TagAbendessen

Tom L. spricht erstmals über seine Erfahrungen vor der Geburt

Erfahrungsberichte gibt es eigentlich genug. Wenn sie in der Bild-Zeitung gestanden haben, dann erscheint meist kurze Zeit später noch ein Buch. Die einfachste Form findet sich im Schulalltag der Kleinsten wieder. „Mein schönstes Ferienerlebnis“ oder ähnliches werden auch wir noch mehrfach in irgendwelche Aufsatzhefte gemeinsam mit unseren Lieben hineintexten dürfen.

Es mangelt deutlich an Berichten von Kleinkindern darüber, wie sie ihre Zeit in Mamas Bauch erlebt haben. Gestern Abend war es dann soweit: Tom griff einen Teilaspekt des Lebens im Wasser auf. Und irgendwie lieferte er dabei gleich einen Grund, warum die Babys irgendwann ihre warme Höhle verlassen möchten.

Wir saßen beim Abendessen. Er erzählte (hier die transkribierte Version, das Original ist natürlich deutlich besser): „Als ich bei der Mama im Bauch war, gab es kein Frühstück und kein Abendessen. Da bin ich aus dem Bauch rausgekommen und bin ins Bett gegangen. Dann Frühstück und Abendessen.“

Wir sind gespannt auf weitere Geschichten.

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Erwartungen

Nach einem echt kräftezehrenden und nervenaufreibenden Arbeitstag freue ich mich nun vor allem auf zwei Dinge. Auf die Wärme und das Geschrei unserer sechs Wochen alten Tochter und – quasi mittelfristig – auf das kommende Wochenende, das ich mit unserem großen Sohn in Hamburg verbringen werde – wenn nicht noch etwas dazwischenkommt.

Details zu Punkt 2: Es ist ganz wichtig für mich, die Erwartungen nicht zu hoch anzusetzen. Hohe Erwartungen erhöhen den Druck auf Marc und schließlich auch auf mich. Man denkt als Erwachsener zu leicht, dass man sich in ein Kind hineindenken kann und damit genau weiß, zu welchen Leistungen es in der Lage ist und welche Bedürfnisse es hat. Die Konsequenz: Unglücklichsein auf allen Seiten. Es ist eine sehr große Portion Gelassenheit notwendig, um eine gemeinsame Aktivität wie diese zu einer Spaß-Veranstaltung werden zu lassen. Ich schreibe dies auch, um mir das ganze bewusst zu machen.

Details zu Punkt 1: Wenn ich mit meiner Familie beim Abendessen sitze und Nora wie üblich brüllt, kann es sein, dass ich mich nicht mehr an mein Worte von eben erinnern kann. Wie gut, dass ich es dann auf meinem eigenen Blog nachlesen kann. Übrigens: Babys schreien eben bevorzugt abends. Das ist erwiesen. Die Familie kommt zusammen. Die Reizdichte wird stärker. Und die Reize des gesamten Tages werden verarbeitet. Trotzdem freue ich mich darauf – jetzt, hier im Zug sitzend. Mal sehen, wie es später sein wird.

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