TagPlaymobil

Freies Spiel

Tom ist 3 Jahre alt geworden – Wahnsinn. Das ist das Schicksal von Eltern. Sie bekommen ganz direkt und täglich vor Augen geführt, dass sie unaufhaltsam älter werden. Und irgendwie hat das Älterwerden etwas von Exponentialfunktion.

Eigentlich geht es hier aber um Toms Geburtstag. Das zweite Kind hat es irgendwie nicht so einfach. Noch schlimmer wird es wohl, wenn es auch noch ein drittes Kind gibt – und das trifft auf uns ja nun zu. Das zweite Kind also profitiert zwar vom ersten Kind. So dürfen zweite Kinder schon viel früher viel mehr als die ersten Kinder. Auch Spielsachen sind in Regel schon im Überfluss vorhanden. Und Kontakt zu anderen, größeren Kindern haben sie auch schon früher.

Allerdings fällt es den zweiten Kindern schwer, einen eigenen Kleinkinder-Freundeskreis aufzubauen. Da – in unserem Fall – der große Bruder irgendwie immer mitmischt. Auch das Spielzeug gehört ja eigentlich dem Großen. Das mündet oft in ziemlichem Ärger.

Also haben wir uns jetzt so zum dritten Geburtstag gedacht, Tom braucht eine eigene Spielewelt. Irgendwie hat sich herausgestellt, dass Tom sehr an Tieren interessiert ist. So hat er ein kleines Auge auf die Safari-Wildtierpflegestation von Playmobil geworfen. Jetzt hat er also insgesamt drei Teile davon bekommen. Weitere Teile halten wir noch zurück – für Weihnachten -, um ihn nicht zu überfordern.

Ein Haufen Tiere ist dabei. Und da es mehr als drei Schenker gibt, haben wir noch eine Mikrowelle für die Spielküche in Auftrag gegeben. Auch die gab es als Geschenk. Die Freude über alles war recht groß. Tom hat alles gut angenommen und – natürlich – mit Marc drauf los gespielt.

Dass die Spielzeuge nichts miteinander zu tun haben, kann nur Erwachsenengehirnen entspringen. Hauptbeschäftigung von Tom war es nämlich, ein Tier nach dem anderen in der Mikrowelle auf dem Drehteller zu garen. Das war dann auch der Mikrowelle zu viel: Sie hat angefangen zu spinnen und musste leider vorübergehend aus dem Verkehr gezogen werden.

Es gab übrigens Zebra, Nashorn und Pelikan.

Flattr this!

Weihnachtsvorboten

Ich bekenne: Ich liebe Lebkuchen und Dominosteine. Viele Menschen schimpfen, dass der Einzelhandel schon im September das Weihnachtsgebäck verkauft. Mich stört das nicht. Ganz im Gegenteil: Früh in der Saison ist der ganze Schleckerkram am besten.

Auch das Thema Christkind hat schon Hochkonjunktur. Marc hat schon die ersten Wunschzettel geklebt. Dazu schneidet er aus Prospekten und Katalogen seine Favoriten aus. Diesmal steht die Drachenwelt von Playmobil ganz oben auf der Liste der begehrten Objekte. Es gibt eine große Burg und einen einzelnen Turm. Der Preisunterschied ist beträchtlich.

Noch kann ich hier frank und frei über unsere Geschenke zu Weihnachten berichten. Wenn Marc erstmal lesen kann, dann sind solche Geschichten hier tabu – ist doch logisch.

Auf jedem Fall wollten wir ihm klar machen, als er wieder einmal im Schaufenster vor der Drachwenwelt stand, dass die große Burg viel zu teuer sei. Das Christkind habe für ein einzelnes Kind nicht so viel Geld. Schließlich gebe es viele Kinder – und alle wollten Geschenke vom Christkind bekommen. (Meine Frau findet die Mär vom Christkind sei besser als die Mär vom Weihnachtsmann. Ich bin eigentlich kein Freund dieser Ansätze. Allzu schnell gerät man in Erklärungsnot.)

Er hat die Stirn in Falten gelegt und eine, seine Lösung gefunden: „Dann gebt dem Christkind doch Geld, so dass es nur den Rest bezahlen müsste.“

Ganz schön pfiffig eigentlich, dachten wir.

Flattr this!

Sieg im dritten Anlauf

So richtig überzeugt war ich von der Qualität des Schiffes nicht, wenn auch das Feedback den ganzen Tag über ganz gut war.

Von passionpapa.de

Marc hat tatsächlich die Landbach-Regatta beim Bickenbacher Volksfest gewonnen. Gewinner gibt es in zwei Kategorien und vier Altersklassen: Einmal werden die hübschesten Boote ausgezeichnet, wobei erkennbar sein soll, dass die Kinder auch wirklich selbst Hand angelegt haben. Dann werden noch Gewinne ausgelost – unter allen Schiffen, die das Ziel erreichen. Also um Geschwindigkeit geht es nicht.

Von passionpapa.de

Da hätte Marcs Boot auch keine Chance gehabt. Das Segel hat nämlich manchmal so günstig gestanden, dass das Schiff gegen die Strömung in die falsche Richtung fuhr. Entsprechend lang war es dann auch unterwegs.

Von passionpapa.de

Erster Preis ist der Playmobil Hühnerstall (4492) gewesen. (Beim Zusammenbauen fragte meine Frau übrigens: „Was sind denn die weißen Dinger?“)

Für den Marc war es ein erfolgreicher Tag – und Papa hat sich dann auch gefreut. Mal sehen, was nächstes Jahr drin ist, wenn auch der Tom mit seinem eigenen Boot an den Start geht.

Flattr this!

© 2019 passionpapa

Theme by Anders NorenUp ↑