TagGarten

Horror Obi

Wenn die halbe Familie schläft, dann kann sich die andere Hälfte um Haus und Hof kümmern. Da das runde Pflaster noch bei Obi im Regal liegt, starteten wir am Sonntag (!) um kurz nach 13 Uhr in Richtung Bensheim. Ich dachte mir noch: Wer soll eigentlich am Sonntag in einen Baumarkt fahren, wenn man auch in der Innenstadt flanieren und shoppen kann – auch das muss man an einem schönen Sonntagnachmittag ja nicht unbedingt machen.

Auch wenn man schon 38 Jahre alt ist, ist man nicht vor Blauäugigkeit und Dummheit gefeit. Ganz Südhessen war bei Obi. Der Parkplatz war überfüllt, die Leute haben sich eine Bratwurst nach der anderen reingezogen und sind panisch in denLaden rein und wieder raus gestürmt. Es war die Hölle auf Erden. Marc und ich sind wieder abgezogen – ohne stehen zu bleiben. Ich habe wieder etwas gelernt.

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Rasenmäher

Ganz früh heute Morgen habe ich den Rasenmäher angeworfen und das erste Mal in der Saison den Rasen gestutzt. Ehrlich gesagt, habe ich eher Unkraut als Rasen gemäht. Ich weiß gar nicht, wieviel Gift die Leute in ihren Garten schmeißen müssen, um den Rasen frei von Löwenzahn und anderem Strauchwerk zu halten.

Genauso lustig finde ich, wenn in den Prospekten der Baumärkte bei den Rasenmäher angegeben wird, in wieviel Stufen sie Schnittlänge einzustellen ist. ich bin immer foh, wenn der Rasen gemäht ist. Mit ist doch die Schnittlänge völlig egal. Dass in unserem Garten ein Laie am Werk ist, scheint auch die Tatsache zu dokumentieren, dass es mir genauso egal ist, ob der Raden morgen vom Tau noch nass ist. Ich finde, jetzt sieht unser Grün im Rasen deutlich gestutzt aus. Und darum geht es schließlich, wenn die Jungs im Garten kicken und im Sandkasten spielen wollen. Die Sandkiste hat übrigens zum Saisonstart 50 Kilogramm Sand spendiert bekommen. Irgendwie kommt immer was weg.

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Gartentag

Heute war ein typischer Gartentag. Ich habe mir allerdings das Recht herausgenommen, die Arbeiten alleine zu verrichten. Ein Rekonvaleszent darf nicht aus dem Haus. Der andere minderjährige Mitbewohner hat den Nachmittag verschlafen.

Morgens hab ich noch die Reste der Fällaktion beseitigt – Nachbarn sind etwas Wunderbares (Anhänger, Auto mit Anhänger-Kupplung und volljährige, hilfsbereite Kinder findet man beispielsweise unter ihnen).Die Überbleibsel der Weide befinden sich nun also in der ersten Kompostierungsstufe in der Kompostierungsanlage. Jetzt ist der Garten zwar frei von Geäst – aber dafür wird umso deutlicher, dass die Mähsaison begonnen hat.

100 Kilogramm Schotter habe ich in dem Loch versenkt - tatsächlich ist das so viel wie nichts.

100 Kilogramm Schotter habe ich in dem Loch versenkt - tatsächlich ist das so viel wie nichts.

Am Nachmittag dann habe ich an eines meiner Projekte im Garten gewagt. Der Vorgarten soll ein rundes Pflaster bekommen, mit einem Durchmesser von 1,45 Meter. Das wird ein Bereich sein, in dem es kein Unkraut mehr geben wird. Dann war also erstmal auskoffern angesagt. Spaten und Schaufel haben auf diesem Weg dann auch die Saison begonnen. Die erste Kieselschicht ist auch schon eingebracht. Jetzt geht es mit Splitt weiter. Dann folgt das Pflaster. Wenn sich die Knie wieder beruhigt haben und der Rücken auch wieder mitspielt, werde ich berichten, wie es weiter gegangen ist.

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Erholt Euch!

Einer der am nettesten gemeinten Wünsche vor dem Wochenende: Erholt Euch ein bisschen! Wie gesagt: Gut gemeint und wirklich nett, nur steht dem die Realität häufig entgegen.

Wir sind ja alle froh, dass der Frühling nun endlich da ist. Aber: Je mehr Frühling, desto mehr Heuschnupfen. Zum Glück ist in unserem Haushalt nur die Elterngeneration betroffen – hoffentlich bleibt das so. Auf jeden Fall war es echt übel an diesen zwei Wochenendtagen.

Verschlimmert werden die Effekte noch, wenn man vom schönen Wetter getrieben Gartenarbeit verrichtet. Mit einem Kettensägen-Kumpel sind wir unserer Korkenzieher-Weide zu Leibe gerückt. Erfolgreich – jetzt liegt der ganze Garten voll mit Grünabfall. Das riecht nach noch mehr Arbeit. Auf jeden Fall haben wir ordentlich Pollen aufgewirbelt. Des Rest des Tages war quasi gelaufen. Mutig haben wir am Nachmittag noch die Wiesbadener Innenstadt geentert. Bis zum H&M haben wir es geschafft, der Papa hat Klamotten gekauft und dann haben wir auch wieder mit tränenden Augen und triefenden Nasen das Weite gesucht.

Richtig übel wurde es erst heute: Der Tag begann mit einem Paukenschlag. Tom ist mit seinem Gesicht gegen eine Stufenkante gerasselt. Das Ergebnis: Vier lockere Schneidezähne und einMund voller Blut. Das ist wirklich keine schöne Sache. Ärztlichen Notdiensten sei dank, konnten wir uns nach fachmännischem Blick auf die Bescherung wiederetwas entspannen. Bei positivem Verlauf dürften die Zähne wieder festwachsen. Bei Milchzähnen ist das so – so ein Glück. Beobachten müssen wir den kleinen Mann trotzdem.

Morgen geht es dann wieder total entspannt und erholt zur Arbeit.

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