TagWeihnachten

Aufwand, Ikea, Playmobil

Keine Frage, die Playmobil-Spielewelten sind großartig. Im aktuellen Programm ist wieder einmal für jeden etwas dabei. Die Drachenritter sind sicher vor allem für Kinder ab 6 ein Traum. Die tierischen Welten Zoo, Wildtierstation bzw. Tiere Afrikas und Bauernhof sind sicher auch schon etwas für kleinere Kinder.

Auch die Welten, die das normale Leben widerspiegeln, sind großartig. Tom hat zum vierten Geburtstag das Ferienhaus, den Kern der Ferienwelt geschenkt bekommen. Wieder einmal überzeugen die Details, wenn auch der Sanitärbereich ein wenig schwerer bespielt werden kann als Terrasse oder Wohnzimmer. Dann verlegt man das Stille Örtchen eben kurzerhand nach draußen.

Allerdings mache ich immer wieder den Fehler, einen Großteil der Vorarbeit nicht schon im Vorfeld zu erledigen. Ehrlich gesagt, geht es nämlich schneller von der Hand einen Kleiderschrank von Ikea zu erreichten, als ein mittelmäßig aufwändiges Gebäude von Playmobil. An vielen Stellen kommen die Kleinen nämlich auch selbst nicht weiter, abgesehen davon, dass man bei den kleinen Teile höllisch aufpassen muss, dass sie nicht unter dem Sofa verschwinden.

Wer die Welten nicht schon zum Teil errichtet an die Kinder übergibt, der muss mit nörgelnden Genossen rechnen, die einer ziemlichen Geduldsprobe ausgesetzt sind. Wenn Papa erstmal mal im Bau-Flow ist, dann lässt er sich auch noch recht ungern helfen. Spannungen sind programmiert. Da ist ein kühler Kopf gefragt.

Also liebe Eltern: Weihnachten naht, Playmobil-Welten wechseln wild die Besitzer. Gut beraten ist, wer einen kuschligen Adventsabend damit verbringt, sich als Baumeister zu betätigen. Das schont die Nerven – und man hat das ganze Spielzeug nur für sich allein. Aufwand, Ikea, Playmobil.

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Relikte aus der Weihnachtszeit

Für alle Nicht-Katholiken und andere Ungläubige: Am 2. Februar ist Maria Lichtmess. Bis zu diesem kirchlichen Feiertag dürfen – oder: sollen – in traditionsreichen, katholischen Regionen die Christbäume und andere Symbole für Weihnachten stehen bleiben. Knut ist eine Erfindung der Schweden – oder vielleicht doch von Ikea?

Normalerweise verschwinden sämtliche Symbole für Weihnachten aber in den beiden ersten Januarwochen aus Wohnungen und dem öffentlichen Raum. Das ist bei uns eigentlich auch nicht anders. Doch fiel mir heute früh auf und ins Auge, dass unsere hübsche Mila-Krippe noch an ihrem angestammten Ort verweilte. Den Hinweis als Vorwurf begreifend erklärte mir meine Frau, sie habe noch bis zum 2. Februar Zeit, die Krippe an ihren zweiten angestammten Platz zu befördern – in einen Karton mit Weihnachtsschmuck, der fast elf Monate an einem trockenen Platz im Keller verbringt. Ich bin gespannt.

Nicht nur Krippen und Weihnachtsschmuck finden Ende des Jahres den Weg in unser direktes Umfeld. Auch Kinderbücher und -CDs mit Weihnachtsthematik werden aus den hinteren Reihen der Regale und Schränke nach vorne befördert. Deren Beharrungsvermögen, bis ins Frühjahr hinein zu den Lieblingsmedien der Kinder zu gehören, ist immer wieder überraschend.

Ich finde, auch diese Bücher und CDs sollte in den ersten zwei Wochen des neuen Jahres wieder langsam aber sicher verstaut werden. Trotzdem: Einzelne Teile tauchen immer wieder auf. Und Weihnachten ist für die Kids einfach immer ein wichtiges Thema.

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Weihnachtsvorboten

Ich bekenne: Ich liebe Lebkuchen und Dominosteine. Viele Menschen schimpfen, dass der Einzelhandel schon im September das Weihnachtsgebäck verkauft. Mich stört das nicht. Ganz im Gegenteil: Früh in der Saison ist der ganze Schleckerkram am besten.

Auch das Thema Christkind hat schon Hochkonjunktur. Marc hat schon die ersten Wunschzettel geklebt. Dazu schneidet er aus Prospekten und Katalogen seine Favoriten aus. Diesmal steht die Drachenwelt von Playmobil ganz oben auf der Liste der begehrten Objekte. Es gibt eine große Burg und einen einzelnen Turm. Der Preisunterschied ist beträchtlich.

Noch kann ich hier frank und frei über unsere Geschenke zu Weihnachten berichten. Wenn Marc erstmal lesen kann, dann sind solche Geschichten hier tabu – ist doch logisch.

Auf jedem Fall wollten wir ihm klar machen, als er wieder einmal im Schaufenster vor der Drachwenwelt stand, dass die große Burg viel zu teuer sei. Das Christkind habe für ein einzelnes Kind nicht so viel Geld. Schließlich gebe es viele Kinder – und alle wollten Geschenke vom Christkind bekommen. (Meine Frau findet die Mär vom Christkind sei besser als die Mär vom Weihnachtsmann. Ich bin eigentlich kein Freund dieser Ansätze. Allzu schnell gerät man in Erklärungsnot.)

Er hat die Stirn in Falten gelegt und eine, seine Lösung gefunden: „Dann gebt dem Christkind doch Geld, so dass es nur den Rest bezahlen müsste.“

Ganz schön pfiffig eigentlich, dachten wir.

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