TagSpaten

Heinerfest 2

Irgendwie liegt hinter uns ein hartes Wochenende. Vieles davon ist der Hitze geschuldet und den körperlichen Gebrechen des mutmaßlichen Familienoberhaupts.

Letzteres hat mich nicht davon abgehalten, am Samstagmorgen Arbeitshandschuhe und Spaten zu greifen und der Robinie außerhalb unserer Grundstücks zu Stamme zu rücken. Vorher musste ich aber den an dieser Stelle entstandenen Urwald abholzen. Das ging noch besser als gedacht. Aber die Robinie hat es wirklich in sich. Auch die Umstände sind mehr als schwierig. Sie wurzelt in einem völlig verhärteten Gemisch aus Erde, Splitt und Granitkieseln. Unter diesen Voraussetzungen habe ich gerade einmal einen Anfang gemacht. Unser Nachbar hat freundlicherweise vorgeschlagen, es einmal mit Herausreißen (mit Hilfe einer Seilwinde) zu probieren. Ehrlich gesagt befürchte ich, dass wir damit auch unsere Gartenmauer vernichten würden. Also versuche ich es weiter mit Wurzel ausgraben.

Nach dem Essen war erstmal Siesta angesagt. Das haben wir dann auch ausgiebig umgesetzt. Danach wollte ich mit Marc und Tom aufs Heinerfest fahren. Überraschenderweise hat Marc verweigert. So bin ich mit Tom aufgebrochen. Und. Er hatte sichtlich Spaß. Wenn mein Bein nicht solche Probleme machen würde, dann wäre das auch für mich noch netter gewesen. So sind wir also einmal übers Gelände gezogen. Höhepunkte waren die Kinderkarussells, die fliegenden Frösche und der überdimensionale Gorilla vor der Geisterbahn. Dass Tom durchaus positiv beeindruckt war, dokumentierte er mit großer Redseligkeit nach dem Ausflug. Anhand meiner Übersetzung konnten Mama und Marc auch alles nachvollziehen.

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Gartentag

Heute war ein typischer Gartentag. Ich habe mir allerdings das Recht herausgenommen, die Arbeiten alleine zu verrichten. Ein Rekonvaleszent darf nicht aus dem Haus. Der andere minderjährige Mitbewohner hat den Nachmittag verschlafen.

Morgens hab ich noch die Reste der Fällaktion beseitigt – Nachbarn sind etwas Wunderbares (Anhänger, Auto mit Anhänger-Kupplung und volljährige, hilfsbereite Kinder findet man beispielsweise unter ihnen).Die Überbleibsel der Weide befinden sich nun also in der ersten Kompostierungsstufe in der Kompostierungsanlage. Jetzt ist der Garten zwar frei von Geäst – aber dafür wird umso deutlicher, dass die Mähsaison begonnen hat.

100 Kilogramm Schotter habe ich in dem Loch versenkt - tatsächlich ist das so viel wie nichts.

100 Kilogramm Schotter habe ich in dem Loch versenkt - tatsächlich ist das so viel wie nichts.

Am Nachmittag dann habe ich an eines meiner Projekte im Garten gewagt. Der Vorgarten soll ein rundes Pflaster bekommen, mit einem Durchmesser von 1,45 Meter. Das wird ein Bereich sein, in dem es kein Unkraut mehr geben wird. Dann war also erstmal auskoffern angesagt. Spaten und Schaufel haben auf diesem Weg dann auch die Saison begonnen. Die erste Kieselschicht ist auch schon eingebracht. Jetzt geht es mit Splitt weiter. Dann folgt das Pflaster. Wenn sich die Knie wieder beruhigt haben und der Rücken auch wieder mitspielt, werde ich berichten, wie es weiter gegangen ist.

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