TagVergangenheit

Reise in die Vergangenheit mit Blick nach vorn

Der Wegzug von Düsseldorf 2005

Der Wegzug von Düsseldorf 2005.

Ich weiß selbstverständlich nicht, was das Jahr 2016 mir persönlich, meiner Frau, meinen Kindern, der gesamten Familie bringen wird. Es wird mit Sicherheit wieder ein spannendes Jahr mit hoffentlich zahlreichen tollen Momenten und wertvollen Erkenntnissen.

Wer den Blick nach vorne richtet, ist gut beraten, auch den Blick in die Vergangenheit nicht zu vernachlässigen. Wo komme ich her? Eine wichtige, weil persönlichkeitsbestimmende Frage.

Es nun gut zehn Jahre her, dass wir das Kapitel Düsseldorf zugeschlagen haben. Marc hat seine ersten Lebensmonate in Düsseldorf verbracht – seitdem war er noch nicht wieder am Ort seiner Geburt.

Die ruhigen Tage zwischen den Jahren haben wir nun genutzt, um eine Reise in die Vergangenheit anzutreten. Gedacht, getan, habe ich die Kinder eingepackt und bin mit ihnen nach Düsseldorf gefahren. Wir haben einen tollen Tag verbracht.

Startpunkt unserer Zeitreise war das Krankenhaus in Benrath. Dort ist Marc geboren. Wir Eltern haben nicht die besten Erinnerungen an die Stunden im Kreißsaal. Aber ganz schlimm sind sie nun auch nicht. Wir sind allerdings froh, dass die Erinnerungen an die beiden anderen Geburten deutlich besser sind.

Bestens gelaunt haben wir uns das Gelände angesehen. Es hat sich gar nicht so viel geändert. Die Fahrt zur Klinik führt an dem hübschen barocken Benrather Schloss vorbei. Die Meinungen über das Rosa der Fassade gingen deutlich auseinander.

Im Anschluss haben wir dem Haus, in dem wir gewohnt haben, einen Besuch abgestattet. Es liegt an der Kölner Straße. Die Hausbesitzer wohnen noch in dem Haus, auch eine Nachbarin von damals lebt noch dort. Ich habe geklingelt, es war niemand da. Die Kinder hätten gern die Nachbarin kennengelernt.

Dann ging es mit der U-Bahn in die City. Wir haben den Blick vom Fernsehturm auf die Stadt genossen. Eine Currywurst mit Pommes war auch noch drin. An der Zentrale der Verlagsgruppe Handelsblatt, für die ich gearbeitet habe, sind wir mit der Straßenbahn vorbeigefahren. Die Shadow-Arkaden haben wir auch noch besucht, auch dort habe ich einst für RP-Online gearbeitet. Es war die Hölle los in der Stadt – und wir Zeitreisende mittendrin.

Ein interessantes Erlebnis – mit meiner Next-Generation. Ich habe es genossen. Und die Kinder dem Vernehmen nach ebenfalls.

Eine Brücke vom gestern zum morgen.

Allen Lesern von passionpapa.de wünsche ich ein gutes Jahr 2016 – mit vielen wertvollen Erlebnissen und viel Zeit für die Familie. Uns allen wünsche ich viel Gelassenheit und Frieden.

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Reise in die Vergangenheit

Das war ein schwülwarmer und drückender Tag. Trotzdem sind wir tapfer zum Einkaufen nach Bensheim aufgebrochen. Das hat auch ganz gut geklappt. Seit langem haben wir wieder einmal frisches Gemüse auf dem Markt besorgt. Marc hat sich vor allem von einer orangen Paprika angesprochen gefühlt.

Tom war zu früh wach – entsprechend hat es ihn bei der Rückfahrt im Auto dahingerafft. So wurde der Mittagsschlaf vor das Mittagessen verlegt. Dann gab es eine Risotto mit Pilzen und Karotten von Papa. Alle haben ordetlich zugelangt.

Danach sollte für mich ein Trip in die Vergangenheit beginnen. Ich bin in einem sozialen Brennpunkt in Darmstadt groß geworden (Süd 3). Dort hat das örtliche Jugendzentrum einen Tag für die Kinder und Jugendlichen unter dem Motto „Sommer im Süden“ veranstaltet. Ein Programmpunkt: Die Stromer, eine Theatertruppe aus Darmstadt, sollten das Stück „Überraschung für Victorius“ aufführen, und zwar Open Air. Da ich mich in der Gegend ja noch gut auskenne, sind wir auch dort gelandet, wo das Ganze eigentich steigen sollte. Wegen des ungewissen Wetters wurde das Stück allerdings in der evangelische Gemeindezentrum verlagt, so dass wir das gesamte Gebiet, in dem ich mich als Kind bewegt hatte einmal durchqueren mussten. Das war irgendwie aufregend aber auch komisch. Viele Bilder von damals sind in mit hochgekommen. Einiges hat sich verändert. Aber im Grundsatz ist dort alles genau so wie vor 30 Jahren  – inklusive der versoffenen Typen, die schon am Nachmittag total zugerußt duch die Gegend wanken.

Das Stück war dann auf jeden Fall sehr lustig. Für den Marc war es sehr okay. Tom ist noch zu klein, hat aber trotzdem sehr gut durchgehalten.

Am Abend wollten wir dann noch die Fête da la Musique im Platanenhain in Darmstadt besuchen. Leider ist diese Vorhaben ins Wasser gefallen. Wir waren kurz vor dem Ziel als der Regen losbrach. Morgen geht es dann aufs Spiel- und Sportfest in den Herrengarten – hoffentlich spielt das Wetter dann mit. Ich werde davon berichten.

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