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	<description>ein blog für moderne papas und ihre familien</description>
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		<title>Acht Väterbegleiter auf einen Streich</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 22:03:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[

Nach einigen Monaten haben sich heute wieder die ersten GfG-Väterbegleiter der Pilotgruppe getroffen. Und es war ein Treffen, als hätte man sich zuletzt vor drei Wochen gesehen. Wahnsinn, dass diese acht unterschiedlichen Typen mit ihrem Häuptling Volker Baisch zu einer solchen Einheit Zusammenwachsen konnten.

Warum ist das so? Es hat sich tatsächlich eine Wertegemeinschaft gebildet ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/_Vlr8yIyOt5FmTooD2ey-KL07ete_B2MOSV4RnjAv2k?feat=embedwebsite"><img title="Eine Übung zum Auftakt des Praxistages." src="https://lh6.googleusercontent.com/-XYIiFoa-xeI/Ty8A6Xb1DRI/AAAAAAAAFb0/kinIuzSRJJU/s400/IMG_1468.jpg" alt="Eine Übung zum Auftakt des Praxistages." width="240" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Übung zum Auftakt des Praxistages.</p></div>
<p>Nach einigen Monaten haben sich heute wieder die ersten GfG-Väterbegleiter der Pilotgruppe getroffen. Und es war ein Treffen, als hätte man sich zuletzt vor drei Wochen gesehen. Wahnsinn, dass diese acht unterschiedlichen Typen mit ihrem Häuptling Volker Baisch zu einer solchen Einheit Zusammenwachsen konnten.</p>
<p>Warum ist das so? Es hat sich tatsächlich eine Wertegemeinschaft gebildet bzw. gefunden. Irgendwo wollen wir alle, dass die Gesellschaft besser wird. Ein hohes Ziel, natürlich. Das haben andere auch schon versucht. Wir allerdings sind der Meinung, dass eine kinderfreundliche, familienfreundliche und am Ende auch frauenfreundliche Gesellschaft über eine väterfreundliche Gesellschaft führt. Welchen Ausschnitt wir als einzelne auch in den Mittelpunkt rücken, das übergeordnete Ziel lässt sich auf unsere Art erreichen &#8211; wenn auch in ganz kleinen Schritten.</p>
<p>Wie auch nach den ersten drei Weiterbildungsmodulen, habe ich auch heute das Gefühl, dass von unserer gemeinsamen Arbeit auch meine eigene Familie profitiert. Auch wenn ich viele Stunden von meiner Familie getrennt war für diese Weiterbildung. Ich bin immer noch der Meinung, dass es sich hier um eine sehr wertvolle Erfahrung handelt. Ich wäre ein Stück ärmer, wenn ich diese Möglichkeit nicht genutzt hätte. Und nochmal gilt mein Dank meiner Familie und allen voran meiner Frau.</p>
<p>In jedem Fall sind meine Kollegen unterschiedlich weit mit ihrer Arbeit als Väterbegleiter. Die ersten haben Kurse hinter sich. Andere haben die ersten Kompaktkurse terminiert. Es wird fleißig an der Vernetzung und an Kooperationen gearbeitet. Der Tag hat mal wieder einen Motivationsschub gebracht.</p>
<p>Er hat uns aber auch in die Autonomie entlassen. Kursleiter Volker von der <a title="Link zur Väter gGmbH" href="http://www.vaeter-ggmbh.de" target="_blank">Väter gGmbH</a> in Hamburg überlässt uns nun uns selbst. Im Juni werden wir uns treffen, um eine Mission Statement zu verabschieden und damit noch einmal über unser Selbstverständnis zu diskutieren. Wir wollen den Väterbegleiter zur Marke machen. Das wurde heute zwar nicht so deutlich gesagt, aber man hat es gemeint, denke ich. <a title="Link zur Ausschreibung des neuen Ausbildungskurses" href="http://www.gfg-bv.de/weiterbildung/69-gfg-vaeterbegleiter.html" target="_blank">Im Herbst wird die nächste Gruppe von Väterbegleitern ausgebildet.</a> Das Programm wird ein wenig modifiziert, entzerrt. Jeder Vater, der seine Vaterschaft als Berufung und Leidenschaft versteht und sich für eine familienfreundliche Gesellschaft einsetzen möchte, indem er werdende und junge Väter auf ihrem spannenden Weg begleiten sowie Spaß an einer aktiven Vaterschaft vermitteln will, sollte eine Teilnahme an dieser Ausbildung in Erwägung ziehen.</p>
<p><a title="Link zur Ausschreibung des nächsten Ausbildungskurses." href="http://www.gfg-bv.de/weiterbildung/69-gfg-vaeterbegleiter.html" target="_blank">Informationen gibt es natürlich auf der Website des GfG-Bundesverbandes.</a> Aber auch Volker Baisch wird sicher gern Auskunft geben. Nicht zuletzt darf man auch bei mir anfragen &#8211; und auch Kontakte zu meinen Kollegen vermittle ich gern.</p>
<p>Außerdem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die <a title="Hier geht es zur Hessenstiftung" href="http://www.hessenstiftung.de" target="_blank">Hessenstiftung</a> den Pilotkurs unterstützt und damit angeschoben und ermöglicht hat.</p>
<p>Weitere Informationen über die Ausbildung und meine Angebote findet Ihr auf <a title="Hier gehts zum Vaterberater" href="http://www.vaterberater.de" target="_blank">www.vaterberater.de</a>.</p>
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		<title>Das Wasser der Moldau, der Mut von Tom</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 17:43:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Goethe-Gymnasium Bensheim]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag haben wir vier Fünftel der Familie Kultur verordnet. Auf dem Programm stand ein Familienkonzert im Staatstheater Darmstadt. "Moldau und Meereswogen" lautete das Motto.

Das Ganze war natürlich auch ein Experiment. Wir vermuteten, es könnte klappen mit Marc (7) und Tom (5). Smetanas Moldau wurde intensiv von Schülern des Goethe-Gymnasiums in Bensheim besprochen und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag haben wir vier Fünftel der Familie Kultur verordnet. <a href="http://www.staatstheater-darmstadt.de/spielzeit/konzerte-1112/familienkonzerte-1112/2140-1-familienkonzert" target="new">Auf dem Programm stand ein Familienkonzert im Staatstheater Darmstadt. &#8220;Moldau und Meereswogen&#8221; lautete das Motto.</a></p>
<p>Das Ganze war natürlich auch ein Experiment. Wir vermuteten, es könnte klappen mit Marc (7) und Tom (5). Smetanas Moldau wurde intensiv von Schülern des Goethe-Gymnasiums in Bensheim besprochen und humorvoll kommentiert. Das hat Marc gut gefallen. Später sollte er sagen, dass das Orchester zu lange gespielt hat. Tom hat sich eigentlich von Beginn an gelangweilt.</p>
<p>Interessant war: Ich hatte das Gefühl, dass ihn die Musik unterbewusst inspiriert. Wenn ich ihm gesagt hätte: &#8220;Geh doch auf die Bühne und tanze&#8221;, wäre er wahrscheinlich aufgeblüht. Es hat ihn irgendwie geärgert, dass er sitzen musste und seine Kreativität bändigen musste. Als nämlich einer der Jungen auf der Bühne fragte, was die Kinder in einer Passage gehört haben, war er der erste, der sich meldete. Er kam zu allem Überfluss auch noch als erster an die Reihe. Wir haben den Atem angehalten. Und er sagte: &#8220;Eine Wiese mit Blumen.&#8221; Als er realisiert hatte, dass das Mikrofon seine Aussage in den ganzen Saal ausstrahlte, schnaufte auch er nach seinem Einsatz tief durch. Später im Auto hat er gesagt, er sei nicht aufgeregt gewesen. Marc war ehrlich und hat gesagt, dass er sich das nicht getraut hätte.</p>
<p>Meine Frau und ich haben das Konzert genossen. Man konnte mal ein bisschen abschalten. Anstrengend war nur, dass wir Tom bei Laune halten mussten. Wie gesagt, es war ein Experiment, das leider in Teilen doch gescheitert ist. Wenn es ein rasches nächstes Mal gibt, werden wir Tom nicht überfordern und ihn zu Hause lassen &#8211; und es mit ihm in zwei Jahren wieder probieren.</p>
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		<title>Ab in den Keller, Wäsche wartet</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:14:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aus passionpapaNeulich habe ich mich im Keller wieder gefunden. Nach dem letzten Heimspiel vor der Winterpause habe ich die Trikots der F-Jugend der SKG Bickenbach zum Waschen mit nach Hause genommen. Ich wollte mich schon früher anbieten, aber immer waren die anderen Eltern schneller. Es ist übrigens ganz lustig, dass es oft die Kinder ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="width:auto;">
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<td><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/H6rKpUNyOhE6H3iI1mlVfqL07ete_B2MOSV4RnjAv2k?feat=embedwebsite"><img src="https://lh6.googleusercontent.com/-UhLiSby7cU0/Tx0VX7-h7tI/AAAAAAAAFZU/ovdLbEdCAa4/s400/Foto%252022.01.12%252021%252019%252046.jpg" height="375" width="500" /></a></td>
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<td style="font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:right">Aus <a href="https://picasaweb.google.com/clippok/Passionpapa02?authuser=0&#038;authkey=Gv1sRgCMWZmY-KyprSHg&#038;feat=embedwebsite">passionpapa</a></td>
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<p>Neulich habe ich mich im Keller wieder gefunden. Nach dem letzten Heimspiel vor der Winterpause habe ich die Trikots der F-Jugend der SKG Bickenbach zum Waschen mit nach Hause genommen. Ich wollte mich schon früher anbieten, aber immer waren die anderen Eltern schneller. Es ist übrigens ganz lustig, dass es oft die Kinder sind, die wollen, dass man die verschmutzten &#8211; und zum Glück in diesem Alter nur selten nach Schweiß stinkenden &#8211; Leibchen und zugehörigen Hosen und Stutzen mitnimmt. Und dann können die Eltern nur schwer &#8220;Nein&#8221; sagen.</p>
<p>Viel zu lange habe ich die Sportlerwäsche nun also liegen lassen. Zum Glück war der Verschmutzungsgrad nicht sehr hoch. Frühestens im Februar werden die Trikots erst wieder gebraucht, insofern hatte ich auch keinen Zeitdruck. Ich bin allerdings froh, dass mich der Wascheifer gepackt hat. Möglich war dies aber auch nur, weil ich mit dem Bügeln meiner fünf Hemden für die ganze Woche am beschriebenem Sonntagnachmittag bereits fertig war. Unter dem Strich war es also ein richtiger Waschtag.</p>
<p>Noch fällt es mir nicht wirklich schwer, die Trikots der Buben zu waschen. Wenn man allerdings Wäsche aufhängt, verliert man sich gern in einer weiten Gedankenwelt. Mein erster Gedanke war: Lustig, dass Trikots, Hosen und Stutzen einer ganzen Mannschaft auf nur einen Wäscheständer passen. Wieviel Wäscheständer man wohl für den Trikotsatz der A-Jugend braucht? Und gleich darauf: Wirst Du in der Lage sein, so lange die Luft anzuhalten, bis Du die Klamotten der 17-Jährigen aufgehängt hast. Oder wirst Du in irgendeiner Form Schaden nehmen? Ein kleines Quäntchen Angst ist geblieben.</p>
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		<title>Der Rechentrainer</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 07:08:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Neulich, als wir drei Männer auf dem Weg zum Bäcker waren - an einem Wochenende wohlgemerkt, haben wir uns über die Schule unterhalten. Tom wird im kommenden Jahr eingeschult. In Hessen haben sie nun die Erstvorstellung der Kinder auf den März des Vorjahres vorgezogen. So kam ich irgendwie darauf, Tom mal wieder zu fragen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich, als wir drei Männer auf dem Weg zum Bäcker waren &#8211; an einem Wochenende wohlgemerkt, haben wir uns über die Schule unterhalten. Tom wird im kommenden Jahr eingeschult. In Hessen haben sie nun die Erstvorstellung der Kinder auf den März des Vorjahres vorgezogen. So kam ich irgendwie darauf, Tom mal wieder zu fragen, ob er sich denn auf die Schule freut. Bisher hat er immer etwas allergisch reagiert. An diesem Morgen war das anders.</p>
<p>Eigentlich sagte er gar nichts, dafür stieg Marc auf das Thema ein. &#8220;Bis es soweit ist, muss ich dem Tom noch ganz viel beibringen &#8211; Deutsch, Mathe. Wir fangen gleich mit Mathe an.&#8221; Tom hat sich nicht gewehrt, sondern hat ganz aufmerksam zugehört und versucht, die Rechenaufgaben zu lösen. Was auch mehr oder weniger funktioniert hat.</p>
<p>Als das Addieren zu langweilig wurde, wohl eher für Marc als für Tom, ging es an die Multiplikation. Natürlich sollte es eine einfach Aufgabe werden. &#8220;Tom, was gibt 1 mal 1?&#8221; Keine Antwort. Okay, dann versuchen wir es mit einer anschaulichen Textaufgabe. &#8220;Tom, wenn Du einmal zum Bäcker gehst und ein Brötchen kaufst und dann ein Brötchen hast, wieviele Brötchen hast du dann?&#8221; &#8220;Zwei!&#8221;</p>
<p>Das Beispiel war dann wohl doch zu anschaulich. Aber wir hatten einen Riesenspaß. Und darum geht es ja schließlich auch beim Rechnen. Mit den richtigen Lösungen kann man sich noch früh genug beschäftigen.</p>
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		<title>Wenn das Süße zur Qual wird</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:26:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Manche Situation findet man einfach zu süß, herzzerreißend, großartig. Von elterlichen Gefühlen überwältigt, bekommt der Verstand Pause.

Heute wissen wir, dass wir einen solchen Aussetzer hatten, als Nora vor einigen Monat zum ersten Mal in Marcs Bett wollte, um gemeinsam mit ihm einzuschlafen. Klar, muss man einen solchen Wunsch nicht unterbinden. Aber aus einer Episode ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Situation findet man einfach zu süß, herzzerreißend, großartig. Von elterlichen Gefühlen überwältigt, bekommt der Verstand Pause.</p>
<p>Heute wissen wir, dass wir einen solchen Aussetzer hatten, als Nora vor einigen Monat zum ersten Mal in Marcs Bett wollte, um gemeinsam mit ihm einzuschlafen. Klar, muss man einen solchen Wunsch nicht unterbinden. Aber aus einer Episode ist ein Standard geworden. Für Nora ist klar: Ich schlafe im Bett von Marc &#8211; und ganz selten auch in Toms Bett &#8211; ein.</p>
<p>Was ist unser Problem? Natürlich wird es den beiden irgendwann zu eng. Dann schreiten wir, wenn beide tief schlafen, zur Trennungsaktion. Nora landet in ihrem eigenen Bett, ganz sanft und auch gar nicht wirklich unzufrieden. Doch meist zwischen 0 und 1 Uhr ist ihr Schlaf nicht mehr ganz tief und sie realisiert, dass sie sich nicht mehr an jener Stelle befindet, an der sie eingeschlafen ist. Und das gefällt ihr gar nicht.</p>
<p>Und schon schnappt ein zweiter Automatismus zu. Wir holen sie, ihrer Unzufriedenheit lautstark Luft machend, in unser Bett. Meist klappt das ganz gut. Sie schläft in der Regel schnell ein und schläft dann bis in die Puppen. Leider gibt es auch Ausnahmen von der Regel &#8211; im Moment sind diese recht häufig, leider.</p>
<p>Jetzt beginnt die Arbeit. Wir brauchen einen neuen Standard. In der ersten Zeit geht er auf Kosten der Bequemlichkeit. Es ist einfach bequemer, wenn das Kind rasch einschläft und nicht noch ewig herumquängelt und die anderen vom Schlafen abhält, die dann auch noch zu Nörgeln beginnen.</p>
<p>Im Moment ziehen wir die Bequemlichkeit vor und bezahlen das mit Schlafmangel. Doch ewig kann das so nicht weitergehen&#8230;&#8230;Irgendwann&#8230;&#8230;muss damit&#8230;&#8230;Schluss&#8230;&#8230;&#8230;sein&#8230;.. Chrrrrrrrrrrrr&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
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		<title>Die Sprachformerin</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 17:01:38 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[analog und digital]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwann bekommen wir sie doch. Die kleine Nora hat uns mit ihren Wortschöpfungen ganz schön beeinflusst. Einige Worte sind in unseren Sprachgebrauch übergegangen. Doch bald ist es Zeit, sich von den Gewohnheiten zu verabschieden.

Ganz besonders hat uns, ich habe darüber berichtet, beeindruckt, dass sie ihren Namenkunde die ihrer Brüder auf ihre eigene Art interpretiert ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann bekommen wir sie doch. Die kleine Nora hat uns mit ihren Wortschöpfungen ganz schön beeinflusst. Einige Worte sind in unseren Sprachgebrauch übergegangen. Doch bald ist es Zeit, sich von den Gewohnheiten zu verabschieden.</p>
<p><a href="http://www.passionpapa.de/2011/09/13/analog_und_digital/ma-doos-nona/830/">Ganz besonders hat uns, ich habe darüber berichtet, beeindruckt, dass sie ihren Namenkunde die ihrer Brüder auf ihre eigene Art interpretiert hat. Ma, Doos, Nona. </a>Doos und Nona sind uns im Gebrauch mittlerweile auch ganz geläufig. Und tatsächlich, vor vielleicht zwei Wochen ist ihr das Wort Tom einfach so rausgerutscht. Wir waren natürlich begeistert, was wiederum ein kleines Kind (und in der Regel nicht nur diese) dazu animiert, das von der Umwelt begeistert aufgenommene auch zu wiederholen.</p>
<p>Mittlerweile ist es wahrscheinlich sogar so, dass wir häufiger Doos sagen als sie. Zum Glück hört Tom auf beide Varianten. Auch das Mädchen aus der Nachbarschaft nennt Nora jetzt nicht mehr nur beim Spitznamen. Gerade gestern ist aus Lu eine Lu Isa geworden, mit einer kleinen Pause zwischen den Silben. So langsam gewöhnt sie sich dann doch unsere eigentliche Sprache an.</p>
<p>Ich stelle mir die Frage, warum die kleinen Kinder an ihren Versionen von Worten so lange festhalten, obwohl sie doch hören, was die anderen sagen. Ich glaube in diesem Fall sind richtig und falsch keine relevanten Dimensionen. Es geht mehr darum, ob die Kommunikation funktioniert oder nicht. Und im Fall von Namen müssen die Angesprochenen einfach darauf reagieren, dass sie angesprochen werden. Und wenn das funktioniert, ist der Rest eben egal.</p>
<p>Dass Nora ganz genau versteht, was gesagt wird, zeigt sich beim Schauen der Zeichentrickserie Wickie. Der kleine Wikinger nennt seinen Papa, der eigentlich Halvar heißt, Vater. Für Nora heißt er dann eben auch Vater. Und eigentlich heißt gleich der ganze Film Vater. Und da schließt sich dann der Kreis zu Star Wars. Aber das ist dann schon wieder eine andere Geschichte.</p>
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		<title>Muss ich als Papa zurücktreten?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 16:30:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gewissensbisse]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer wieder überkommen mich die Schuldgefühle. Manchmal vergesse ich, dass ich quasi wöchentlich dieselbe Verfehlung begehe. Ich bin ein Ausnutzer, ein Betrüger. Man vertraut mir etwas an - und ich achte schlicht nicht darauf, dass es sich nicht um mein Eigentum handelt. Ich verzehre, verdaue und weg sind sie, die Süßigkeiten.

Treuhänderisch verwalten meine Frau ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder überkommen mich die Schuldgefühle. Manchmal vergesse ich, dass ich quasi wöchentlich dieselbe Verfehlung begehe. Ich bin ein Ausnutzer, ein Betrüger. Man vertraut mir etwas an &#8211; und ich achte schlicht nicht darauf, dass es sich nicht um mein Eigentum handelt. Ich verzehre, verdaue und weg sind sie, die Süßigkeiten.</p>
<p>Treuhänderisch verwalten meine Frau und ich die Süßigkeiten, die unseren Kindern nicht nur an Weihnachten reichlich geschenkt werden. Missmutig sammeln wir das Naschwerk ein, um es kurze Zeit später genüsslich zu vertilgen, ganz gemütlich beim Fernsehen und einfach auch nur so, zwischendrin. Veruntreuen nennt man ein solches Verhalten wohl.</p>
<p>Unsere Kinder fragen in der Regel nicht nach den süßen Gaben. Zu hoch ist manchmal die Geschenkefrequenz, sie können sich nicht daran erinnern. Ganz selten einmal bekommen sie mit, dass wir uns an ihrem Eigentum vergehen. Allerdings beruhigen sie sich ganz schnell wieder. Wir beteuern, dass es aus Versehen passiert ist, es nicht wieder passiert und das ganze süße Zeug für sie sowieso nicht gut sei. Zum Glück liefern sie selbst Argumente dafür. Wenn es ihnen mal wieder ganz besonders gut geschmeckt hat und die Gier unbändige Ausmaße angenommen hat, geben sie das ganze gute Zeug manchmal, wirklich nur ganz selten, auch wieder von sich, auf dem falschen Weg.</p>
<p>Meine Mutter mag füllige Kinder. Damit können wir nicht dienen. Zum Glück. Das hat etwas mit der Kriegs- und Nachkriegszeit zu tun. Damals hatte man doch nichts. Heute hat man, dann soll man es doch auch genießen. Meine Mutter hat uns als Säuglingen auch schon mal Mondamin in die Flaschennahrung gemischt. Dann musste man im Winter nicht so frieren. Sie meint und meinte es doch nur gut mit uns und unseren Kindern. So richtig übel nehme ich ihr das Ganze auch nicht.</p>
<p>Ich aber meine es auch gut mit meinen Kindern. Jetzt muss ich im Winter nicht so frieren &#8211; dafür muss ich aber von Gewissensbissen gequält an meinen Rücktritt als Papa denken. Große Vorbilder zeigen mir allerdings, dass Aussitzen das Gebot der stunde ist. Irgendwie bin ich doch ein Pattex-Papa.</p>
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		<title>Das Jahr ist am Ende</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 07:10:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist die Zeit der Jahresrückblicke. Schockierend. Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Klar, der Blick auf die Kinder und deren Entwicklung führt einem deutlich vor Augen, dass die Zeit rasend schnell vergeht. Das ist eben immer so - und bei jedem.

Es war ein ereignisreiches Jahr. Für mich persönlich, aber auch für die Familie. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die Zeit der Jahresrückblicke. Schockierend. Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Klar, der Blick auf die Kinder und deren Entwicklung führt einem deutlich vor Augen, dass die Zeit rasend schnell vergeht. Das ist eben immer so &#8211; und bei jedem.</p>
<p>Es war ein ereignisreiches Jahr. Für mich persönlich, aber auch für die Familie. Das wird mir erst so richtig klar, wenn ich heute zurückblicke. Irgendwie sind wahnsinnig viele, eigentlich intensive Momente zu sehr an mir vorbeigegangen. Ich habe mich zu viel mit mir selbst beschäftigen müssen. In vielen Situationen war ich nicht so nah an den Kindern dran und bei der Familie, wie ich es hätte sein wollen.</p>
<p>Daraus ergeben sich natürlich Vorsätze für das Jahr 2012. Das wird wieder ein ereignisreiches Jahr mit radikalen Änderungen im Gefüge. Massiv wird der Wiedereinstieg meiner Frau in das Berufsleben. Nora wird den Gang in den Kindergarten antreten. Für alle diese Dinge bin ich zuversichtlich &#8211; und doch bleibt ein Rest an Unsicherheit.</p>
<p>Mein Tipp für die Mütter und Väter, die es schon sind oder noch werden wollen. Genießt die Zeit mit den Kindern gerade in der frühen Phase ihres Lebens. Ich habe in diesem Jahr an dieser Stelle nicht alles richtig gemacht.</p>
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		<title>Von der Geburt bis zum Tod</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 22:54:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es sind manchmal die unverfänglichsten Situationen, in denen sich tiefsinnige Gespräche mit den Kindern ergeben. Die Kinder ins Bett bringen ist eine absolute Standardsituation. Vor dem Einschlafen wird auch in der Regel etwas vorgelesen. Heute war Marc etwas früher als die anderen fertig. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns gemeinsam in sein Bett ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind manchmal die unverfänglichsten Situationen, in denen sich tiefsinnige Gespräche mit den Kindern ergeben. Die Kinder ins Bett bringen ist eine absolute Standardsituation. Vor dem Einschlafen wird auch in der Regel etwas vorgelesen. Heute war Marc etwas früher als die anderen fertig. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns gemeinsam in sein Bett gelegt. Ich habe etwas über körperliche Gebrechen geklagt. Und dass diese etwas mit dem Alter zu tun haben und dass es immer schlimmer wird. Sachen, die man so vor sich hinsagt. Irgendwann, habe ich gesagt, sinkt man dann nur noch ins Grab.</p>
<p>An dieser Stelle habe ich seinen Nerv getroffen. &#8220;Du musst aber noch 59 Jahre leben!&#8221; Dann wäre ich 100. Das scheint für Marc eine magische Grenze zu sein. Ich will mir Mühe geben und alles dafür tun, habe ich gesagt. Ich habe die Schraube weitergedreht &#8211; und weiß nicht, ob das richtig war. &#8220;Man lebt, um irgendwann zu sterben.&#8221; Marc ist traurig geworden. &#8220;Das will ich nicht. dann will ich gleich gar nicht mehr geboren sein. Das ist doch sinnlos.&#8221; Das hat mich beeindruckt und ich habe mit einem Verweis auf die Gründung einer Familie die Kurve bekommen und, dass das Leben viel Spannendes zu bieten hat.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, dass wir uns heute Abend nicht das letzte Mal über Geburt, Leben und Sterben unterhalten haben. Interessant, dass unser kleines Gespräch ausgerechnet kurz vor Weihnachten stattfand.</p>
<p>Übrigens: Ganz unbeschwert hat sich Tom in unsere Unterredung eingeschaltet. &#8220;Bevor man stirbt, kann man doch noch Opa werden.&#8221; Und das stimmt.</p>
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		<title>Ein halber Tag im Krankenhaus</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 22:27:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Über Krankheiten und andere Dinge, die möglicherweise zu stark die Persönlichkeitsrechte meiner Kinder tangieren, möchte ich mich hier nur in geringem Ausmaß auslassen. Und wenn es heute um das Thema Untersuchung in einem Krankenhaus geht, dann möchte ich nicht all zu sehr ins Detail gehen, um die Rechte von Tom zu wahren. Aber einige ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Krankheiten und andere Dinge, die möglicherweise zu stark die Persönlichkeitsrechte meiner Kinder tangieren, möchte ich mich hier nur in geringem Ausmaß auslassen. Und wenn es heute um das Thema Untersuchung in einem Krankenhaus geht, dann möchte ich nicht all zu sehr ins Detail gehen, um die Rechte von Tom zu wahren. Aber einige Begebenheiten waren dann doch so einschneidend, dass ich es für sinnvoll halte, davon zu berichten.</p>
<p>Ich will auch gar nicht erwähnen um welches Krankenhaus sich handelt &#8211; niemand soll sich konkret auf den weißen Kittel getreten fühlen. Ich glaube vielmehr, dass einem solche Dinge in jedem x-beliebigen Hospital widerfahren können.</p>
<p>Der Tag der Voruntersuchung im Vorfeld eines kleinen operativen Eingriffs kann sehr lang werden &#8211; das wissen wir mittlerweile. Heute haben wir gut vier Stunden in der Klinik verbracht, was durchaus in Ordnung ist. Tom war sehr tapfer und sehr geduldig.</p>
<p>Erste Station: Das Gespräch in der Fachabteilung. Ein junger Arzt, der gerade seinen Facharzt macht, hat die Anamnese übernommen. Er fragt mich unter anderem, wie schwer und wie groß Tom ist. Ehrlich gesagt: Diese Frage kann ich nicht so einfach auf die Schnelle beantworten. Wir fangen an zu schätzen. &#8220;Stell&#8217; Dich doch einmal hin&#8230;.Also der Tisch ist ja wahrscheinlich so 80 Zentimeter&#8230;sagen wir also 115 Zentimeter.&#8221; Das Gewicht? &#8220;So um die 20 Kilogramm.&#8221; Später habe ich in der Abteilung eine Waage gesehen. Die hätte man einfach benutzen können.</p>
<p>&#8220;Wird denn auch Blut abgenommen?&#8221; &#8220;Das Kind ist gesund, da brauchen wir das eigentlich nicht. Wenn Sie wollen, können wir das machen.&#8221; Ich habe gedacht, dass das für die Narkose notwendig ist&#8230;&#8221; &#8220;Nicht unbedingt, aber wir können das machen. Dann müssen Sie nachher noch kurz in die Kinderklinik.&#8221;</p>
<p>Dann folgt ein Abtasten und eine Ultraschalluntersuchung. &#8220;Alles in Ordnung.&#8221; Na, dann ist ja gut. &#8220;Ich hole jetzt noch den Facharzt für eine Beurteilung.&#8221; Recht schnell war der Facharzt. &#8220;Nach diesem Befund können wir den Eingriff vornehmen, aber wir müssen nicht.&#8221; Ich sage: &#8220;Die Entscheidung ist nach einer Vorstellung in Ihrem Hause aber schon gefallen. Morgen ist die OP. Oder was sollen wir machen?&#8221; &#8220;Ja gut, dann machen wir die OP.&#8221;</p>
<p>Nächste Station: Labor. Untersuchung der Urinprobe und weitere Planung des Tages. Die Arzthelferin am Telefon zur Kinderklinik: &#8220;Wir haben einen kleinen Patienten für eine Blutentnahme. Können Sie das machen?&#8230;Ach so. Na dann. Auf Wiederhören.&#8221; Die Arzthelferin sucht den Arzt auf. &#8220;Kannst Du mir einen Gefallen tun und die Blutentnahme machen?&#8221; &#8220;Muss das sein?&#8221; Eine andere Ärztin taucht auf. Er: &#8220;Kannst Du bei einem Kind eine Blutentnahme machen? Hast Du das schon einmal gemacht?&#8221; Sie: &#8220;Auf keinen Fall. Was ist, wenn der um sich schlägt?&#8221; Also muss der junge  Mann in den sauren Apfel beißen. Ich beruhige ihn. &#8220;Der Tom macht das schon.&#8221; Lokalanästhetikum. 20 Minuten warten. Mutig schreitet der Mann zur Tat. Tom verzieht kein Gesicht. Ein bisschen Zittern war bei dem Mediziner schon dabei. Alles hat gut geklappt. Tom hat sich über das Pflaster gefreut &#8211; und noch ein weiteres für daheim mitbekommen. Ich frage den Arzt: &#8220;Und, wie war es?&#8221; Er, erleichtert: &#8220;Es war okay.&#8221; Na dann.</p>
<p>Nächste Station: Anästhesie. 45 Minuten Wartezeit. Und da war sie wieder, die Frage. &#8220;Wie schwer ist das Kind?&#8221; Ich weiß es immer noch nicht. Ein Anruf, ein Blick in das Untersuchungsheft. &#8220;Vor einem Jahr wog er knapp 16 Kilo. Sagen wir 18.&#8221; &#8220;Wissen Sie, für die Narkose brauchen wir schon einen einigermaßen genauen Wert.&#8221; &#8220;Ja, ich weiß.&#8221; Ich denke mir, dann wäre es doch besser, den kleinen Kerl einmal zu wiegen. Denken darf man ja. Nach einem kurzen Gespräch über schlaflose Nächte mit Kleinkindern &#8211; die Ärztin ist erstmals schwanger, ziehen wir wieder los zu der Aufnahme der Fachabteilung, wo wir uns abschließend noch einmal melden sollen. Dort sind aber um 15.30 Uhr schon die Monitore abgebaut. Zum Glück haben wir noch die Arzthelferin von vorhin aufgetrieben.</p>
<p>Morgen geht es dann zur OP.</p>
<p>PS: Auf der Pritsche liegend und unter vier Augen sagte Tom zu mir: &#8220;Papa, ich weiß nicht genau, was ich einmal werden will. Bauarbeiter oder Arzt.&#8221; Zuhause klärte er uns schließlich auf. &#8220;Ich habe mich entschieden. Ich will Arzt werden.&#8221;</p>
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