waren nach einem seiner Fußballspiele mit dem Auto unterwegs. Wir kamen just an einem Wegweiser vorbei, auf dem auch der Weg nach Wixhausen verzeichnet war.</p>
<p>&#8220;Papa, was ist eigentlich damit gemeint, mit Wixhausen?&#8221; &#8220;So heißt ein Ortsteil von Darmstadt.&#8221;  Ich hatte also noch die Chance, ganz sachlich zu bleiben. Doch Marc hakte nach. &#8220;Heute vor dem Spiel haben die Gegner irgendetwas von Wixer gesagt, das ist doch bestimmt ein Schimpfwort?&#8221; (Anmerkung: Ich glaube nicht, dass sie das gesagt haben. Ich glaube eher, dass einige der Mitspieler von Marc das so verstanden und entsprechend weiter getragen haben.) &#8220;Das ist ein sehr schlimmes Schimpfwort. Ich finde, dass Ihr das nicht benutzen solltet.&#8221; &#8220;Papa, aber was bedeutet das nun eigentlich?&#8221;</p>
<p>Wie gesagt, ich habe ihm eine Antwort gegeben, die ich für altersgerecht halte. Wahrscheinlich habe ich mir doch irgendwie schon im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, was ich Antworten würde, wenn diese Frage einmal gestellt wird.</p>
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		<title>Wenn der Papa mit den Söhnen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 16:37:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein bisschen komisch war es schon, als wir am Freitag aufgebrochen sind zu unserem ersten Vater-Kind-Wochenende. An Bord waren nur die Männer des Hauses. Das war auch schon komisch. Meine Frau ist mit Nora zu Hause geblieben. Nora ist noch zu klein für eine solche Aktion. Nicht grundsätzlich. Da ich aber einer der Referenten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bisschen komisch war es schon, als wir am Freitag aufgebrochen sind zu unserem ersten Vater-Kind-Wochenende. An Bord waren nur die Männer des Hauses. Das war auch schon komisch. Meine Frau ist mit Nora zu Hause geblieben. Nora ist noch zu klein für eine solche Aktion. Nicht grundsätzlich. Da ich aber einer der Referenten war, wäre das nicht so gut gegangen.</p>
<p><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/juvuO9hyFyv2qEoRw2khysdVylGRvxye69V0GjE_PBU?feat=embedwebsite"><img src="https://lh4.googleusercontent.com/-pq8mcmdJCWc/T57f4Y-ElII/AAAAAAAAF0M/qn_xZNJpeIo/s640/IMG_6437.JPG" height="333" width="500" /></a></p>
<p>Auf viele Dinge haben wir uns einfach mal so eingelassen. Das Kolping-Feriendorf in Herbstein besteht aus einer Vielzahl von Bungalows. Wir waren einigermaßen weit vom Haupthaus untergebracht. Ich dachte, es könnte mit dem Einschlafen und Schlafen reibungslos klappen. Ich habe Tom und Marc allein gelassen, bevor sie eingeschlafen waren. Marc war mit der Situation nicht so recht einverstanden. Ich habe gesagt, dass ich nochmal vorbeikommen würde. Das hatte ich auch vor, nur das war für Tom zu spät. Er hat natürlich Durst bekommen und Schuhe angezogen, die Jacke über seinen Schlafanzug gezogen und sich auf den Weg durch die Nacht gemacht.</p>
<p><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/r-mRYv7KEknEBmY4kQH4fsdVylGRvxye69V0GjE_PBU?feat=embedwebsite"><img src="https://lh4.googleusercontent.com/-qteDhmGoMlI/T57fOck8MuI/AAAAAAAAFz0/SrWeL_JcU3U/s640/IMG_6399.JPG" height="333" width="500" /></a></p>
<p>Er konnte mich nicht wirklich finden. Ich war an einem ihm unbekannten Ort. Er war wohl einigermaßen verzweifelt, hat dann aber ein paar Kinder aus unserer Gruppe gefunden, die mich dann geholt haben. In der Zwischenzeit hat ein Mann ihn wieder zum Bungalow geführt, wo ich Tom dann ein wenig aufgelöst und durstig aufgefunden habe. Das Trösten war recht einfach, Marc hat schon geschlafen. Er war beim Aufbruch von Tom noch wach, hat ihn aber weder aufgehalten noch begleitet. Er war einfach zu müde. Aber am Ende war alles gut und ich habe den Tag dann doch ein wenig früher beendet als vorgesehen. Aber auch das war okay.</p>
<p><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/ZP4ogdb415j6Rowxdf2-J8dVylGRvxye69V0GjE_PBU?feat=embedwebsite"><img src="https://lh3.googleusercontent.com/-R7-92qG5zU0/T57eRgrCU5I/AAAAAAAAFzk/dw_rf2FgAcE/s640/IMG_6319.JPG" height="333" width="500" /></a></p>
<p>Der Samstag war Aktionstag. Marc und Tom haben sich sehr intensiv eingebracht. Es galt, ein Schiff, eine Arche Noah zu konstruieren und zu bauen. Marc hat die entscheidende Skizze beigesteuert. Tom hat sich in einer anderen Gruppe mit der Besiedlung der Arche befasst. Es galt, Tiere auszuschneiden und auf Pappe zu kleben. So wurden sie schließlich auf dem Deck der Arche befestigt. Interessant war, dass Tom nicht in Marcs Gruppe wollte. Er hat sich wirklich das Thema ausgesucht. Malen und Gestalten. Überhaupt war dieses Wochenende wieder sehr gut dazu geeignet, viel über sich und die Kinder zu lernen.</p>
<p><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/aAj5JuLkmgfHFpBhqzv1hcdVylGRvxye69V0GjE_PBU?feat=embedwebsite"><img src="https://lh3.googleusercontent.com/-kuuVzGuC05I/T57fvVrTKaI/AAAAAAAAF0E/8_gfZuaWLOs/s640/IMG_6406.JPG" height="333" width="500" /></a></p>
<p>Am Nachmittag hat die Kinder dann der Ehrgeiz gepackt, zusätzlich ein Floß zu bauen. Das haben sie auch tapfer durchgezogen. Später dann schnappten sich die Väter die Arche, die sie großteils auch selbst gebaut haben (was sie später bemängelt haben) und schleppten sie zu einem Weiher. Voller Tatendrang packten auch die Kinder ihr Holzfloß an. Am Ende hat ihnen zwar die Lust gefehlt, Ihr Werk wieder zurückzutragen – aber auch das habe sie noch geschafft. Der Stapellauf der Arche war ein großartiges Event. Da ist dieser Gemeinschaftsgeist nochmal deutlich aufgeflammt.</p>
<p><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/rovwsyzEtJ3c7fC6V3eM18dVylGRvxye69V0GjE_PBU?feat=embedwebsite"><img src="https://lh5.googleusercontent.com/-ehWm5wMSieY/T57fhf71yDI/AAAAAAAAFz8/67FkMcisdYc/s640/IMG_6403.JPG" height="333" width="500" /></a></p>
<p>Am Abend gab es dann das obligatorische Lagerfeuer. Das war sehr schön. Stockbrot inklusive. Die Stimmung allerdings ist mit steigender Müdigkeit bei uns drei Männern ein wenig gesunken. Ganz deutlich ist das am Sonntag hervorgebrochen. Die Toleranzschwelle war bei niemandem von uns Dreien mehr so richtig hoch. Aber ich denke, dass wir uns noch gut zusammengerissen haben. Mein Co-Referent Heiko hat noch einen sehr schönen Gottesdienst gestaltet. Und die Abschlussrunde war für uns Referenten sehr erfreulich und motivierend. Mehr zu dieser Veranstaltung aus Referentensicht könnt ihr bald auf <a title="VATERberater" href="http://www.vaterberater.de" target="_blank">www.vaterberater.de</a> lesen.</p>
<p><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/4A_hwT8koOBiJQ7Hj7DWkcdVylGRvxye69V0GjE_PBU?feat=embedwebsite"><img src="https://lh4.googleusercontent.com/-Lm3srt6p_ak/T57gFWbEFzI/AAAAAAAAF0c/fdXGjEw_Uh4/s640/IMG_6475.JPG" height="333" width="500" /></a></p>
<p>Es war übrigens sehr schön, wieder nach Hause zu kommen. Es gab viel zu erzählen. Und die ganze Familie hat das Wochenende wieder vereint in der Eisdiele abgeschlossen.</p>
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		<title>Von Vorurteilen und Toleranz</title>
		<link>http://www.passionpapa.de/2012/04/25/analog_und_digital/von-vorurteilen-und-toleranz/963/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 06:13:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Um den Begriff Vorurteil ranken sich viele Vorurteile. Eines davon ist, dass Vorurteile schlecht sind. Das sind sie natürlich nicht. Vorurteile helfen uns, den Alltag zu meistern. Sie geben Orientierung und Halt. Entscheidungen sind nur mit Hilfe von Vorurteilen und Vorannahmen möglich. Unsere Erfahrung ist ein Schatz an Vorurteilen.

Ein Vorurteil wird zu einem Problem, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um den Begriff Vorurteil ranken sich viele Vorurteile. Eines davon ist, dass Vorurteile schlecht sind. Das sind sie natürlich nicht. Vorurteile helfen uns, den Alltag zu meistern. Sie geben Orientierung und Halt. Entscheidungen sind nur mit Hilfe von Vorurteilen und Vorannahmen möglich. Unsere Erfahrung ist ein Schatz an Vorurteilen.</p>
<p>Ein Vorurteil wird zu einem Problem, wenn es zu Intoleranz und unumstößlichen Urteilen führt. Und zwar aus Sicht desjenigen, der das Objekt von Intoleranz und Urteil wird.</p>
<p>Beispiel dafür gibt es natürlich täglich und überall. Im Makrokosmos und im Mikrokosmos. Und es gibt für entsprechendes Verhalten leider keine Altersgrenzen. Und jetzt komme ich zu meiner kleinen Geschichte.</p>
<p>Tom tanzt wahnsinnig gern. Das macht er in einer Tanzschule und im Kindergarten. Gestern nun trat er ein wenig verzweifelt an meine Frau heran. Zwei seiner Freunde haben ihm gesagt, dass Tanzen nur etwas für Mädchen ist. Das hat ihn schwer getroffen, klar. Nun kann man ja sagen: Das ist doch nur ein Geplänkel unter Kindern. Ich finde aber, dass man über so etwas nachdenken und reden kann &#8211; auch mit Kindern. Wir haben die Jungs darauf angesprochen und gesagt, dass das doch gar nicht stimmen würde. Da kam der Bumerang dann von dem Vierjährigen zurück &#8211; mit einem Grinsen im Gesicht. &#8220;Natürlich stimmt das.&#8221;</p>
<p>Okay, diskutieren macht keinen Sinn. Leider macht es auch keinen Sinn, mit den Eltern über Werte und Toleranz zu sprechen. Und darüber, dass es negative Vorurteile gibt, die andere verletzen und verärgern.</p>
<p>Was bleibt? Die Erkenntnis, dass man möglichst eine Atmosphäre der Toleranz, Wertschätzung und Empathie in seiner eigenen Familie lebt, damit diese Werte auch bei allen ankommen. Der zweite Punkt ist der, dass man andere Menschen nicht ändern kann. Insofern kann man nur versuchen, seine Kinder stark zu machen und sie zu selbstbewussten Individuen erziehen, die solche Aktionen schadlos wegstecken können und tapfer auf ihrem Weg bleiben.</p>
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		<title>Plan verfehlt und Ziel erreicht</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 06:11:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zwischenzeitlich war ich wirklich enttäuscht und auch ein bisschen sauer. Mein Osterurlaub ist vorbei - und natürlich ist er irgendwie zwischen den Fingern zerronnen. Ich wollte eigentlich nicht nur aufräumen, putzen und handwerken. Ich wollte etwas mit den Kindern, mit der Familie unternehmen. Ab nach draußen, Ausflüge machen - Aktion eben.

Tatsächlich hat das Wetter ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischenzeitlich war ich wirklich enttäuscht und auch ein bisschen sauer. Mein Osterurlaub ist vorbei &#8211; und natürlich ist er irgendwie zwischen den Fingern zerronnen. Ich wollte eigentlich nicht nur aufräumen, putzen und handwerken. Ich wollte etwas mit den Kindern, mit der Familie unternehmen. Ab nach draußen, Ausflüge machen &#8211; Aktion eben.</p>
<p>Tatsächlich hat das Wetter nicht wirklich dazu eingeladen. Aber gestern war zudem die Erstkommunion von Marc &#8211; und gab es eben noch einiges zu tun. Meine Frau hat die Vorbereitungen organisiert &#8211; und mich natürlich und auch zu Recht voll eingeplant.</p>
<p>Und trotzdem blieb auch Zeit für die Kinder &#8211; eingeplant, aber auch einfach genommen. Und ich muss sagen, dass es auch ohne größere Aktivitäten eine intensive Zeit mit ihnen war. Das übersieht man leicht, wenn man sauer ist, dass man sich die Zeit nicht so frei ausgestellten kann, wie man es möchte.</p>
<p>Wenn ich also diese negativen Emotionen wegradiere, dann bleibt ganz viel übrig. Lesen, Daddeln, Lego bauen, Bügelperlen stecken, Reden, Kuscheln, Quatsch machen, Streiten und auch Fernsehen. In diesen alltäglich Dingen steckt wahnsinnig viel. Das deutlichste Feedback einer solchen gemeinsamen Zeit kommt von Nora. Die Beziehung zu ihr hat sich in dieser zehntägigen Elternzeit nochmals deutlich verbessert und verfestigt. Ich bilde mir ein, aber das bestätigt auch meine Frau, dass sie sich in dieser Zeit auch sprachlich wieder ein Stück weiterentwickelt hat.</p>
<p>Alltag und viel Zeit miteinander verbringen heißt aber auch mehr streiten als sonst. Wer viel Zeit mit den Kindern verbringt, ist eben auch häufiger im Clinch mit ihnen. Es ist gut, dass man an solchen ganz normalen Tagen erleben kann, wie schwierig es oft für den ist, der den Großteil der Zeit mit den Kindern verbringt. An solchen Tagen kommt der Partner dann ein bisschen aus der Schusslinie &#8211; und das ist ganz gut so.</p>
<p>Meine Lehren aus den vergangenen zehn Tagen: Ich muss nicht immer etwas mit den Kindern unternehmen, um ihnen ganz nah zu sein und an ihrem Leben teilzuhaben und Impulse zu setzen. So toll es ist, in Urlaub zu fahren und Ausflüge zu unternehmen: Am Ende kommt es darauf an, dass man Zeit mit den Kindern verbringt, für sie da ist. Ein anwesender Vater zu sein, das ist der Schlüssel für eine gute Beziehung zum Kind.</p>
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		<title>Der Osterhase lebt</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 08:31:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[

Wer glaubt denn schon noch an den Osterhasen? Es sind mehr Menschen als man denkt.

Tom (5 1/2) ist schon seit einigen Tagen sehr aufgeregt. Auch Marc (7 3/4) ist von dem hoppelnden Eierverteiler überzeugt. Nur Nora kümmert das ganze Gerede über Ostern und den Hasen nicht. Sie ist erst wieder aufgewühlt, wenn die Süßigkeiten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_954" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.passionpapa.de/2012/04/08/analog_und_digital/der-osterhase-lebt/953/attachment/1-img_5657/" rel="attachment wp-att-954"><img class="size-large wp-image-954" title="Osterei am Strauch" src="http://www.passionpapa.de/wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2012/04/1-IMG_5657-1024x423.jpg" alt="Osterei am Strauch" width="480" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Frohe Ostern!</p></div>
<p>Wer glaubt denn schon noch an den Osterhasen? Es sind mehr Menschen als man denkt.</p>
<p>Tom (5 1/2) ist schon seit einigen Tagen sehr aufgeregt. Auch Marc (7 3/4) ist von dem hoppelnden Eierverteiler überzeugt. Nur Nora kümmert das ganze Gerede über Ostern und den Hasen nicht. Sie ist erst wieder aufgewühlt, wenn die Süßigkeiten im Nest liegen.</p>
<p>Wir haben im Vorfeld wirklich nicht viel Gewese um Ostern gemacht. Und trotzdem waren die Jungs gestern ganz aufgeregt. Erst um 22 Uhr ist Ruhe eingekehrt &#8211; das kommt wirklich selten vor.</p>
<p>Mama hat gedacht, wenn die Kinder erst so spät einschlafen, bleibt am Morgen genug Zeit, dem Hasen unter die Arme zu greifen. Der Wecker stand auf 7 Uhr. Doch der Wecker aus Fleisch und Blut in Gestalt von Tom, tauchte bereits um 6.30 Uhr am elterlichen Bett auf. Auch sein großer Bruder ließ nicht allzu lange auf sich warten.</p>
<p>Irgendwie haben wir es dann doch noch geschafft, die Kinder zu beruhigen, so dass am Ende alles noch geschafft, der Schein gewahrt werden konnte.</p>
<p>Wie war es denn bei Euch so?</p>
<p>Ich wünsche Euch auf jeden Fall frohe und friedliche Ostern &#8211; mit oder ohne Hase.</p>
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		<title>Mit Iron Maiden an der Wäsche</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 06:17:46 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[analog und digital]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-ray]]></category>
		<category><![CDATA[En Vivo]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
		<category><![CDATA[Nora]]></category>
		<category><![CDATA[PS3]]></category>
		<category><![CDATA[Wäsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz oft sind es die kleinen banalen Dinge des Alltags, die wahnsinnig viel Spaß machen können - man muss es nur zulassen.

Am Freitagnachmittag habe ich mal wieder der Wäsche zugewandt. Wäsche zusammenlegen ist bei fünf Personen eine Geschichte, die nicht in wenigen Minuten erledigt ist.

Zum Glück hat mich Nora dabei unterstützt - und wir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz oft sind es die kleinen banalen Dinge des Alltags, die wahnsinnig viel Spaß machen können &#8211; man muss es nur zulassen.</p>
<p>Am Freitagnachmittag habe ich mal wieder der Wäsche zugewandt. Wäsche zusammenlegen ist bei fünf Personen eine Geschichte, die nicht in wenigen Minuten erledigt ist.</p>
<p>Zum Glück hat mich Nora dabei unterstützt &#8211; und wir hatten wahrlich eine Menge Spaß.</p>
<p>Das lag vor allem daran, dass wir dieser Tätigkeit nachgegangen sind, während sich die neue Iron Maiden-Blu-ray &#8220;En Vivo&#8221; in der PS3 drehte. Harte Töne sind sonst nicht unbedingt die Sache von Nora. Doch in diesem Fall hat es Freude gemacht. Wir haben sehr viel zusammen gelacht.</p>
<p>Sie hat vor allem dann gelacht, und zwar fast so schmutzig wie Bruce Dickinson, wenn ich mein Haupthaar schleudernd Luftgitarre gespielt habe. Eines werde ich leider nie erfahren: Hat sie mich angelacht &#8211; oder hat sie mich ausgelacht? Egal, wir hatten Spaß &#8211; und zwar beim Wäsche zusammenlegen.</p>
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		<title>Rein! Arm! Auf! Da! &#8211; der Befehlsjargon des Kleinkinds</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 21:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[körper und geist]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Worte haben wir aufgeschrieben. Es sind Mama, Papa und ich meine, so etwas wie das Wort "Geil" identifiziert zu haben. Dann kam schnell das "da", Ball oder Wau Wau hinzu. Was aber viel besser funktioniert, sind Worte wie "Arm", was bedeutet: Nimm mich sofort hoch. "Rein" - was für das Anziehen von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Worte haben wir aufgeschrieben. Es sind Mama, Papa und ich meine, so etwas wie das Wort &#8220;Geil&#8221; identifiziert zu haben. Dann kam schnell das &#8220;da&#8221;, Ball oder Wau Wau hinzu. Was aber viel besser funktioniert, sind Worte wie &#8220;Arm&#8221;, was bedeutet: Nimm mich sofort hoch. &#8220;Rein&#8221; &#8211; was für das Anziehen von Söckchen ebenso gut funktioniert wie für Schlüssel oder auch für Tierfutter, das man im Streichelzoo in die Ziege stopft.</p>
<div id="attachment_944" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.passionpapa.de/2012/03/29/korper_und_geist/rein-arm-auf-da-der-befehlsjargon-des-kleinkinds/912/attachment/510431_web_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio-de/" rel="attachment wp-att-944"><img class="size-medium wp-image-944" title="510431_web_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" src="http://www.passionpapa.de/wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/510431_web_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-225x300.jpg" alt="Alfabet. Foto: Gerd Altmann  / pixelio.de" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Alfabet. Foto: Gerd Altmann / pixelio.de</p></div>
<p>&#8220;Mehr&#8221; steht bei uns nicht nur dafür, dass etwas gut geschmeckt hat und nach einem Nachschlag verlangt wird, sondern wird synonym auch für &#8220;Schmeckt mir nicht, sofort etwas anderes her&#8221; verwendet. Entzückend sind natürlich &#8220;Mama&#8221; und &#8220;Papa&#8221;, wobei diese Zuordnungen auch schon einmal entweder verwechselt werden oder nach dem Besuch der Oma plötzlich auch Oma Mama heißt.</p>
<p>Die ersten Worte zu begleiten, ist eine wunderschöne Phase. Man freut sich über jedes neue Wort. Die Kanarienvögel sind zwar wahlweise noch &#8220;Wau wau&#8221; oder &#8220;Piep Piep&#8221;, dafür gibt es klare Zuordnungen zu Nase, Ohr, Mütze und Hose. Und zum Bauch (Bau).</p>
<p>Als wir heute beim Bäcker an der Schaufensterscheibe mit dem Kinderwagen vorbeigefahren sind, da hieß es: &#8220;Rein&#8221;. Und ja &#8211; ich habe den Befehl befolgt und ein Rosinenstütchen erstanden. So wie wir viele Befehle befolgen. Mehr &#8211; wird gemacht. Rein, rauf, raus, Arm!</p>
<p>Und eine Szene beschäftigt mich schon einige Tage: Wir saßen am vergangenen Sonntag bei einem Vortrag für werdende Eltern und der Kleine war dabei. Alle hörten andächtig zu, nur er halt nicht, denn er wollte aus seinem Wagen &#8220;RAUS &#8211; RAUS&#8221;. Und da schauten die Elternpaare in spe allesamt etwas verstört, wie das Kind denn so einen Lärm machen kann.</p>
<p>Wenn die wüssten&#8230;</p>
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		<title>Die Toilettenfrage</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 15:25:49 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[analog und digital]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<category><![CDATA[Wertevermittlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht ganz ungefährlich, sich öffentlich über das Schulleben zu äußern. Das gilt vor allem dann, wenn die eigenen Kinder voraussichtlich noch rund sieben Jahre die betreffende Schule besuchen werden.

Hier geht es allerdings gar nicht um die Schule, sondern vielmehr um das Thema Erziehung. Nein, dieser Begriff ist ein wenig geächtet. Ich spreche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht ganz ungefährlich, sich öffentlich über das Schulleben zu äußern. Das gilt vor allem dann, wenn die eigenen Kinder voraussichtlich noch rund sieben Jahre die betreffende Schule besuchen werden.</p>
<p>Hier geht es allerdings gar nicht um die Schule, sondern vielmehr um das Thema Erziehung. Nein, dieser Begriff ist ein wenig geächtet. Ich spreche an der Stelle lieber von Wertevermittlung und der Frage, wie ein Zusammenleben überhaupt möglich ist. Und noch hochtrabender: Wie ist Gesellschaft möglich?</p>
<p>Die Schule ist hier also nur ein Ort der Beobachtung. Seit einigen Tagen sind die Toiletten während der Unterrichtszeiten abgeschlossen. Es haben sich Fälle des Missbrauchs der Anlage gehäuft (sic!). Hausmeister und Reinemachefrauen sahen sich nicht mehr im Stande, die mutwillig herbeigeführte Zerstörung und Verschmutzung zu beseitigen. Es wird davon gesprochen, dass alles auf den Toiletten passiert ist, was man sich vorstellen kann aber nicht vorstellen will.</p>
<p>Lehrer und Eltern sind baff. Aber gerade Letztgenannte tragen die Hauptverantwortung für das, was wohl vorwiegend oder ausschließlich auf den Jungentoilette geschieht. Hier kommt für mich das Thema Wertevermittlung ins Spiel. Welche Werte werden den Kindern vermittelt? Werden überhaupt Werte vermittelt? Große Worte können viele der Schüler führen. Macht ausüben und unterdrücken können auch einige perfekt. Gewalt, noch nicht einmal als letztes Mittel, wird auch gern eingesetzt (hier geht es nicht um Raufen sondern um bewusstes Verletzen). Achtung vor dem Eigentum und der Unversehrheit Dritter gehört offensichtlich bei einer ausreichend großen Zahl von Menschen hierzulande nicht mehr zum Wertekanon &#8211; und das zeigt sich eben gern bei Kindern und Jugendlichen.</p>
<p>Sicher ist es nicht der Großteil der Kinder, die sich an oben genannten &#8220;Werten&#8221; orientieren. Allerdings muss man die Frage stellen dürfen, wie groß der Anteil an Kindern und Familien mit solcher Wertorientierung sein darf, bis Gesellschaft und das Zusammenleben nicht mehr funktioniert.</p>
<p>Einigermaßen moralisch bin ich damit heute leider geworden. Allerdings steckt in dem Beobachteten eine große Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen. Ein Ansatzpunkt, ein ganz kleiner, aber sicher ein ganz wichtiger: Wir müssen wertschätzend und voller Achtung unseren Kindern begegnen. Nur so ist es möglich, dass sich Kinder auch anderen Menschen und dem Eigentum Dritter entsprechend verhalten.</p>
<p>Ich bin nun gespannt, wie sich dieses ganz spezielle Thema an der Schule entwickeln wird. Hat vielleicht jemand der Leser Erfahrungen mit ähnlichen Situationen gemacht. Welche Lösungsansätze für dieses ganz spezielle Problem gibt es? Ich freue mich auf Feedback.</p>
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		<title>Von Prinzessinnen und Pferden</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 07:03:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[spielwaren]]></category>
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Eigentlich gibt es bei uns kein geschlechtsspezifisches Spielzeug von Anfang an. Marc war noch ein ganz kleiner Kerl, als wir ihm die erste Puppe gekauft haben. Er sollte ruhig mit allem möglichen spielen, nicht nur mit Autos und Baggern.

Tom haben wir ebenfalls den Zugang zu unterschiedlichem Zeitvertreib ermöglicht. Noch heute werkelt er gern in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/clippok/7002201063/" title="Ausritt von textclip bei Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7059/7002201063_5e77998ceb.jpg" width="500" height="375" alt="Ausritt"></a></p>
<p>Eigentlich gibt es bei uns kein geschlechtsspezifisches Spielzeug von Anfang an. Marc war noch ein ganz kleiner Kerl, als wir ihm die erste Puppe gekauft haben. Er sollte ruhig mit allem möglichen spielen, nicht nur mit Autos und Baggern.</p>
<p>Tom haben wir ebenfalls den Zugang zu unterschiedlichem Zeitvertreib ermöglicht. Noch heute werkelt er gern in der Spielküche und bedient uns mit selbstgemachtem Ungenießbarem. Die Puppen waren nur zeitweise von Interesse. Für beide Jungs. Er ist und bleibt offen für alles, wenn er auch den Druck durch seinen großen Bruder deutlich spürt.</p>
<p>Marc ist heute ein echter Jungsspielzeugbespieler. Natürlich wird die meiste Zeit des freien Spiels mit Lego Star Wars verbracht. Videospiele stehen auch sehr hoch im Kurs (gut, dass Papa da schon vorgesorgt hat). Tom ist ein leidenschaftlicher Gesellschaftsspieler. Es fällt ihm ich nicht einmal schwer, Brettspiele mit seiner zweijährigen Schwester zu spielen, die noch sehr häufig eine andere Vorstellung von Spielregeln hat.</p>
<p>Und was ist mit Nora? Nora findet nun wirklich reichlich Spielzeug für Jungs vor. Sie hat davor auch keine Scheu. Aber ihr Umgang mit der Puppe, mit der sie auch nicht wirklich intensiv spielt, hat einen ganz anderen Charakter als der Umgang der Jungs mit der Puppe. Und natürlich ist alles faszinierend, was rosa ist. Und davon haben wir nun wirklich nicht sehr viel. Auch das Wort Prinzessin in ihrer eigenen Sprechweise führt sie häufig im Mund. Sie hat auch Pferde als Tiere erkannt, die ihrer besonderen Zuwendung bedürfen. Am Wochenende hat sie zu unserem Erstaunen eine ganze Pferdekoppel voll dieser Vierbeiner aus Bügelperlen erschaffen. Das Bügeleisen war gefühlt rund um die Uhr im Einsatz. Mal sehen, welche weiblichen Perspektiven sie noch in den weitgehend von Jungs dominierten Alltag einbringt. Da wird noch einiges kommen.</p>
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