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Ab wann darf man kämpfen?

Man kämpft ja im Leben um einiges. Um ein bisschen Freizeit, um mehr Gehalt, um den Ausgleichstreffer in der Schlussphase und manchmal auch nur um etwas mehr Glück. Ich erinnere mich noch gern, als meine ersten Kämpfchen begonnen haben. Meine lieben Eltern sandten mich als Marienkäfer verkleidet zum Karneval in den katholischen Kindergarten. Dort angekommen registrierte ich als Vierjähriger schnell: Da ist so richtig etwas schiefgelaufen. Die einen hatten Säbel, die anderen Pistolen, wieder andere Pfeil und Bogen oder Schwerter. Und ich? Ich besaß Flügel und Punkte im Gesicht. Glaubt mir, im Folgejahr war ich bewaffnet bis unter die Zähne.

Vor dem Gang zum Kindergarten war die Welt noch in Ordnung: Ich als Marienkäfer mit vier Jahren...

Vor dem Gang zum Kindergarten war die Welt noch in Ordnung: Ich als Marienkäfer mit vier Jahren…

Ähnliches ist jetzt allerdings auch bei uns passiert. Zunächst zog das geschenkte Piraten-Wimmelbuch bei uns ein. Mit so Typen wie „Entersäbel Luis“, „Leo der Schreckliche“, „Haken-Jo“ und „Lars Rotbart“. Das stieß auf großes Interesse. Dann hielten die kleinen Plastik-Piraten bei uns Einzug. Eine gute Idee – so dachten wir – Playmobil statt Schokolade im Adventskalender. Darauf folgte Weihnachten das große Playmobil-Piratenschiff und schließlich auch eine Staffel „Wickie der Wikinger“. Unser dreijähriger Spross erinnerte sich an meine Karnevalsutensilien und die Patentante brachte Schwert und Schild vorbei. Seitdem wird morgens nach dem Aufstehen zunächst die Rüstung angelegt.

Wiki der Wikinger ist nichts dagegen: Schwert, Bogen, Axt...

Wickie der Wikinger ist nichts dagegen: Schwert, Bogen, Axt…

So ein Bogen wie bei Wickie musste her. Er besteht aus einem Holzbügel. Und natürlich folgen sehr schnell viele Gespräche: Warum man nicht mit dem Papa kämpft, warum man sowieso nicht in der Familie kämpfen sollte. Warum kämpfen etwas Schlechtes ist. Unsere Home-Story läuft viel geordneter ab, als das, was man geboten bekommt, wenn man heute versehentlich durch Kika oder Super RTL zappt. Aber ich musste schon das ein um’s andere Mal darauf hinweisen, dass Piraten und Wikinger nicht unentwegt nur gefochten und geschossen haben, sondern zwischendurch die Segel gesetzt, gekocht, das Deck geschrubbt und auch mal zusammen gefeiert  oder einen Schatz versteckt haben.

Wie bei allen Phasen, wird auch diese Kämpfernatur wieder durch etwas Neues ersetzt werden. Nach Bauernhof und Bob der Baumeister folgten schon zahlreiche Charaktere. Die regen ja die Phantasie beim Spielen an.

Meiner Meinung nach kann man sich Themen wie Cowboy, Indianer, Piraten, Wikinger, Soldaten oder anderen Kampfhähnchen eh nicht entziehen und muss einfach sehr gut alles erklären. Und dennoch interessiert mich eure Meinung: Wie geht ihr mit dem Thema um?

Ich bin übrigens im Erwachsenenalter ein ganz friedfertiger Mensch geworden – und das, obwohl ich mit Vier und mit Fünf sehr viele Plastikrevolver besaß. Und wehe, es behauptet einer etwas anderes…..

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PS: Gern bespreche ich dieses und weitere Themen mit Euch auch persönlich auf dem 1. ElternBloggerCafé mit Windelweltmeisterschaft in Düsseldorf am 12.01. ab 13.30 Uhr…

PPS: Das „Mein Piraten-Wimmelbuch“ ist übrigens eine riesige Empfehlung…

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Demografischer Wandel im Hessenpark

Konntet ihr gestern auch diesen großartigen, weil sonnigen und warmen, Oktobertag gemeinsam mit eurer Familie genießen? Ich war einer der Glücklichen, denen diese Ehre zuteil wurde. Da habe ich doch wirklich die richtigen Tage für meinen Urlaub erwischt.

Die Windmühle im Hessenpark

Die Windmühle im Hessenpark

Es war ja absehbar, dass dieser Tag wettermäßig günstig werden würde. Eigentlich hatten wir uns mittelfristig schon auf einen Indoor-Tag eingestellt. Aber kurzfristig, mit dieser Wettervorhersage, haben wir uns umentschieden. Obwohl wir erst vor wenigen Wochen im Hessenpark gewesen sind, fiel unsere Wahl erneut darauf. In den Ferien gibt es dort neben den „normalen“ Handwerkervorführungen auch noch spezielle Aktionen für Kinder. Dieses Mal drehte sich alles rund um das Thema Papier.

So haben Nora und Tom Papierperlen gebastelt, während Marc und ich eine Weile in der Schmiede verbrachten, wo ein Schmied seiner Arbeit nachging. Die Bastel-Ergebnisse können sich sehen lassen. Es handelt sich hier um eine einfache Methode, hübschen und kostengünstigen Schmuck für den Eigengebracuh zu fertigen. Im Rahmen der Aktion im Hessenpark durfte jedes Kind drei solcher Perlen produzieren. Aufgefädelt an einem Wollfaden, ergibt das schon einen feinen Schmuck.

In einigen der Gebäude sind auch Ausstellungen untergebracht. Ausstellungen bieten unglaublich viel Gesprächsanlässe mit den Kindern. Es sind immer Fragen da, die nach Antworten trachten. Die Ausstellung mit den alten Fotoapparaten und dem Schwerpunkt Sofortbildkameras auf dem Marktplatz – und damit einem Bereich, für den noch kein Eintritt fällig wird, – ist selbstverständlich ganz nach dem Geschmack von Papa. Die Ausstellung mit den Exponaten herausragender Leica-Fotografen hatte gestern leider nicht geöffnet. Vielleicht beim nächsten Mal.

Sehr ausführlich war das Gespräch mit Marc nach dem Besuch der Sonderausstellung „Alt und Jung – Vom Älterwerden in Geschichte und Zukunft“ in der Stallscheune aus Asterode. Eine Armade von Playmobil-Männchen zeigt dort unter anderem anschaulich, was demografischer Wandel für unsere Gesellschaft bedeutet. Ich habe ein paar erklärende Worte dazu verloren und plötzlich kam Marc auf die Idee, den Mangel an Menschen im mittleren Alter mit Hilfe von Klonen auszugleichen. „Warum ist das Klonen bei uns eigentlich verboten?“, ist eine seiner Fragen. Ich habe auf die moralischen Bedenken hingewiesen – was er auch eingesehen hat. Zwischenzeitlich war sein Vorschlag, die Klone einfach nur bis zum Alter von 40 Jahren leben zu lassen. Hier habe ich meine und die berechtigten Bedenken der Gesellschaft noch deutlicher dargestellt. Und auch hier zeigte Marc, dass er das Ganze sehr gut nachvollziehen kann. Das mit den „echten“ Menschen“ und den „geklonten“ Menschen, also mit zwei Gruppen von Menschen, ist vom Tisch.

Ein Geist in der Windmühle.

Ein Geist in der Windmühle.

Als das Thema einigermaßen abgeschlossen war – ich bin gespannt, wann es ein weiteres Mal auf der Tagesordnung landet -, ging es noch in die Puppenmacherwerkstatt und die gut erhaltene Windmühle, die ihren Ursprung allerdings nicht in Hessen hat. Zum Abschluss, am Ende eines ordentlichen Fußmarsches, haben wir vom Hessenpark eigenen Postamt aus noch eine Karte mit Hessenpark eigenem Stempel an Freunde in Frankreich geschickt. Die ersten haben da schon sitzend zugeschaut, wie andere arbeiten.

Ein guter Tag, mit allem drum und dran.

Blick auf den Traktor

Blick auf den Traktor – die anderen arbeiten lassen.

 

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Vier, schon

Kerzen auspusten

Nora beim Kerzen auspusten.

Bei uns ballen sich gerade die Geburtstage. Nora ist doch am Sonntag tatsächlich schon vier geworden. Das war ein schöner Tag gestern. Omas und Opas waren da – und ganz wichtig die Mädchen aus der Nachbarschaft. Ehrlich gesagt: Die Schenkerei wird immer kleinteiliger und weniger spektakulär – in unseren Augen. Das wertvollste Einzelgeschenk war eine Sigg-Flasche für 18,99. Lego und Playmobil haben wir ausreichend im Haus. Es kann schon sein, dass hier irgendwann noch etwas hinzu kommt. Das schließe ich nicht aus. Aber vermisst wird es nicht wirklich – es ist ja da, und liegt links, meistens.

Geschenke sind natürlich trotzdem etwas Tolles. Klar. Nora hat sich auch über alles gefreut. Heute Morgen ist sie extra zeitig aufgestanden, um zu fragen, ob noch mehr Geschenke kommen. Nachdem wir das verneint hatten, sagte sie: „Ich brauche sie aber.“ Klar, aber jetzt muss sie erstmal wieder warten. Zum Glück kann sie mit ihren großartigen, wenn auch kleineren Geschenken, erstmal eine Menge Spaß haben. Und wir mit ihr. Danke dafür, kleine Nora – und alles Gute und Liebe für Deine Zukunft. Wir sind immer bei Dir, wenn Du uns brauchst.

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Ich will Spielzeug, mit dem ich auch arbeiten kann!

Mann, was war das ein böser Kommentar, als ich kürzlich gepostet hatte, dass wir super viele Geschenke erhalten, die wir doppelt und dreifach bekommen. „Undankbar“ – „da haben sich Freunde Gedanken gemacht und dann so ein Blogpost“, hieß es. Nundenn. Es hat sich wenig verändert. Wir bekommen noch immer den zwölften Teddybär oder das siebenunddreißigste Schnuffeltuch geschenkt. Was uns zu einer Strategie-Änderung im Freundes- und Familienkreis veranlasst hat.

Wer uns fragt, der bekommt inzwischen genaue Tipps, was wir denn gebrauchen können. Einen Strampler in Größe xy etwa oder einen neuen Anorak. Für das Spielzeug sind wir derzeit auf der Suche nach zwei großen Spiel-Tonnen, die nicht nur schön ausschauen und groß sind, sondern sich auch idealerweise in unsere Einrichtung einfügen. Eine große Herausforderung und selbst das Internet hat sich bislang als wenig hilfreich erwiesen.

Spielzeug für den Sohnemann oder für den Papa?

Spielzeug für den Sohnemann oder für den Papa?

Beim Spielzeug muss ich zugeben, dass ich kürzlich selbst einmal zugeschlagen habe, als es einen kompletten Flughafen im Aldi für nur 10 Euro zu erstehen gab. Zugegeben: Das Spielzeug ist ab drei Jahren, niemand weiß, ob dies auch keine Schadstoffe enthält und die kleinen Männchen sind für ein Kleinkind ungeeignet. Aber sie eignen sich einstweilen für den Papa. Ich sehne die Zeit herbei, in der ich meine gehorteten Schätzchen wieder ausgraben kann: Die Fisher-Technik Überreste. Viel Lego, das schon mein Bruder vor über 50 Jahren im Einsatz hatte – und das ich vor über 30 Jahren grandios aufgerüstet habe. Von meinen Playmobil-Spielsachen ist nichts mehr vorhanden – mein schönes Piratenschiff, verschenkt und nie wieder aufgetaucht. Aber ein weiterer Schatz schlummert noch bei meinen Eltern: Die Märklin-Eisenbahn in Spur H0. Lediglich die Lok ist geschrottet, weil ich als frühpubertierende Göre in Versuchung kam, diese aktiv entgleisen zu lassen, aber ich denke, dass Ebay hier helfen kann.

Und in Gedanken baue ich schon eine vier mal fünf Meter große Eisenbahnplatte auf, verlege Kabel für Weichen und Beleuchtung, überziehe die Platte mit Kunstrasen und bastel mit Styropor einen großen Tunnel.

Bis es so weit ist, wird noch einige Zeit verstreichen. Das Söhnchen ist nun viereinhalb Monate alt und interessiert sich eher für seine Händchen, einen Ball und wenige Spielzeuge, die wir ihm geben, damit er nicht vor lauter Krimskrams einen Spielzeug-Overload erfährt.

Ach ja: Ein Kosmos Elektronikbaukasten müsste auch noch im Bestand sein. Das Radio, das man aus hunderten Widerständen zusammensetzt, habe ich damals nie ans Laufen bekommen. Wer weiß – vielleicht gelingt’s mir heut 🙂

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Aufpassen im Kreuzungsbereich!

Es ist bekannt und irgendwie auch nachvollziehbar, dass Playmobil und Lego die absoluten Spitzenreiter im Bereich der Kunststoff-Spielewelten sind – zumindest bei uns in Deutschland ist das so. Es ist auch bekannt, dass die meisten Kinder leicht einen Zugang zu den diversen Themenwelten finden. Die Begehrlichkeit ist groß, als Schenkender ist einem zumindest die temporäre Endlos-Liebe sicher.

Es gibt allerdings auch die eine oder andere beachtenswerte Alternative. Wer also noch Platz in Haus oder Wohnung und Playmobil sowie Lego schon rauf und runter gespielt hat, kann auch noch in neue Spielewelten eintauchen. Eine dieser Spielwarenserien ist Tomica aus dem Hause Tomy. Am Wochenende haben wir das Starter-Set Hypercity 85401 auf Herz und Nieren getestet.

Von passionpapa

Um es gleich zu Anfang zu chrakterisieren: Es handelt sich hier um eine Mischung aus einem automatisierten Parkhaus und einer Brio-Bahn aus Kunststoff. Und wie bei allen Spielewelten muss man auch hier eine gewisse Zeit für den Aufbau einrechnen. Allerdings geht es hier bei weitem nicht so handwerklich zu wie bei den größeren Playmobil-Welten.

Die Parkhauseinheit ist kompakt und zu 99% fertig aus dem Karton zu nehmen. Der Supermarkt auf der Grünen Wiese braucht beim Aufbau und Bekleben etwas Fingerspitzengefühl – hier geht es etwas kleinteiliger zu. Das Schienensystem für den elektrisch angetriebenen Pseudo-ICE können dank eines sehr einfachen aber funktionierenden Stecksystems auch die Kleinen zusammenbauen. Allenfalls die Verbindung zur Hauptspieleeinheit muss man als Elternteil vielleicht unterstützen. Das optimale Alter der Spieler wird mit 4 bis 7 Jahren angegeben. Das ist absolut in Ordnung – auch die obere Altersgrenze ist ehrlich.

Von passionpapa

Dem Set liegt ein dreiteiliger Zug bei, ebenso zwei Spielzeugautos in Standardgröße. Damit ist klar, dass auch alle anderen Spielzeugautos gern gesehen sind. Auch das Schienensystem ist durchaus mit anderen Schienengefährten aus dem Bestand der Kinder kompatibel. Das gilt allerdings nur für den manuellen Betrieb.

Die Steuerungseinheit befindet sich in dem Hauptmodul. Wenn man das Spiel einschaltet und den Zug mit einem separaten Schalter auf seinen Rundkurs schickt, organisiert sich der Verkehr im Automatikmodus von ganz alleine. Die Autos halten an der Schranke, wenn der Zug in den Bahnhof einfährt und kurz darauf die Fahrt fortsetzt. Er kann auch haltlos durch die Gegend fahren. Auch da funktioniert die Selbstorganisation. Die Autos werden mit einer Art Aufzug nach oben befördert. Für den permanenten Verkehr sorgt die Schwerkraft.

Von passionpapa

Interessant wird es, wenn die Kinder die Kreuzungssituation im manuellen Betrieb selbst organisieren. Dann kommt es zu ziemlich vielen Unfällen und hektischem Treiben. Die Autos verkeilen sich mit dem Zug, schieben sich ineinander. Zugegeben ist dann der Spaß eigentlich am größten, vor allem im gemeinsamen Spiel. Die Verkehrsgeräusche und das Klackern des Autoaufzugs sowie das Schreien und Gicksen konnte man über viele Stunden in unseren vier Wänden vernehmen.

Von passionpapa

Doch irgendwann kommt der Punkt, da die Kinder auf der Matte stehen, leicht verzweifelt gucken und sagen: „Die Batterien sind alle!“ Das klassische Problem. Die Steuereinheit benötigt drei Babyzellen, der Zug nochmals eine. Die Batterien liegen – wie so oft – dem Spiel nicht bei. Das ist grundsätzlich kein Problem, nur sollte ein Schenker oder Übergeber diese 5 bis 6 Euro gleich noch mit investieren, damit es keine langen Gesichter gibt. Akkus sind natürlich auch möglich.

Auf einer Skala von 1 bis 10 vergebe ich für das Spielset Tomica Hypercity 85401 7 Punkte. Die Spielewelt ist nicht zuletzt durch die unterschiedlichen Aufkleber sehr detailreich. Die Verarbeitung ist für ein Kunststoff-Spielzeug sehr gut. Die Schienen lassen sich leicht stecken, der Zusammenhalt ist gut. Die Spielsituation Verkehr und Leben in der Großstadt ist realitätsnah, wenn auch die thailändische Herkunft des Spiels zumindest Erwachsenen auffällt. Die Grundausstattung ist natürlich erweiterbar. Der ordentliche Energiebedarf und der recht hohe Preis (normalerweise kostet das Set rund 90 Euro, im Moment (Stand: 6.Dezember 2010) ist es bei Amazon für unter 70 Euro zu haben) zählen sicher zu den Negativpunkten.

Transparenzhinweis: Das Starter-Set Tomica Hypercity 85401 wurde uns als Testmuster kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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Aufwand, Ikea, Playmobil

Keine Frage, die Playmobil-Spielewelten sind großartig. Im aktuellen Programm ist wieder einmal für jeden etwas dabei. Die Drachenritter sind sicher vor allem für Kinder ab 6 ein Traum. Die tierischen Welten Zoo, Wildtierstation bzw. Tiere Afrikas und Bauernhof sind sicher auch schon etwas für kleinere Kinder.

Auch die Welten, die das normale Leben widerspiegeln, sind großartig. Tom hat zum vierten Geburtstag das Ferienhaus, den Kern der Ferienwelt geschenkt bekommen. Wieder einmal überzeugen die Details, wenn auch der Sanitärbereich ein wenig schwerer bespielt werden kann als Terrasse oder Wohnzimmer. Dann verlegt man das Stille Örtchen eben kurzerhand nach draußen.

Allerdings mache ich immer wieder den Fehler, einen Großteil der Vorarbeit nicht schon im Vorfeld zu erledigen. Ehrlich gesagt, geht es nämlich schneller von der Hand einen Kleiderschrank von Ikea zu erreichten, als ein mittelmäßig aufwändiges Gebäude von Playmobil. An vielen Stellen kommen die Kleinen nämlich auch selbst nicht weiter, abgesehen davon, dass man bei den kleinen Teile höllisch aufpassen muss, dass sie nicht unter dem Sofa verschwinden.

Wer die Welten nicht schon zum Teil errichtet an die Kinder übergibt, der muss mit nörgelnden Genossen rechnen, die einer ziemlichen Geduldsprobe ausgesetzt sind. Wenn Papa erstmal mal im Bau-Flow ist, dann lässt er sich auch noch recht ungern helfen. Spannungen sind programmiert. Da ist ein kühler Kopf gefragt.

Also liebe Eltern: Weihnachten naht, Playmobil-Welten wechseln wild die Besitzer. Gut beraten ist, wer einen kuschligen Adventsabend damit verbringt, sich als Baumeister zu betätigen. Das schont die Nerven – und man hat das ganze Spielzeug nur für sich allein. Aufwand, Ikea, Playmobil.

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