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Auf der Flucht! – Von den Socken

Ich gehöre nicht gerade zu den großen Menschen auf diesem Erdball – das ist mir gestern beim Besuch des Monsterkonzerts von Machine Head im Wiesbadener Schlachthof mal wieder aufgefallen. What the hell: Du kommst in die Halle  und es stehen lauter Türme vor dir. So viele große Menschen habe ich lange nicht mehr gesehen.

Entsprechend lebe ich auch nicht gerade auf extrem großem Fuß. Und jetzt beginnt die Geschichte von den Socken.

Unsere Kinder, mittlerweile 13, 11 und 8 Jahre, wachsen wie verrückt. Und ich bin sockenmäßig auf der Flucht. Socken Größe 39 bis 42? Das war einmal. Die Jungs sind so weit. Und wenn ich nun Socken in dieser Größe habe, bin ich sie ganz schnell wieder los. Sie gehen nach dem Waschen direkt in den Klamottenkisten der Kinder unter. Jetzt greife ich zu 43 bis 46. Dabei bin ich doch so klein. Und bei einem Metalkonzert mit lauter Türmen hilft es auch nicht.

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Jetzt muss der Zahn doch weichen

Ich bin noch eine kleine Auflösung schuldig. Am 8. Oktober – das ist schon wieder so lange her – habe ich davon berichtet, dass Toms neue Zähne sich einfach hinter den Milchzähnen verstecken und in zweiter Reihe wachsen. Einer der beiden unteren Schneidezähne ist vor einigen Wochen dann doch endlich von alleine rausgefallen. Der andere aber hat partout keine Anstalten gemacht, das Zahnfleisch zu verlassen. So musste es denn soch ein Besuch bei der Zahnärztin richten.

Auch Zähne in der zweiten Reihe brauchen Platz.

Auch Zähne in der zweiten Reihe brauchen Platz.

Ganz mutig hat Tom das Thema dann auch angepackt. Die Zahnärztin hat gesagt, dass man jetzt auch noch zwei Wochen warten oder eben direkt zur Tat schreiten könne. Tom wollte den Zahn direkt loswerden. Das hat etwas mit Groß-sein-wollen zu tun, glaube ich. Gesagt, getan. Es wurde mir berichtet, dass die Spritze nicht das Problem war, das Taubheitsgefühl hat den kleinen Mann dann aber schon beunruhigt. Die Ärztin musste ordentlich zerren, um Tom von seinem mittlerweile überflüssigen Zahn zu befreien. Da hätten auch zwei Wochen warten nicht viel geholfen.

Der neue Zahn ist auf jeden Fall ein wenig in Schieflage geraten – es war doch zu wenig Platz vorhanden. Kein Grund zur Beunruhigung, sagt die Ärztin. Er wird seinen Weg schon finden – das gilt für Zähne wie für kleine und große Menschen.

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