TagFerienende

Endlich wieder Kita

Dies ist eine kleine Ansage an alle Eltern, die dem Betreuungsgeld-Konzept folgen und sich für die Betreuung daheim  und hundert Euro Kindersubventionierung entscheiden: Wir haben uns heute alle wie Bolle wieder auf die Kita gefreut. Nach drei Wochen Ferien, von denen zwei ziemlich verregnet waren, stürmte unser Spross heute glücklich wieder seine Gruppe und konnte all seine Freunde wieder begrüßen.

Endlich wieder Kita. Foto: Jürgen Frey  / pixelio.de

Endlich wieder Kita. Foto: Jürgen Frey / pixelio.de

Alle hatten sich ein bisschen verändert – können neue Worte oder sind sogar gewachsen, wie es eben in einer Kleinstgruppe so ist. Natürlich waren die vergangenen drei Wochen wunderschön. Aber man merkte doch, dass Eltern ihrem Kind vieles geben können, die Kinder aber vor allem unter andere Kinder gehören, um mit diesen zu spielen.

Hier wird gemeinsam gefrühstückt, gespielt, draußen im Sandkasten getobt, es kommt einmal in der Woche ein Trommler, um mit den Kindern zu musizieren. Es gibt eine Kinderbücherei – die Kleinen haben sogar eigene Betten für den Mittagsschlaf. Wir sind echte Fans der Einrichtung. Und auch der kleine stimmte heute im Auto ein Lied an, als er merkte, dass es wieder in seine Gruppe geht. Und pfiff „Kika – Kika“…

In diesem Sinne: Happy Kita!

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Schulstart erfolgt

Marc und sein Papa sind wieder in der Schule angekommen. Ich hatte ja von meinen Ängsten im Hinblick auf das Ende der Sommerferien berichtet. Mittlerweile hat die erste Vorstandssitzung des Förderverins der Hans-Quick-Schule in Bickenbach stattgefunden. Es war recht interessant. Wir haben in neuer Besetzung einige Dinge vor, von der Schule und Kinder profitieren sollten. Ich werde mich natürlich ganz stark beim Thema Öffentlichkeitsarbeit einbringen. Das heißt auch eine Facebook-Seite wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Heute Abend gehen wir in den Elternabenden der ersten Klassen auf Mitgliederwerbung. Hoffentlich finden wir wieder ein paar Mitstreiter. Falls jemand der Leser zum Thema Förderverein einer Schule etwas wissen möchte, kann er mich gern kontaktieren.

Auch Marc ist langsam wieder in der Schule angekommen. Die erste Woche war wirklich ziemlich schräg. Man hat gespürt, dass er mit der Umstellung zu kämpfen hat. er war deutlich zerstreuter als sonst. Er redete gelegentlich wirres Zeug. Auch seine Gedankenwelt war stark erschüttert. In solche einer Situation ist es ganz besonders wichtig empathisch zu sein. Wir haben uns bemüht, nicht alles auf die Goldwaage zu legen, um seine Verunsicherung nicht noch zu verstärken. Jetzt ist die zweite Woche bald rum. Und es ist alles viel klarer. Die Zerstreutheit ist quasi verschwunden. Der Alltag ist da.

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Hilfe, die Schule geht wieder los!

Nein, dieser Aufschrei stammt nicht von unserem Sohn, der am Montag in der 2. Klasse an den Start geht. Er sieht das Ganze durchaus gelassen. Dafür hat der Papa Bammel – spürbar.

In den Fereien herrschte Ruhe. Kein Elternbeiratsabend, keine Sitzung des Fördervereins der Schule. Einfach Ruhe.

Doch jetzt kommen die ersten Mails. Das Planen beginnt. Die Einschulungsfeier der neuen Erstklässler wird von den ehemaligen ersten Klassen gestaltet, Essensspenden, Aufbau, Abbau und so. Dann folgen kurz darauf die ersten Abendtermine. Vorstandssitzungen des Fördervereins, Elternbeiratsabende. Alles sehr wichtig und löblich. Viele Leute schenken den Gremien und dem schulischen Miteinander ihre Zeit. Jeder will für alle nur das Beste. Und dennoch hat man das Gefühl: Irgendwie dreht sich mehr um das Drumherum, als um das, was Schule eigentlich ausmacht.

Ich bin mal gespannt, wie ich in das neue Schuljahr hineinkomme. Um Marc mache ich mir da keine Sorgen.

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